DPW: Ein Überblick

Kategorie(n): Israel   Bibel  

Bevor wir viele konkrete Aussagen der Propheten im Detail anschauen, möchte ich in diesem Artikel gerne einen Überblick über die Menschheitsgeschichte geben. Wir werden sehen, was der Herr in Seinem prophetischen Wort über die einzelnen Abschnitte sagt. Natürlich kann das auf viele Arten geschehen. Ich möchte dabei die Punkte herausgreifen, die wirklich entscheidend waren. Und was ist entscheidender, als wenn der allmächtige Gott einen BUND schließt? Entweder mit einer Person, mit mehreren Personen, mit einem ganzen Volk. Oder, wie wir sehen werden, mit allen Lebewesen auf der Erde - und sogar mit der Erde selbst.

Der Sündenfall

In der ersten Prophetie überhaupt spricht Gott als liebevoller Vater über das Problem der Sünde: 'Ich werde den Erlöser schicken.'

"Und Ich will Feindschaft setzen: zwischen dir [der Schlange] und dem Weib, zwischen deinem Samen [Nachkommen] und ihrem Samen [Nachkommen]. Er soll dir den Kopf zertreten und du wirst ihn in die Ferse stechen." (Gen 3:15)

Die erste Prophetie in der Bibel spricht darüber, daß es eine Feindschaft zwischen Jesus und Satan gibt. Wir sehen auch hier wieder die bildliche Sprache, über die wir im 1. Teil gesprochen haben. Durch Seinen Tod am Kreuz und die darauf folgende Auferstehung hat Jesus Satan den Kopf zermalmt. Er hat kein Anrecht mehr, uns anzuklagen, weil Yeshua den Preis für unsere Sünden bezahlt hat.

Der Bund mit Noah

Die weltweite Flut war ein sehr einschneidendes Erlebnis. Direkt danach hat Gott ein Bund gestiftet: zwischen Ihm einerseits und Noah, allen Lebewesen auf der Erde und der Erde selbst. Das Zeichen des Bundes ist der Regenbogen. Der Bund selbst bestand darin:

"Und Gott sprach zu Noah und zu seinen Söhnen mit ihm: Siehe, ich richte meinen Bund auf mit euch und mit euren Nachkommen, auch mit allen lebendigen Wesen bei euch, mit Vögeln, Vieh und allen Tieren der Erde bei euch, mit allen, die aus der Arche gegangen sind, was für Tiere es seien auf Erden; und zwar will ich meinen Bund mit euch dafür aufrichten, daß forthin nie mehr alles Fleisch von dem Wasser der Sündflut ausgerottet werden, und daß auch keine Sündflut [Sintflut] mehr kommen soll, um die Erde zu verderben. Und Gott sprach: dies ist das Zeichen des Bundes, welchen ich zwischen Mir und euch und allen lebendigen Wesen, die bei euch sind, auf EWIGE Zeiten stifte. Meinen Bogen setze Ich in die Wolken. Der soll ein Zeichen zwischen Mir und der Erde sein. Wenn es nun geschieht, daß ich Wolken über der Erde sammle, und der Bogen in den Wolken erscheint, dann will Ich an Meinen Bund gedenken, welcher zwischen Mir und euch und allen lebendigen Wesen von allem Fleisch besteht: daß die Wasser forthin nicht mehr zur Sündflut, die alles Fleisch verderbe, werden sollen. Darum soll der Bogen in den Wolken sein, daß Ich ihn anschaue und an den ewigen Bund zwischen Gott und allen lebendigen Wesen von allem Fleisch, das auf Erden ist, gedenke. Und Gott sprach zu Noah: Das ist das Zeichen des Bundes, welchen Ich zwischen Mir und allem Fleisch, das auf Erden ist, aufgerichtet habe." (Gen 9:9-17)

Wir werden bei jedem Bund sehen, ob er 1. ewig, also nicht zeitlich begrenzt, ist oder nicht und 2. mit oder ohne Bedingung ist oder nicht. Das ist sehr entscheidend. Dieser Bund ist ewig, gilt also heute noch, nach ca. 4.400 Jahren. Außerdem ist er ohne Bedingungen. Der allmächtige, souveräne Gott hat festgesetzt, daß es nie wieder eine weltweite Flut geben wird.

Der Bund mit Abraham

"Und als sie ins Land Kanaan kamen, durchzog Abram das Land, bis zur Ortschaft Sichem, bis zur Eiche Morehs. Damals waren die Kanaaniter im Land. Da erschien Jahwe dem Abram und sprach: 'Deinem Samen [=Nachkommen] will Ich dieses Land geben.' Und er baute Jahwe, der ihm erschienen war, daselbst einen Altar." (Gen 12:6-7)

Wieder ein Bund ohne Bedingungen, den Gott mit Abra(ha)m schließt. Später bekräftigt er ihn mit seinem Sohn Isaak (nicht mit Ishmael) und dessen Sohn Jakob (nicht mit Esau). Dieser Bund, der heute noch gilt, ist für das heute so aktuelle Thema 'Wem gehört das Land Israel?' von entscheidender Bedeutung! Es ist wichtig, daß wir - jeder einzelne von uns - das so klar entscheiden, wie Gott das getan hat. Die Frage 'Wem gehört dieses Land?' ist von Gott in einem Bund, der ohne Bedingungen ist und ewig gilt, für alle Zeiten beantwortet worden.

"Und Gott redete zu Mose und sprach zu ihm: Ich bin Jahwe. Ich bin Abraham, Isaak und Jakob als El Shaddai erschienen. Aber nach Meinem Namen Jahwe habe Ich Mich ihnen nicht geoffenbart. Auch habe ich Meinen Bund mit ihnen aufgerichtet, daß Ich ihnen das Land Kanaan geben will, das Land ihrer Pilgerschaft, worin sie Fremdlinge gewesen sind." (Ex 6:2-4)

Gott hat in Seiner souveränen Entscheidung dieses Land einem ganz bestimmten Volk gegeben, dem Volk der Juden. Und wie wir später sehen werden, hat Gott gesagt: wer sich dazu stellt, wird gesegnet werden; wer sich dagegen stellt, den wird ein Fluch treffen (Gen 12:1-3). Das gilt auch für Gläubige!

Zwei Bündnisse mit Mose

Ein war am Anfang, der andere am Ende der 40 Jahre in der Wüste. Der erste am Berg Horeb, der zweite in Moab. Und hier sehen wir jetzt etwas anderes. Wir sehen gleich, wie Gott anders spricht:

"Werdet ihr nun Meiner Stimme Gehör schenken und gehorchen und Meinen Bund bewahren, so sollt ihr vor allen Völkern Mein besonderes Eigentum sein. Denn die ganze Erde ist Mein, und ihr sollt Mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein." (Ex 19:5)

Wir sehen sehr klar, daß auch dieser Bund ewig gilt, aber an Bedingungen geknüpft ist. Gehorsam ist die Bedingung dafür, daß Gott eine bestimmte Verheißung erfüllt. Die beiden Bündnisse schließt Gott beide mit dem Volk Israel, aber mit unterschiedlichen Zielen. Das eine Mal geht es um das Land, das andere Mal geht es darum, in einer bestimmten Beziehung mit dem allmächtigen Gott zu stehen. Und in diesem Land wohnen zu dürfen oder auch nicht, hängt von Gehorsam oder Ungehorsam ab.

"Einen Propheten wie mich wird dir [Israel] Jahwe, dein Gott, aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern erwecken. Auf den sollst du hören." (Deut 18:15) Jesus ist ein Jude.

"Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, aus ihren Brüdern erwecken und Meine Worte in Seinen Mund geben. Er soll alles, was Ich Ihm gebieten werde, zu ihnen reden." (Deut 18:18)

Auch diese Prophetien hat Jesus erfüllt. In diesem Sinn war Mose ein Typus für Jesus.

Gott schließt einen Bund

Eine wichtige Aussage des prophetischen Wortes Gottes ist die, daß Israel ein spezielles Volk ist. Das bedeutet, daß Israel anders als andere Nationen ist. Und in den Augen des Herrn ist es Sünde, wenn Israel sagt: 'Wir wollen wie alle anderen sein.' Die Propheten gehen oft auf diese Aussage ein.

Welcher Prophet hat eigentlich wo gewirkt? Wenn wir in der Bibel eine Prophetie lesen, ist es wichtig zu wissen, zu welchem König oder zu welchem Königreich hat dieser Prophet gesprochen? Die Zustände in Judah und in den anderen 10 Stämmen waren ja ganz andere. Die Themen, die Gott angesprochen hat, waren auch andere. Viele prophetischen Worte waren nicht nur für damals, sondern sind für unsere Zeit sehr, sehr interessant. Der Prophet Hosea z. B. ist ja dafür bekannt, daß Gott ihn dazu verwendet hat, um Seine Bundes-Liebe zum Volk Israel sehr anschaulich zu demonstrieren. Ein sehr aktuelles Thema.

Ein Bund ist etwas, was Gott niemals brechen wird.

Um es persönlich zu machen: wir alle stehen auch in einem Bund mit Gott. Was gibt uns Heilsgewißheit. Die Tatsache, daß Gott Seinen Bund nie brechen wird. Wenn Gott Seine Bündnisse mit Noah, mit Abraham, Isaak und Jakob, mit dem Volk Israel brechen würde, welche Garantie hätten wir, daß Er nicht auch den Bund mit uns bricht? Daher stellt sich an alle Christen, die meinen, Gott habe Israel verworfen, die Frage: 'Was für ein Gottesbild habt ihr?' Ist Gott ein Gott der Treue? Der tut, was Er sagt? Nämlich, einen ewigen Bund zu halten. Oder nicht? ... Er ist es.

Gerade der letzte Prophet hat in einer seiner letzten Aussagen gesagt: "Und dann wird der Herr, den ihr sucht, plötzlich in Seinen Tempel kommen." (Mal 3:1) Wir bei uns: der Herr spricht, und dann ... tut sich nichts. Lange Zeit. Und dann ... kommt die Antwort plötzlich!

Der Bund mit David

Gott hat David ein ewiges Haus verheißen.

"So sollst Du nun zu Meinem Knecht David reden. So spricht Jahwe Zewaoth: 'Ich habe dich von der Weide hinter den Schafen weggenommen, daß du Fürst über Mein Volk Israel wärest. Und Ich bin mit dir gewesen, wohin du gegangen bist und habe alle deine Feinde von dir her ausgerottet und Ich habe dir einen großen Namen gemacht, wie der Name der Gewaltigen auf Erden. Und Ich habe Meinem Volk Israel einen Ort bereitet und es eingepflanzt, daß es daselbst verbleibe, daß es nicht mehr beunruhigt werde und die Kinder der Bosheit es nicht mehr wie zuvor, zur Zeit, da ich Richter über Mein Volk verordnete, drängen. Und Ich habe dir vor allen deinen Feinden Ruhe gegeben. Und Jahwe tut dir kund,  daß Er dir ein Haus bauen will. Wenn deine Tage erfüllt sind und du bei deinen Vätern liegst, so will ich Deinen Nachkommen nach dir erwecken, der aus deinem Leib kommen wird, will sein Königtum befestigen. Er soll Meinem Namen ein Haus bauen und Ich will den Thron seines Königreichs auf ewig befestigen. Ich will sein Vater sein und er soll Mein Sohn sein. Wenn er eine Missetat begeht, will Ich ihn mit Menschenruten züchtigen und mit Schlägen der Menschenkinder strafen. Aber Meine Gnade soll nicht von ihm weichen, wie Ich sie von Saul abwandte, den ich vor dir vertrieben habe. Sondern dein Haus und dein Königreich sollen ewig vor dir beständig sein, dein Thron soll auf ewig bestehen.' Natan teilte alle diese Worte und dieses ganze Gesicht dem David mit." (2 Sam 7:1-17)

Ein ewiger Bund Gottes, dessen Erfüllung wir noch erwarten! Ich finde das spannend. Gott hat etwas versprochen und es ist noch nicht ganz erfüllt. David ist natürlich ein Typus auf Jesus, den Messias. Der Sohn Davids ist zunächst Salomo, dann im größeren Jesus. Er selbst wird diesen Bund dann letztendlich in Vollkommenheit erfüllen.

Der Bund mit Israel und uns durch Yeshua, Jesus, den Messias

Dieser Bund wurde zunächst nur mit dem Volk Israel geschlossen. Gott hat nicht gesagt: 'Ihr habt den Bund gebrochen, weg mit euch!', sondern 'Ich mache mit euch einen NEUEN Bund!'

"Siehe, es kommen Tage, spricht Jahwe, da Ich mit dem Haus Israels und dem Haus Judahs einen neuen Bund schließen werde. Nicht [von der gleichen Art] wie der Bund, den Ich an dem Tag, da Ich sie bei der Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägyptens auszuführen, mit ihren Vätern schloß. Und sie haben Meinen Bund gebrochen und Ich hatte sie Mir dich angetraut. Sondern: das ist der Bund, den Ich mit dem Haus Israels nach jenen Tagen schließen will, spricht Jahwe. Ich will Meine Lehre [=Torah] in ihr Herz geben und sie in ihren Sinn schreiben und will ihr Gott sein und sie sollen Mein Volk sein." (Jer 31:31-32)

Hier sehen wir das Jahrtausend alte Verlangen, das Gott im Herzen trägt: "Ich will euer Gott sein und ihr sollt Mein Volk sein." Gott sehnt sich nach Seinem Eigentumsvolk. Und damit meint Er: Israel, dich und mich. 

Hier wird also das Neue Testament [= der Neue Bund] definiert. Was heißt das denn eigentlich? Gott sagt hier: 'Ich mache einen neuen Bund, der nicht von der gleichen Art wie der alte Bund ist. Sondern: Seine Lehre, Sein Wort legt Er in unser Herz und in unseren Sinn. Also das, was zuerst äußerlich war, legt Er jetzt in uns hinein: Seine Gebote. Er arbeitet an unserem Herzen. Was tut denn der Herr, seit wir bekehrt sind? Er wandelt uns um und verändert unser Herz, unseren Sinn (unsere Gedanken) und macht sie mit Seinem Wort gleichförmig. Er schreibt Sein Wort in unser Herz, ER legt sie in unseren Sinn - es ist SEIN Wirken, es ist SEINE Initiative, und Er ist unser Gott und wir sind Sein Volk. Und die Folge davon:

"Und es wird niemand mehr seinen Nächsten oder seinen Bruder lehren und sagen: 'Erkenne den Herrn!' Denn sie sollen Mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten, spricht Jahwe. Denn Ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nicht mehr gedenken." (Jer 31:33-34)

Der Hebräerbrief sagt doch: der neue Bund ist besser als der alte, weil er auf bessere Verheißungen gegründet ist. Und das heißt, nicht immer wieder und immer wieder und immer wieder Opfer zu bringen, sondern er sagt: 'Ich mache es ein für alle Mal. Ich mache es vollkommen. Ich will ihnen ihre Missetat vergeben und nicht mehr daran denken.' So, daß wir nicht einmal mehr ein Sündenbewußtsein haben, wenn wir unsere Sünde bekannt haben. Gott macht das vollkommen, was er im Alten Testament begonnen hat. Jesus ist die Vervollkommnung, die Perfektionierung von allem, was Gott bis jetzt gesagt hat. Beachten wir bitte, daß Jesus nicht sagt: 'Vergeßt alles, was bis jetzt war. Ich mache etwas völlig Neues.' Diese Erkenntnis, daß das Alte Testament nicht 'vorbei' ist, kommt aus dem prophetischen Wort. Hier sehen wir, was Gott eigentlich wirklich gemacht hat, als Er den Neuen Bund in Jesus gestiftet hat.

Ein folgenschwerer Fehler

Was sagt das Neue Testament über das Alte Testament? In Römer 10:4 ist die Zusammenfassung: "Das ZIEL der TORAH ist der MESSIAS, zur GERECHTIGKEIT für jeden, der glaubt." Warum hat Gott Mose die Torah gegeben? 1. Um uns vorzubereiten. Um uns als Sünder zu überführen. Die Bibel sagt im Römerbrief, daß wir durch die Torah Sünde kennen lernen (7:7). Die Torah sagt uns also, was richtig und falsch ist. 2. Dann zeigt sie uns noch: Du kannst nicht immer das Richtige machen. Du schaffst es nicht. Du bist ein Sünder. Das lernen wir dadurch. Gilt das heute noch? Natürlich! Die Torah zeigt uns: Gott ist heilig, Du brauchst Erlösung. Und 3. Die Torah sagt uns: 'Ich kann dich nicht erlösen, aber ich weiß die Lösung: Geh zu Jesus!'

Ich möchte diesen Vers Römer 10:4 noch genauer anschauen. Er wird oft so übersetzt: 'Ende des Gesetzes ist Christus.' Dabei wird interpretiert: Christus habe das Gesetz obsolet gemacht. Wie kommt man auf diese Übersetzung? Das griechische Wort 'Telos' kann 'Ende' oder 'Ziel' sein. Es ist wie bei einem 100-Meter-Lauf. Es geht vom Start bis zum Ziel, vom Anfang bis zum Ende. Und das Wort für Torah bedeutet, wie wir schon gesehen haben, weit mehr als 'Gesetz'. Es ist die Lehre Gottes. So kommt man hier also durch ungenaue Übersetzung zu einem folgenschweren falschen Schluß. Jesus ist nicht das 'Ende' des Alten Testaments, Er ist die Erfüllung! (Matt 5:17) Das Ziel der Torah ist, uns zu Jesus zu führen!

Deswegen hat Gott Mose die Torah gegeben. Und alle, die danach gelebt haben, haben den Messias auch erkannt, wie Er gekommen ist. Das waren Zehntausende. Es haben ihn ja nicht alle aus dem Volk Israel abgelehnt. Das Alte Testament dient uns heute immer noch als Instrument Gottes, das uns immer wieder zu Jesus führt. Nicht nur durch die prophetischen Schriften, sondern überhaupt. Das Neue Testament ist die Vervollkommnung.

Ein Leib aus Juden und Nichtjuden

Durch den Neuen Bund hat noch etwas stattgefunden, was in der Geschichte der gesamten Menschheit sehr einschneidend war. Bis dahin hatten nur die Juden eine Beziehung zu Gott (bis auf wenige Ausnahmen). Ein Nichtjude war ein Heide; jemand, der Gott nicht kennt. Und Gott hat diese Trennung in Jesus aufgehoben. Nur in Jesus.

"Denn Er [Jesus] ist unser Friede. Er hat aus den beiden [Juden und Nichtjuden] eins geschaffen und die trennende Scheidewand niedergerissen, in Seinem Fleisch die Feindschaft, das Gesetz der Gebote mit seinen Verordnungen vernichtet, um die beiden in Ihm als Friedensstifter zu einem neuen Menschen umzuschaffen und die beiden in einem neuen Leib durch das Kreuz mit Gott zu versöhnen, da Er in Seiner Person die Feindschaft getötet hat." (Eph 2:14-16) Die Feindschaft zwischen den Juden, die den lebendigen Gott gekannt haben und den Heiden, die Götzendiener waren. In Jesus ist diese Trennmauer weg. Der Leib Christi besteht daher heute aus Juden und Christen - für uns ganz normal - die durch Jesus miteinander in Einheit stehen. "Und er ist gekommen und hat Frieden verkündet: euch, den Fernen und Frieden den Nahen." Die Nahen sind die Juden, die Fernen sind die Nichtjuden. "Durch Ihn nämlich haben wir beide in einem Geist den Zugang zum Vater." (Eph 2:17-18)

"Da gibt es keinen Unterschied zwischen Juden und Griechen. Ein und derselbe ist ja der Herr aller, reich für alle, die Ihn anrufen. Denn: 'Jeder, der den Namen des Herrn anruft wird gerettet werden.'" (Röm 10:12-13)

Sind Juden automatisch erlöst, weil sie Juden sind? Nein.

Sind Juden mit einem anderen Heiligen Geist getauft worden als Christen? Nein.

Es ist ein Leib, es ist ein Geist, es ist eine Taufe. Ein Gott und Vater aller. Wie über Juden und Christen im einem Leib geschrieben steht:

"So ermahne ich euch nun, ich, der Gebundene im Herrn, daß ihr der Berufung, zu welcher ihr berufen worden seid, würdig wandelt; so daß ihr einander mit aller Demut und Sanftmut, mit Geduld in Liebe ertragt und fleißig seid, die Einheit des Geistes im Band des Friedns zu bewahren. Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch zu einer Hoffnung eurer Berufung berufen seid; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, über allen, durch alle und in allen." (Eph 4:4-6)

[Im nächsten Artikel schließen wir den prophetischen Überblick ab.]

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