Schöpfung oder Evolution (Geologie)

Kategorie(n): Schöpfung   Wissenschaft  

Viele Menschen glauben heute, dass Wissenschaftler die Alterbestimmungen von Steinen, Fossilien und Knochen exakt durchführen können. Das Resultat, die Erde sei Milliarden von Jahren alt, bringt sie dazu, den biblischen Schöpfungsbericht mit einem Alter von 6.000 Jahren zu hinterfragen oder sogar zu verwerfen. Als Konsequenz wird ihr gesamter Glaube an die Bibel unterminiert und ihre persönliche Beziehung zu Gott wackelt auf Grund ihres instabilen Fundaments.

Nachdem die Evolutions-Theorie einer der Hauptangriffe der modernen Wissenschaft gegen das Wort Gottes ist, und die Datierungsmethoden mit den daraus geschlossenen Folgerungen eine der Hauptsäulen dieser Theorie sind, möchte ich diese Methoden in den folgenden drei Artikeln genauer untersuchen. Es werden dies der Reihe nach sein: 1. Radiometrische Datierungsmethoden (radioaktiver Zerfall) 2. Die C14-Methode (Kohlenstoff 14) 3. Die geologische Zeitskala.

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden einen fundamentalen Einfluß auf unser Verständnis des Alters der Erde und auf die Glaubwürdigkeit der Bibel haben.

Radioaktiver Zerfall

Wenn es um das Alter der Erde geht, hören wir manchmal von Messungen, die angeblich ein Alter von Millionen von Jahren belegen. Wenn wir es aber genauer untersuchen, stellen wir fest, dass diese Messungen sehr fehlerhaft sind und völlig falsche Daten produzieren.

Warum ist das Alter der Erde so wichtig? Weil die Glaubwürdigkeit der Bibel auf dem Spiel steht.


Ein Atom hat Protonen, Neutronen (beide im Atomkern) und Elektronen. Die Anzahl der Protonen und Elektronen bleibt in einem Atom immer gleich, aber die Anzahl der Neutronen kann verschieden sein. Zum Beispiel hat Carbon 6 Protonen und 6 Elektronen, aber 8 oder 7 oder 6 Neutronen. Insgesamt also 14, 13 oder 12 Teilchen im Atomkern. Man spricht von C14, C13 und C12.

(Ein Klick auf die Bilder vergrößert sie!)

Manche Atome sind "instabil". Sie geben Neutronen oder Protonen ab und werden zu einem anderen, stabilen Element. Das nennen wir radioaktiven Zerfall. Zum Beispiel zerfällt Uran (Mutteratom) in Blei (Tochteratom), und Potassium (Mutteratom) in Argon (Tochteratom). Wenn bekannt ist, wie schnell das Mutteratom zerfällt, könnte das Alter des Tochteratoms (das heute im Gestein vorhanden ist) bestimmt werden.

Man kann diesen Prozess mit einer Sanduhr vergleichen:

Der Sand oben entspricht den Mutteratomen, der Sand unten entspricht den Tochteratomen. Der Hals in der Mitte entspricht der Messung, wie schnell die Umwandlung geschieht. Die großen Nachteile der radiometrischen Datierung sind aber

Falsche Voraussetzungen:



1. Die ursprüngliche Anzahl der instabilen Atome sei bekannt.

Niemand war dabei, als die Felsen entstanden sind. Also wissen wir nicht, wie viel radioaktives Material ursprünglich im Felsen war!

Beispiel 1: Mount St. Helens (Bild 1), ein aktiver Vulkan in Nordwsten der USA, war zuletzt 1980 aktiv. Aus seinem Krater ist Lava entstanden und abgekühlt. Lava aus dem Jahr 1986 wurde 10 Jahre später mit der radiometrischen Methode getestet. Das Ergebnis: 350.000 Jahre soll es alt sein!

Beispiel 2: Mt. Ngauruhoe, Neu Seeland (Bild 2). Ein 1954 durch Lavafluß geformtes Gestein brachte in einem radiometrischen Test weniger als 50 Jahre später ein "Alter" von 3.5 Millionen Jahre hervor!

Beispiel 3: Grand Canyon, USA (Bild 3): Der radiometrische Test eines Gesteins, das durch eine vulkanische Eruption vor kurzer Zeit entstanden ist und ganz oben im Grand Canyon zu finden war, ergab das selbe "Alter" wie Gestein, das tief unten innerhalb des Canyons liegt: 1.143 Milliarden Jahre!

Dem noch nicht genug: verschiedene Datierungsmethoden brachten für das selbe Gestein völlig verschiedene Ergebnisse: ein radiometrischer Test, der auf dem Übergang von Uran zu Blei basiert, ergab ein "Alter" von 2.6 Milliarden Jahre, ein Test basierend auf dem Übergang von Samarium zu Neodymium (analog zu Uran -> Blei) ergab 916 Millionen Jahre!

2. Die Änderungsrate sei konstant.

In New Mexico wurde ein Kristall gefunden, bei dem zwei Messungen durchgeführt wurden. Der radioaktive Zerfall von Uran zu Blei in diesem Kristall ergab ein "Alter" von 1.5 Milliarden Jahren. Aber das Helium, das bei diesem Zerfall auch produziert wurde, ergab ein "Alter" von nur 6.000 Jahren.

Wenn man bedenkt, dass die Sintflut gewaltige Veränderungen auf die Atmosphäre der Erde und auf die gesamte Geologie hatte (eine Tatsache, die Evolutions-Befürworter völlig außer Acht lassen!), wird leicht ersichtlich, dass die Änderungsrate des Zerfalls früher anders als heute war.

3. Die Änderungen kämen ausschliesslich durch radioaktiven Zerfall zustande.

Eine Sanduhr ist fest abgeschlossen, sodass keine Einwirkungen von außen ins Innere gelangen können. Bei Gestein ist das anders. Durch Verunreinigung und Wasser können größere "Nebeneffekte" entstehen. So wurden wiederum bei Lava vom Mt. Ngauruhoe in Neu Seeland, die weniger als 50 Jahre alt war, eine Rubidium-Strontium "Alter" von 133 Millionen Jahren, ein Samarium-Neodym "Alter" von 197 Million Jahren und ein Uran-Blei "Alter" von 3.908 Milliarden Jahren gemessen. Die Änderungen von einem Atom zum anderen waren also einmal schneller, einmal langsamer!

Trotzdem nicht völlig unbrauchbar!

Die radioaktiven Messungen ergeben zwar keine korrekten absoluten Zeitangaben (mit Millionen von Jahren), sie ergeben aber richtige relative Zeitangaben. Wir können also feststellen, welche Gesteins-Schichten früher und welche später entstanden sind. Diese Zeitangaben stimmen mit der Bibel überein, die von der Schöpfung vor 6.000 Jahren und der Sintflut vor 4.400 Jahren spricht. Ganz analog entstanden die unteren und die oberen Gesteins-Schichten.

Die Bibel gibt uns einen Bericht, der wissenschaftlich korrekt und absolut zuverlässig ist. Die Aussagen der Bibel werden durch (richtige!) Anwendung der wissenschaftlichen Methoden bestätigt. Als Gläubige können wir dem Herrn und seinem Wort vollkommen vertrauen.

Manfred Thonhauser (9. 2. 2013, 11:43)

Es zeigt sich einmal mehr, dass unsere Erkenntnis begrenzt ist. Ich freue mich über seriöse wissenschaftliche Berichte, bin aber nicht in der Lage, diese zu verifizieren. Selbst wenn ich noch einmal auf die TU ginge, um Atomphysik zu studieren, müsste ich glauben, was der Professor nach seinem heutigen Wissensstand lehrt. Aus diesem Grund habe ich den Entschluss gefasst, die Aussagen der Bibel mit dem Geist zu sehen und nicht nach sogenannten Gottesbeweisen zu suchen. Der Gerechte wird aus Glauben leben, sagt die Schrift. Hebr.11,1 definiert sehr gut, was Glaube ist. Ich glaube der Bibel. Ich ... Alles anzeigen >>


Walter Pistulka (11. 2. 2013, 20:43)

Danke für die interessanten Aussagen und vor allem die Beispiele zum Alter unserer Erde. Als Argumentationshilfe wäre es sehr wertvoll genaue Quellenangaben zu haben, die zitiert werden können. Anderenfalls können diese o.g. Beispiele wohl helfen, den eigenen Glauben zu stärken, sie können aber nicht in einer Argumentation eingesetzt werden, was gerade bei einer Evangelisation wichtig werden kann. Danke für ein Nachliefern von Quellenangaben. Meine Situation manchmal bei Evangelisationseinsätzen


Martin Treml (4. 4. 2013, 16:56)

Dazu kann ich nur Amen sagen. Stimme den gesamten Ausführungen zu 100% zu.


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