Die C14-Methode

Kategorie(n): Schöpfung   Wissenschaft  

Wer hätte gedacht, dass die Geologie einen großen Einfluß auf unseren Glauben an die Bibel haben könnte?

2. Pet 3:3-7 sagt: "wobei ihr vor allem das wissen müßt, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die in ihrer Spötterei nach ihren eigenen Lüsten wandeln und sagen: Wo ist die Verheißung seiner Wiederkunft? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so, wie es am Anfang der Schöpfung war! Dabei vergessen sie aber absichtlich, daß schon vorlängst Himmel waren und eine Erde durch Gottes Wort aus Wasser und durch Wasser entstanden ist; und daß durch diese die damalige Welt infolge einer Wasserflut zugrunde ging. Die jetztigen Himmel aber und die Erde werden durch dasselbe Wort fürs Feuer aufgespart und für den Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen bewahrt."

Im späten 18. Jahrhundert schrieb James Hutton, der als Begründer der modernen Geologie bezeichnet wird, das Buch "Theorie der Erde". Es besagte, dass die Erde Millionen von Jahre alt sei und war ein starker Angriff gegen das biblische Alter der Erde von 6.000 Jahren. Dieses Buch hatte großen Einfluß auf Charles Lyell, einen jungen schottischen Anwalt. Dieser schrieb 1830 das Buch "Prinzipien der Geologie" und hatte zur Folge, dass die Menschen an der Sintflut zu zweifeln begannen. Sein Buch beeinflußte wiederum Charles Darwin sehr stark. Und sein Buch "Über die Entstehung der Arten" aus dem Jahr 1859 ließ viele Menschen an der Existenz eines Schöpfers zweifeln.

Der Fehler des Schweigens

Die Spötter vergessen Dinge absichtlich. Wir sehen, wie sie genau das tun, was die Bibel schon 2000 Jahre vorher gesagt hat. Es sind drei Dinge: Sie sagen 1. "Alles bleibt immer gleich, nichts verändert sich, seit Millionen von Jahren". 2. Es gab keine Schöpfung 3. Es gab keine weltweite Flut. Die Bibel sagt: "Es gibt einen Gott. Er schuf alles, vor 6.000 Jahren. Eine weltweite Flut hat die Welt sehr verändert." Spötter der vergangenen und heutigen Zeit greifen Schöpfer und seine Schöpfung an, und kämpfen gegen eine Flut als Gericht über sündige Menschen. Das alles, wie die obige Schriftstelle sagt, weil sie "in ihren eigenen Lüsten wandeln". Charles Lyell sagte, sein Ziel war "die Wissenschaft von Mose zu befreien". (Mose schrieb das Buch Genesis.) Das Problem heute? Wir, im Speziellen unsere Kinder, werden täglich damit konfrontiert. Die Schulbücher enthalten heute noch Aussagen früherer Wissenschaftler, die gegen Gott gerichtet sind, und viele wissenschaftliche Fehler, die längst widerlegt wurden, aber immer noch als Wahrheit gelehrt werden. Viele Jugendliche verlassen die Schule als ungläubige Menschen. Christen haben einfach zu lange geschwiegen.

Wie ist es wirklich?

Nachdem die radiometrischen Datierungsmethoden ein Dreh- und Angelpunkt der Evolutions-Theorie sind, schauen wir sie uns genauer an:

Ein prinzipielles Problem bei diesen Untersuchungen ist die Tatsache, dass wir Ereignisse aus der Vergangenheit nicht beobachten oder nachvollziehen können. So können wir zum Beispiel die Zerfallsrate eines Atoms heute messen. Wir wissen aber nicht, wie das Ganze vor 5.000 Jahren war.

Im vorigen Artikel haben wir eine der Hauptanwendungen der radiometrischen Datierung näher betrachtet. Sie sollte zur Altersbestimmung von Gesteinen und der Erde selbst dienen. Wir haben gesehen, dass diese Datierungsmethoden auf dem radioaktiven Zerfall basieren, z. B. dem Übergang von Uran zu Blei. Weiters haben wir festgestellt, dass diese Methoden für eine exakte Altersbestimmung von Gestein völlig unbrauchbar sind, weil sie von falschen Voraussetzungen ausgehen.

Es gibt eine zweite, wahrscheinlich viel bekanntere Methode, die allgemein als sehr zuverlässig angesehen wird: die C14-Methode (C14 steht für das Kohlenstoff Isotop). Sie kann jedoch bei Gesteinen nicht angewendet werden, weil viele Gesteine keinen Kohlenstoff beinhalten. Sie wird bei Fossilien herangezogen. (Ein Fossil ist alles, was früher einmal gelebt hat.)

Wie entsteht eigentlich C14?

Wie wir im vorigen Artikel gesehen haben, besteht das C14 Atom aus 6 Protonen und 8 Neutronen im Atomkern, und 6 Elektronen als "Hülle" herum. Eines von den 8 Neutronen wird durch ein Proton ersetzt. Wir erhalten also 7 Protonen und 7 Neutronen, oder anders gesagt: Stickstoff (N14).

Kosmische Strahlen aus dem Weltraum treffen auf die Atmosphäre. Diese besteht vorwiegend aus Stickstoff (N) und Sauerstoff (O). Die Strahlen stoßen mit Atomen zusammen und spalten sie. Neutronen treffen dann auf Stickstoff (N14-Atome) und verwandeln sie zu Kohlenstoff (C14). C14 wiederum verbindet sich mit dem Sauerstoff (O) in der Atmosphäre und wir erhalten Kohlenstoffdioxid (CO2). Weil dieses CO2 in Pflanzen ist (und wir daher Essen zu uns nehmen, das C14 enthält), sollten alle Lebewesen den selben C14-Gehalt haben, der auch in der Luft ist.

Lebewesen und Pflanzen nehmen also während des Lebens durch Essen und Atmen bzw. bei der Photosynthese C14 auf. Mit dem Tod endet das. Radioaktives C14 wird dann in N14 verwandelt, und der C14-Gehalt nimmt beständig ab. Man versucht nun, den noch vorhandenen C14-Gehalt zu messen und zurückzurechnen, wie lange das Lebewesen schon tot ist. (Im Labor wurden große Vorkehrungen getroffen, dass die Proben nicht verunreinigt werden!) Zwei entscheidende Fragen treten dabei auf: 1. Wieviel C14 war ursprünglich im Lebewesen, als es starb? und 2. War der C14-Zerfall immer gleich schnell?

Das kann gut mit einer Kerze verglichen werden: Stellen wir uns vor, wir kommen in ein Zimmer, in dem eine Kerze brennt. Frage: Wann ist sie angezündet worden? Antwort: keine Ahnung. Zusatz: wir messen die Kerze, sie ist 30 cm hoch. Frage: wann ist sie angezündet worden? Antwort: keine Ahnung. Noch ein Zusatz: wir messen, dass sie zur Zeit 3 cm pro Stunde schmilzt. Frage: wann ist sie angezündet worden? Antwort: keine Ahnung. Uns fehlen nämlich noch 2 grundlegende Dinge: 1. Wie groß war die Kerze ursprünglich? 2. Ist sie immer gleich schnell geschmolzen oder nicht?

(Ein Klick auf die Bilder vergrößert sie!)

Die Halbwertszeit

Man mißt den C14-Gehalt durch die sogenante "Halbwertszeit". Das ist die Zeit, nach der nur mehr die Hälfte des Materials vorhanden ist. Bei Kohlenstoff sind das 5.730 Jahre. Wenn wir also bei 1 g anfangen, ist nach 5.730 Jahren nur mehr 1/2 g übrig. Nach weiteren 5.730 Jahren wäre nur mehr 1/4 g übrig. Nach langer Zeit ist schließlich alles zerfallen und nichts mehr übrig.

Alles, was 250.000 Jahre oder länger tot ist, dürfte überhaupt kein einziges C14-Atom mehr haben. Denn alles C14 sollte vollständig zerfallen sein! Trotzdem gibt es in fast allen untersuchten Fossilien einen signifikanten C14-Gehalt!

Die Flut hat viel Kohlenstoff von Lebewesen und Pflanzen begraben. So entstand der viele fossile Brennstoff (Öl, Kohle), den wir heute haben. Weil es so viel fossilen Brennstoff gibt, wissen wir, dass es früher viel mehr Pflanzen auf der Erde gegeben hat.

Im Gleichgewicht?

Stellen wir uns ein Glas vor, in das wir Wasser einfüllen. Gleichzeitig gibt es eine Öffnung des Glases, aus dem ein bißchen Wasser wieder herausfließt. Wenn wir nun genau so viel Wasser ins Glas leeren wie bei der Öffnung wieder herausfließt, befindet sich der Wasserspiegel im Glas im Gleichgewicht: er wird nicht weniger, aber auch nicht mehr.

Genauso verhält es sich beim Kohlenstoff-Gehalt: C14 wird in der Atmosphäre produziert und durch Tod eines Lebewesens wieder abgegeben. Wenn das gleich schnell funktioniert, befindet sich der C14-Gehalt im Gleichgewicht oder "Equilibrium". Wenn der C14-Anteil in der Atmosphäre immer gleich bleibt, kann eine Berechnung des Alters mit der C14-Methode erfolgreich durchgeführt werden. Was aber, wenn der C14-Gehalt in der Atmosphäre früher anders war als heute? Und was, wenn das C14 mehr zunimmt als abnimmt? (Und wie wir gleich sehen werden, ist das tatsächlich der Fall!)

Wissenschaftler, die an die Evolution glauben, halten Ergebnisse, die ihre Theorie widerlegen, absichtlich zurück (siehe obige Schritstelle 2. Pet 3:3-7).

2 Dinge, die das Gleichgewicht stören:

1. Das Magnetfeld der Erde: Früher gab es ein stärkeres Magnetfeld um die Erde. Dadurch waren wir besser vor den Sonnenstrahlen geschützt, weil weniger davon in die Atmosphäre eindringen konnten. So wurde auch weniger C14 in der Atmosphäre produziert. Das hat das Verhältnis von C14 in einem Fossil zum C14 in der Atmosphäre verändert. (Im Vergleich zum Wasser oben heißt das, dass weniger Wasser ins Glas eingefüllt würde.)

2. Die weltweite Flut: Vor der Flut gab es mehr C14 in der Biosphäre (= alle auf der Erde existierenden Lebewesen). Die Flut hat sehr viel Kohlenstoff von der Bioshäre weggenommen und ihn begraben (durch die Seetiere, Landtiere und alle Pflanzen; Kohlenstoff findet sich jetzt in Kalkstein und Kohlevorkommen). Lebewesen haben damals, als sie begraben wurden, also viel weniger Kohlenstoff als heute in sich gehabt. Wenn heute bei Messungen in Fossilien wenig C14 gefunden wird, bedeutet das also nicht, dass sie alt sind (weil viel Zeit vergangen ist), sondern weil sie damals viel weniger C14 in sich hatten!

Bis heute gibt es in der Atmosphäre kein C14-Gleichgewicht.

Zusatz: Der Erfinder der C14-Methode Dr. Libby berechnete, dass es nur 30.000 Jahre bräuchte, um diesen Gleichgewichtszustand zu erreichen. Das Entscheidende ist nun dies: Wenn die Erde Millionen Jahre alt wäre, hätte sie dieses Gleichgewicht schon längst erreicht! Es ist jedoch bis heute nicht erreicht worden. Und das bedeutet, dass die Erde nicht älter als 30.000 Jahre sein kann. Die Bibel hat doch Recht! :-)

Die Bibel ist wahr und zuverlässig!

Auch bei der C14-Methode zur Altersbestimmung finden wir, dass Voraussetzungen angenommen werden, die einfach nicht gegeben sind. Deshalb kann die C14-Methode einfach keine richtigen Zeitangaben liefern. Hier sind einige Beispiele, die das belegen:

Die C14-Methode funktioniert nicht, obwohl das tatsächliche Alter bekannt ist.
Wie sollte sie funktionieren, wenn das tatsächliche Alter unbekannt ist?

Nachdem C14 weltweit in fast allen organischen Proben vorkommt(!), legt die radiometrische Datierung nach der C14-Methode Zeugnis gegen ein alte Erde und sehr stark für eine junge Erde ab, ganz analog zum Bericht in der Bibel. Das Wort Gottes ist kein Geologiebuch, doch beweist die Wissenschaft, wenn sie richtige Methoden anwendet, dass die Aussagen der Bibel stimmen. Gott war dabei, wie alles geschah. Er ist Augenzeuge und hat uns in seinem Wort einen zuverlässigen Bericht gegeben, auf den wir uns verlassen können.

"Denn das Wort des HERRN ist richtig, und all sein Werk ist Wahrheit." (Ps 33:4)

Melania (17. 2. 2013, 20:53)

Bravo dear Helmut. You make a very good job! :)


Kraushaar (15. 12. 2013, 14:26)

EUER ZITAT (BEHAUPTUNG!)

Alles, was 250.000 Jahre oder länger tot ist, dürfte überhaupt kein einziges C14-Atom mehr haben. Denn alles C14 sollte vollständig zerfallen sein! Trotzdem gibt es in fast allen untersuchten Fossilien einen signifikanten C14-Gehalt!

Liebe Kollegen - Behauptungen sind zwar immer spannend, aber wenn sie nicht begründet sind oder Quellenangaben zur Behauptung fehlen (z.B. links), so ist es eben einfach Behauptung. dasselbe gilt für die Messung an Piguinen die plötzlich ein Alter von 1300 Jahren aufweisen. Quellen der Behauptung??? warte auf Antwort! ... Alles anzeigen >>


Helmut Leinfellner (15. 12. 2013, 19:32)

Sehr geehrter Herr Kraushaar!

Danke für den Kommentar und die Fragen.

1. Das Alter von 250.000 Jahren ist eine Schlußfolgerung einer einfachen mathematischen Rechnung. Quellenangabe: http://icr.org/article/1842

2. Ihre 2. Frage ist unklar: Bei dem Bild über den Seehund (1.300 Jahre) steht ohnehin die Quellenangabe dabei (bitte Bild vergrößern)! Sollten die Pinguine gemeint sein - dort geht um 8.000 Jahre, nicht 1.300 - hier z.B. Quellenangaben: http://creationwiki.org/Carbon-14_dating oder http://creationrevolution.com/2011/04/wrong-assumptions-in-c-14-dati ... Alles anzeigen >>


Yves Kraushaar (15. 12. 2013, 20:35)

Besten Dank für die prompte Antwort. Falls Sie einen angesehene Fachkraft zur Untermauerung der C14 Methode-Zweifel benötigen, so ist Dr. Prof Axel Schönhuber (Ex-Professor der Universität Essen-Duisburg/ Dr. Prof. der Chemie) sicher ein interessanter Ansprechpartner für Sie. Yves Kraushaar


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