"Befestige meine Schritte in deinem Wort, und laß kein Unrecht mich beherrschen!" (Ps 119:133)

Wir brauchen Buße

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Innerhalb von ein paar Wochen hat sich fast die ganze Welt Welt verändert. Die Informationen, die wir von Medien und Internet bekommen, sind sehr widersprüchlich und beängstigend. Manche meinen, es sei eine neue weltweite Epidemie ausgebrochen. Andere sagen, dass es weder neu, noch lebensgefährlich wäre. Einige Ärzte sagen viele Tote voraus, andere Ärzte erheben Zweifel und Bedenken an der Glaubwürdigkeit der uns überlieferten Zahlen und angeblichen "Fakten". Ein paar Stimmen sehen die rigorosen Maßnahmen von vielen Regierungen als notwendig an, anderen Stimmen sprechen von dem Ende der Demokratie, wo Regierungen einen Polizeistaat aufbauen und Staatsbürger mehr und mehr kontrollieren. All das kann sehr verwirrend sein - und dazu kommt noch eine starke Angst, die sich gleichsam über die ganze Welt gelegt hat und die unsere Medien schamlos schüren und ausnützen. Was sollen wir tun? Wie sollen wir damit umgehen? Was spricht der Herr zu uns?

Gottes Ziel

Bis jetzt hat es weltweit kein Ereignis, das die Gesellschaft so stark beeinflußt, gegeben. Das ist nur der Anfang. Die Bibel sagt, dass es vor der Wiederkunft des Herrn Jesus so chaotische Zustände geben wird, dass sie kein Mensch unter Kontrolle haben kann. Wenn das so ist, ist jetzt die Stunde, vom Vater zu lernen. Unser Leben in Seine Hände loszulassen und Ihm zu vertrauen. Es ist hier nicht der Feind, der wütet (und wir uns fürchten müssten) - es ist der Herr, der wirkt. Er geht seinen Weg weiter und bis zum Ende: mit jedem Einzelnen, mit Israel, mit Seiner Gemeinde und mit der Welt. Wenn wir noch nicht dort sind, ist jetzt die Zeit, geistliche Unterscheidung zu bekommen und nicht alles, was in den Medien gesagt wird, zu glauben. Unser "gesundes geistliches Essen" MUSS aus dem Wort Gottes kommen. Jesus sagt, dass wir die Zeit vor Seiner Wiederkunft als "Wehen" erleben werden. Wehen kommen und gehen, und sie werden stärker. Die aktuelle Situation, die innerhalb von so kurzer Zeit gekommen ist, wird wieder vergehen, doch wir müssen daraus lernen. Denn nachher kommt die nächste Wehe, und sie wird stärker sein. Gott weiß genau, wie lange jede Wehe dauern wird.

Gott hat ein großes Ziel in der ganzen Menschheitsgeschichte: Sein Reich auf diese Erde zu bringen. Alles, was er tut, ist diesem Ziel untergeordnet: die Berufung und Auserwählung Israels als Sein Volk; der Messias, der aus dem jüdischen Volk kommt und Erlösung in die ganze Welt bringt; das Einbringen der Gläubigen aus den anderen Nationen und die endzeitliche Wiederherstellung Israels durch Erfüllung vieler biblischer Prophetien. Schließlich findet alles in der Wiederkunft unseres Messias Yeshua seinen Höhepunkt. Er wird das Reich Gottes in Vollkommenheit auf die Erde bringen. Wer wird da dabei sein? Jeder, der will. Der Preis dafür? Das eigene Leben aufzugeben. Darauf bereitet uns der Herr vor.

Friede in Jesus

In solchen Zeiten ist es nur allzu leicht, unseren Blick auf den Herrn zu verlieren, und auf die Geschehnisse in der Welt hin zu lenken. Ohne es zu merken könnten wir auch in den Sog der Angst und Sorge um das eigene Leben hinein gezogen werden. Jesus sagt über die Endzeit, also die Zeit direkt vor Seinem zweiten Kommen, dass es "Angst und Ratlosigkeit auf Erden geben wird, wegen des Tosen des Meeres und seiner Wogen" (Luk 21:25). Was mit (echten oder gefälschten) Schweinegrippen und Klimawandel weltweit angefangen hat, ist jetzt mit einer (echten oder unechten) Seuche auf einer noch höheren Welle zu uns gekommen.

Der Herr sagt: "Fürchtet euch nicht vor dem, was sie fürchten, und erschreckt nicht! Heiligt aber den HERRN der Heerscharen; Er flöße euch Furcht und Schrecken ein!" (Jes 8:12-13) Wir sollen also keine Angst vor dem haben, wovor die Welt Angst hat. Gott wird uns versorgen, auch wenn es kein Klopapier mehr gibt. ;-) Sondern wir sollen eine gesunde Furcht des HERRN haben! Unser Herz ganz bei Ihm, und wir auf Ihn ausgerichtet!

Gott bewahrt Sein Volk

Wir sehen es bei den Plagen in Ägypten. Gott hat das damalige Weltreich erschüttert, aber Sein Volk in Goshen bewahrt. Dort gab es keine Plagen, keine Frösche, Licht statt Finsternis, usw.. Auch beim Purim-Fest im Buch Esther sehen wir sehr klar, wie Gott alles unter Kontrolle hat - obwohl es zuerst gar nicht so ausschaut. Und was Mordechai Esther gesagt hat, gilt auch für uns: "Wer weiß, ob du nicht gerade für so eine Zeit zur Königswürde (zum Königreich Gottes) gekommen bist?"

Jesus sagt: "In der Welt habt ihr Bedrängnis. Aber habt Mut! Ich habe die Welt überwunden." (Joh 16:33) Wenn wir mit Angst, Unruhe oder Sorgen kämpfen, ist die Lösung, ganz einfach zu Jesus zu kommen, ehrlich zu bekennen: 'Herr, ich habe Angst!' und diese bei Jesus abzugeben. In Psalm 107 steht so wunderbar geschrieben, wie verschiedene Menschen unterschiedliche Erlebnisse haben, bei denen sie Angst bekommen. Doch dann heißt es: "Da schrien sie in ihrer Not zum HERRN, und er rettete sie aus ihren Ängsten." (Psalm 107: Vers 6, Vers 13, Vers 19, Vers 28) Jesus lädt uns ein, zu Ihm zu kommen. Er wird uns von allen unseren Ängsten befreien.

Frei von Angst, ist unsere Antwort auf die Schwierigkeiten in der Welt Glaube und mutiges Hinausgehen: um das Evangelium zu verkünden und den betroffenen Menschen zu helfen. Wenn wir z. B. eine Seuche erleben und wie Jesus keine Angst vor Aussätzigen haben, sondern sie berühren, werden wir viele Heilungen und Bekehrungen sehen.

Gottes Gericht - was ist das und warum?

Das richtige Verständnis über die Geschehnisse in der Welt (früher, jetzt und später) kommt nur aus einem richtigen Bild über Gott, wer Er ist und wie Er ist. Wir müssen den Herrn als den vollkommen souveränen Herrscher über Himmel und Erde sehen. Er sitzt auf dem Thron und hat alle Macht über den Feind. Der Teufel kann nicht einfach tun, was er will. Kann es sein, dass die gegenwärtigen Ereignisse von Gott bewußt geführt werden? Der Prophet Jesaja bekam von Gott eine Vision über Seine Größe im Vergleich zu den Menschen: "Siehe, die Völker sind wie ein Tropfen am Kübel; wie ein Stäubchen in den Waagschalen sind sie geachtet; siehe, er hebt die Inseln wie ein Sandkörnchen auf!" (Jes 40:15) Der HERR der Heerscharen ist der mächtige König des Universums! Er führt seinen Plan mit der Welt zu Ende. Die Zeit kommt immer näher, wo er die Rebellischen richten wird, die Demütigen aber für ewig in Sein himmlisches Reich retten wird.

Ein heiliger Gott ist mit Recht über Sünde erzürnt. Er wird alle Gottlosen, von denen die Welt heute fast erstickt, richten. Doch was genau ist Gottes Gericht? Und warum sendet Er es? Gottes Gericht macht Dinge offenbar. Gottes erstes Ziel, wenn er Gericht bringt, ist, die Menschen zu Ihm zurück zu führen. Gleichzeitig bringt Gottes Gericht auch Erlösung für Sein Volk. Wir sehen die Verbindung z. B. in Psalm 76:10: "Als sich Gott zum Gericht erhob, alle Demütigen im Land zu erretten."

Jesus hat Gottes Zorn getragen; aber nur die Gläubigen, die sein stellvertretendes Opfer am Kreuz annehmen und Buße tun, werden es für sich persönlich erleben.

Offenbarung

Ich glaube, wir brauchen eine Offenbarung über die absolute, totale Souveränität, die der allmächtige Gott über alles, was auf Erden geschieht, hat. Das bedeutet nicht, daß wir still stehen und nichts tun. Er will, daß wir mit Ihm mitarbeiten. Das können wir in erster Linie durch Gebet tun. "Denn die Augen des Herrn durchstreifen die ganze Erde, um sich an denen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist, mächtig zu erweisen." (2 Chr 16:9)

Jesus wird im Buch der Offenbarung mit "Augen wie eine Feuerflamme" beschrieben. Gott sucht Fürbitter, die offenen Augen für Sein Königreich haben. Die ihre Zeit dazu investieren, für das Kommen Seines Reiches zu beten. Die von Ihm Offenbarung erhalten haben, daß Er Sein Reich in Israel, in Jerusalem als Zentrum aufbauen und von dort aus die ganze Welt regieren wird. (Ps 2; Hes 43:1-7) Gott hat in Seiner souveränen Entscheidung Jerusalem dafür ausgewählt. Die Nation, die sich dafür entscheidet, Israel zu segnen, wird gesegnet werden.

Ich glaube, daß Gott uns für unser Land noch eine Zeit Seines Erbarmens gibt, wobei ich nicht weiß, wie lange es sein wird. In dieser Zeit können wir unsere politischen Leiter vielleicht noch erreichen. Wir können für sie beten und den Herrn um Erbarmen für sie anflehen. Manche werden sich im Herzen berühren lassen, wie Nebukadnezar. Diese kommen aus satanischer Kontrolle heraus. Manche werden ihr Herz verhärten, wie der Pharaoh. Sie werden untergehen.

Gott erschüttert

Der Herr sagt: "Noch einmal will ich erschüttern, nicht nur die Erde, sondern auch den Himmel." (Heb 12:26; siehe auch Jes 13:13)

Der Herr macht durch diese Erschütterungen alles ganz offenbar. Licht und Finsternis, Richtig und Falsch, Gut und Böse wird VIEL deutlicher sichtbar sein! Das ist für uns und für die Welt eine Chance, näher zum Herrn zu kommen bzw. überhaupt erlöst zu werden. Es wird immer stärker werden, denn die Zeit ist nicht mehr lange!

Gottes Gericht kommt in verschiedenen Ebenen. So sehen wir, wie es stärker wird und zunimmt:

(1) Die Plagen in Ägypten wurden immer stärker - bis hin zum Tod aller Erstgeborenen. (Viele Ägypter haben sich 'aufrütteln lassen' und sind dem Volk Gottes gefolgt.)

(2) Gottes Ankündigungen aus Lev 26

(3) Die Flüche aus Deut 28

(4) Verschiedene Zurechtweisungen; die Menschen sind aber trotzdem nicht zu Ihm umgekehrt. (Amos 4:6-11)

(5) Die Gerichte im Buch der Offenbarung

Es ist nicht der Feind, der hier wütet und den wir im Namen des Herrn einfach wegweisen könnten. Es ist der Herr selbst, der erschüttert!

Nichts ist ausgenommen

Gott wird ALLES erschüttern; damit das, was nicht erschüttert werden kann, übrig bleibt: Sein Reich!

1. Er erschüttert unser persönliches Leben. Es ist eine Chance, Buße über unsere Sünden zu tun. Wir müssen aus Laodizea raus! Gottes Erbarmen ist herrlich, aber es dauert nicht ewig. "Siehe, die Hand des HERRN ist nicht zu kurz zum Retten und sein Ohr nicht zu hart zum Hören; sondern eure Schulden sind zu Scheidewänden zwischen euch und eurem Gott geworden, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, daß er euch nicht erhört!" (Jes 59:1-2; siehe auch Num 16:26, 1 Tim 5:22)

2. Der Herr erschüttert Seine Gemeinde. Das Gericht fängt beim Haus Gottes an (1 Pet 4:17). Die Gemeinden heute sind in vielen Bereichen nicht im Willen Gottes. Der Herr wird aufdecken, wo Gemeinden in Kompromissen stecken und nicht nach Seinem Wort leben. Auch hier brauchen wir Buße.

3. Gott erschüttert die Welt: Um Menschen aufzurütteln und erkennen zu lassen, dass sie auf dem falschen Weg sind. Um ihnen alle falschen Sicherheiten wegzunehmen, die sie ohnehin nicht erretten können (Geld, Macht, Gesundheit, Reichtum, Beziehungen, ...). Die weltlichen Absicherungen werden fallen (Banken, Versicherungen, ...). Sprüche 11:4 sagt: "Reichtum hilft am Tag des Zornes nicht; aber Gerechtigkeit errettet vom Tod."

"So spricht der Herr der Heerscharen: Übt getreulich Recht, und jeder erweise seinem Bruder Gnade und Erbarmen; bedrückt die Witwen und Waisen nicht, auch nicht den Fremdling und den Armen, und keiner sinne Böses in seinem Herzen gegen seinen Bruder!" (Sach 7:9-10)

"Und das ist es, was ihr tun sollt: Redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten, übt treulich Recht und fällt einen Rechtsspruch des Friedens in euren Toren; und keiner sinne Böses in seinem Herzen gegen seinen Bruder; liebt auch nicht falschen Eid! Denn dies alles hasse ich, spricht der Herr." (Sach 8:16-17)

Erstaunlich, dass der Herr mitten im Gericht über gottlose Menschen auch uns anspricht: "Danach sah ich einen andern Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte große Gewalt, und die Erde wurde von seiner Herrlichkeit erleuchtet. Und er rief mit mächtiger Stimme und sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große, und ist eine Behausung der Dämonen und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen und verhaßten Vögel geworden. Denn von dem Wein ihrer grimmigen Unzucht haben alle Völker getrunken, und die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben, und die Kaufleute der Erde sind von ihrer gewaltigen Woll-Lust reich geworden. Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Geht aus ihr heraus, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!" (Off 18:4)

Wir brauchen Buße

Einzeln und gemeinsam.

Diese Buße sollten wir persönliche tun, und auch für unsere Beziehungen, für unsere Ehen und Familien, für unsere christlichen Kreise und Gemeinden. Danach auch für unsere Orte, Dörfer und Städte, in denen wir wohnen. Stellvertretende Buße für andere Menschen hat Vorbilder in der Bibel und ist sehr wirksam. Das wahrscheinlich beste Beispiel dafür ist der Prophet Daniel. Obwohl ihn das Wort Gottes in diesen konkreten Bereichen nicht als Sünder nennt, spricht Daniel doch mehrere Male aus: "Herr, WIR haben gesündigt." (Daniel 9: Vers 5, Vers 6, Vers 8, Vers 9, Vers 10, Vers 11, Vers 13, Vers 14, Vers 15, Vers 16). Zum Beispiel: "Wie es im Gesetz Moses geschrieben steht, ist dieses Unheil über uns gekommen; wir aber haben das Angesicht des HERRN nicht dadurch zu besänftigen gesucht, daß wir uns von unseren Sünden abgewandt und auf deine Wahrheit geachtet hätten." (Dan 9:13)

Daniel identifiziert sich mit seinem Volk und bittet Gott um Vergebung für seine Sünden und die des Volkes. Das müssen wir auch tun.

Auch Jesus hat sich am Kreuz mit uns identifiziert. Er hat sich mit uns als Mensch und als Sünder identifiziert und die Leiden, Schmerzen, Schuld und Krankheiten stellvertretend für uns getragen.

Schließlich verheißt uns Gott bei Unheil in unserem Land - (beachten wir bitte das Wort "Pestilenz"): "Siehe, wenn ich den Himmel zuschließe, daß es nicht regnet, oder den Heuschrecken gebiete, das Land abzufressen, oder wenn ich eine Pestilenz unter mein Volk sende, und sich mein Volk, das nach meinem Namen genannt ist, demütigt, und sie beten und suchen mein Angesicht und wenden sich von ihren bösen Wegen ab, so will ich im Himmel hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen." (2 Chr 7:14)

Wir sind das "Volk, das nach seinem Namen genannt ist". Und wir sollen so tun, wie Jesus getan hat. Echte Erweckung kommt nicht durch Hype-Großveranstaltungen mit gottloser Rockmusik und verwässerten Predigten. Echte Erweckung wird erst kommen, wenn wir Buße tun. Jeder einzeln und alle gemeinsam.

Das Ergebnis wird zweigeteilt sein: viele werden sich abwenden und ewig verloren gehen, viele werden sich erretten lassen - eine große Ernte ins Reich Gottes.

Getrost in die Zukunft schauen

WENN wir Buße getan haben und im GLAUBEN leben, werden wir selbst in dürren Zeiten erleben, wie Gott uns versorgt und unser Leben führt. Der Prophet Habakuk spricht es mit so schönen Worten aus: "Obwohl der Feigenbaum nicht ausschlagen wird und der Weinstock keinen Ertrag abwerfen wird; die Frucht des Ölbaums trügen wird, und die Äcker keine Nahrung liefern werden; die Schafe aus den Hürden verschwinden werden und kein Rind mehr in den Ställen sein wird. Trotzdem will ich mich im HERRN freuen und über den Gott meines Heils frohlocken! Jahwe, der Herr, ist meine Kraft; er hat meine Füße denen der Hindinnen gleich gemacht und wird mich auf meine Höhen treten lassen!" (Hab 3:17-19)

Der HERR ist unsere Freude, der HERR ist unsere Stärke, der HERR ist unsere Sicherheit. Das werden auch totalitäre Regierungen nicht ändern können. Und es ist der einzige Weg zum Überwinden.

"Schwinden auch mein Herz und mein Fleisch dahin, so bleibt Gott doch ewiglich der Fels meines Herzens und mein Anteil." (Ps 73:26)

Unser Leben

muss ganz auf den Herrn ausgerichtet sein. Wir brauchen ein reines Herz vor Ihm. Jetzt ist die Zeit da, dass wir tun, was Jesus sagt. Dass wir dem Vater im Himmel wie Kinder vertrauen und nicht meinen, wir könnten irgend etwas in eigener Kraft schaffen. Auch ist jetzt die Zeit da, wo sich Christen ernsthaft Gedanken darüber machen müssen, wenn Gott von Gericht spricht, wo wir uns Israel gegenüber falsch verhalten. Gott spricht sehr explizit und genau darüber, dass Gericht unweigerlich über die Nationen der Welt kommt, wenn sie Israel verachten, verfluchen, ignorieren oder schlecht behandeln. Das ist schon so lange geschehen - und trotzdem sind die Nationen und vielen Christen(!) dafür immer noch blind. Hat uns der Herr nicht schon seit vielen Jahrzehnten gerufen, unsere Beziehung zu Ihm mit Nummer 1 Priorität zu leben? Hat Er nicht schon oftmals gewarnt, dass das Maß der Sünde und der Haß gegen Israel irgendwann voll sein wird? Wie würde ein weltweites Gericht Gottes über die Nationen ausschauen? In einem nächsten Artikel werde ich noch genauer darauf eingehen.

In all dem, was heute geschieht, erweist Gott Sein Erbarmen mit uns, dass Er uns noch einmal eine Zeit gibt, um aufzuwachen und ganz in Seinen Willen zu kommen.

Eine Chance für die Gemeinde

Was heute 'nur für bestimmte Zeit' sein wird (wenn es wirklich stimmt), kann später Alltag werden. Wir erleben, wie schnell Regierungen weltweit radikalste Maßnahmen treffen und es den Staatsbürger aufzwingen - Demokratie oder Diktatur spielt kaum mehr eine Rolle. Konkret können sich Christen zur Zeit nur in kleinen Gruppen zu Hause treffen. Aber ist das so schlecht? Haben wir in den letzten Jahrzehnten in unseren Gemeinden nicht etwas aufgebaut, was den einzelnen Gläubigen gar nicht so sehr hilft? Was unser Glaubensleben nicht wirklich stärkt?

Unsere heutigen 'Gottesdienste' - was wir unter 'Gemeinde' verstehen - ist definitiv nicht das, was Jesus gemeint hat. Meist steht ein Mensch (Pastor, Lobpreisleiter) im Mittelpunkt, auf einer Bühne, alle Sessel sind auf ihn ausgerichtet. Wenn es prophetische Worte (überhaupt) gibt, werden sie nicht geprüft, wie die Bibel sagt. Raum oder Zeit zum gegenseitigen Austausch gibt es nicht. "FREI"-kirchliche Gemeinden sind von Menschen abhängig, sonst läuft das "System" gar nicht mehr. Kann es sein, dass Gott dabei ist, Seine Gemeinde neu zu definieren? Einen neuen Weinschlauch vorzubereiten, der den neuen Wein, den Gott senden wird, sonst nicht aufnehmen könnte?

Ist vielleicht die aktuelle Situation, wo Menschen in Quarantäne gezwungen werden, eine Chance für uns Gläubige? Um unsere Beziehung zum Vater im Himmel zu bauen? Um unsere Beziehungen zueinander vom Herrn reinigen zu lassen - jetzt, wo wir "miteinander leben müssen" - anstatt vor lauter Handy-Abhängigkeit nicht mehr zu wissen, wie es dem anderen eigentlich wirklich geht und ob er Gebet braucht? Will der Vater uns vielleicht auf diese Art auf das, was kommt, vorbereiten? Ist es Ihm vielleicht so wichtig, dass wir mit dem Herrn alleine und mit anderen Gläubigen in echter Gemeinschaft sind? Kann es sein, dass der Herr uns von Menschen unabhängig, von Ihm aber ganz abhängig machen will?

In dem von uns so geliebten Psalm 91 heißt es doch gleich im ersten Vers, dass die Verheißungen für die gelten, die "unter dem Schirm des Allerhöchsten leben." Das sollte keine 5-Minute-Übung sein. Sondern ein Lebensstil, der für uns "normal" ist. Das Wort Gottes zu proklamieren ist richtig und sehr gut. Aber unsere Proklamation muss in ein tägliches Leben mit dem Herrn eingebettet sein.

Gerade wo die Welt durch Angst fast vergeht (und es wird noch stärker werden), haben wir die Chance, genau diese Angst zu überwinden: es ist die Angst, das eigene Leben zu verlieren oder auch den bequemen Lebensstil aufgeben zu müssen. Die Worte von Jesus sprechen so deutlich und klar: "Wer sein Leben retten will, der wird es verlieren." Aber: ist es unser Leben, oder Seines? Ist unser eigentliches Leben hier auf der Erde oder sind wir Bürger des Himmels?

Das Wichtigste in unserem Leben ist Gehorsam dem Herrn gegenüber. Unser Gehorsam ist wichtiger als am Leben zu bleiben.

Elisabeth Artner (22. 3. 2020, 12:28)

Lieber Helmut, du sprichst mir aus dem Herzen! Wir brauchen Buße und Umkehr. Ich bete täglich dafür!!!! Sei gesegnet!


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