Das prophetische Wort: Warum?

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Im letzten Artikel haben wir gesunde Grundlagen zum richtigen Verständnis des prophetischen Wortes Gottes gesehen. Heute eine Frage, die viel mit unserer persönlichen Beziehung zum Herrn zu tun hat: warum gibt Gott uns das geschriebene, prophetische Wort überhaupt?

1. Das prophetische Wort Gottes möchte in uns eine ganz konkrete, freudige Erwartung auf die Wiederkunft von Jesus bewirken.

Ich persönlich würde die Wiederkunft des Herrn als das größte Ereignis in der Weltgeschichte, das uns noch bevorsteht, bezeichnen. Erwartest den den Herrn? Erwartest du Jesus? Mit Freude?

"So wird auch Messias - nachdem er ein einziges Mal als Opfer dargebracht worden ist, um die Sünden vieler auf sich zu nehmen - zum zweiten Mal ohne Sünde erscheinen, denen zum Heil, die auf Ihn harren [warten]." (Heb 9:28)

Für wen kommt Jesus wieder, zum Heil? Zu denen, die auf Ihn warten! "für die, die auf Seine Erscheinung warten" (2 Tim 4:8) Wenn wir mit Freude auf den Herrn warten, dann hat das ganz konkrete Auswirkungen:

2. Als Folge davon: Wir bereiten uns darauf vor!

Mir ist gesagt worden, daß es im Leben eines Mädchens ein ganz bestimmte Sache gibt, die nach der Beziehung zum Herrn ganz oben steht: ihre Hochzeit. Sie bereitet sich sehr intensiv davor vor. Wenn wir wirklich glauben, daß der Herr kommt, dann hat das natürlich Auswirkungen:

2a. Unsere persönliche Heiligung.

Das ist der für mich wichtigste Punkt.

"Schaut doch, was für eine Liebe der Vater uns geschenkt hat! Daß wir Kinder Gottes genannt werden, und wir sind es. Deshalb erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat. Geliebte, jetzt schon sind wir Kinder Gottes, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen, daß wir - wenn es sich offenbart - Ihm ähnlich sein werden, weil wir Ihn schauen werden, so wie Er ist!" (1 Joh 3:1-3)

Und was ist die konkrete Folge davon? "Und jeder, der diese Hoffnung hat, heiligt sich, so wie auch Er heilig ist." (1 Joh 3:3) Ich glaube, daß die eigene, persönliche Heiligung - also Sünde überwinden, dem Herrn näher kommen - bei uns ganz oben stehen sollte. Gott wird in Seinem Wort auf mehrere Arten beschrieben: Gott ist ein Vater, Gott ist Liebe, Gott ist heilig. Das Wort "heilig" ist das einzige Mal in der ganzen Bibel, das dreimal hintereinander vorkommt: "Heilig, Heilig, Heilig!" (Jes 6:3) Und wir sollen heilig sein, wie Er ist. Und wenn ich zur Hochzeit mit Jesus bereit sein will, dann ist das mein oberstes Ziel.

"Trachtet nach Frieden mit allen und nach Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird." (Heb 12:14)

Ich glaube, daß wir uns selbst betrügen, wenn wir denken: 'OK, ich bin gerettet, ich genieße meine Erlösung, und dann bin ich beim Herrn.' Ihr kennt vielleicht die Lehre 'einmal gerettet, immer gerettet'. Ich bezweifle das stark.

Das bedeutet nicht, daß wir zur Erlösung, die Jesus am Kreuz vollbracht hat, etwas hinzutun müssten. Die Erlösung hat Jesus ganz alleine und in Vollkommenheit vollbracht. Aber wir laufen einen Lauf (Phil 3) und wir kämpfen einen Kampf (2 Tim 4). Wenn wir nicht laufen und wenn wir nicht kämpfen, werden wir das Ziel nicht erreichen. (Phil 2:12-14, 3:12-15)

Und der Herr selbst sagt: "Selig sind die, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen." (Matt 5:8) Und noch einmal: "Ohne Heiligung werden wir den Herrn nicht schauen." Willst du den Herrn schauen? Dann mußt du heilig sein. Mit einem reinen Herzen wirst du Gott schauen. Es ist eine Verheißung des Herrn!

2b. Nüchtern sein.

Es ist erstaunlich, wie groß die Betonung ist, die das prophetische Wort, gerade auch im NT, darauf legt. Was bedeutet es, nüchtern zu sein? Zunächst, was es nicht bedeutet. Es ist kein Widerspruch zu einem erfüllten Leben im Heiligen Geist. Nüchtern zu sein heißt nicht: nie lachen, langweilig sein, immer ernst schauen. Ganz im Gegenteil: "Werdet gründlich nüchtern und sündigt nicht. Einige haben nämlich eine falsche Vorstellung von Gott. Zur Beschämung sage ich es euch." (1 Kor 15:34)

Hier sehen wir die Verbindung zwischen "nüchtern zu sein und "nicht zu sündigen". Nüchtern zu sein heißt, nicht zu sündigen. Also nicht: 'Juhu, ich bin erlöst, ich kann leben, wie ich will.' Der Heilige Geist ist der, der uns unserer Sünden überführt. Das heißt, der Heilige Geist führt uns zu einem - biblisch gemeint - nüchternen Lebensstil.

"Laßt uns also nicht schlafen wie die anderen, sondern laßt uns wachsam und nüchtern sein - denn die Schläfer schlafen bei Nacht und die Trinker betrinken sich bei Nacht." Nüchern zu sein ist in Verbindung mit wachsam zu sein. "Wir aber, die wir dem Tag angehören, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und als Helm die Hoffnung auf Heil." (1 Thess 5:6-8)

Hier haben wir die selben Dinge wie im bekannten Kapitel 13 vom 1. Korintherbrief: Glaube, Hoffnung und Liebe. Alles drei in Verbindung mit einem "nüchtern sein". Einem bewußten Leben in der Ausrichtung auf Jesus.

"Denn es wird eine Zeit kommen, [ich glaube, wir sind mitten in dieser Zeit] in der die Menschen die gesunde Lehre nicht ertragen mögen, sondern sich nach ihrem eigenen Gelüst Lehre über Lehre zusammensuchen, weil sie nach Ohrenkitzel verlangen. Sie werden ihr Ohr von der Wahrheit abwenden und den Fabeln zuwenden." Jetzt kommt der Rat, den Paulus Timotheus gibt: mach das Gegenteil! "Da sei du denn in allem besonnen, halte im Ungemach aus, vollbringe das Werk eines Verkündigers des Evangeliums, gehe in deinem Dienst ganz auf." (2 Tim 4:5)

Man wendet sich von der Wahrheit ab, und Paulus sagt: und du sei nüchtern! Wende dich der Wahrheit zu!

"Deshalb umgürtet die Lenden eurer Gesinnung [seid bereit], seid nüchern und setzt eure Hoffnung ausschließlich auf die Gnade, die euch in der Offenbarung von Jesus dem Messias dargeboten wird." (1 Pet 1:13)

Nüchtern zu sein heißt, unsere Hoffnung auf die Gnade zu setzen.

"Das Ende aller Dinge aber hat sich genaht. Seid also besonnen und nüchtern zum Gebet. Vor allem aber habt eine beharrliche Liebe zu einander, denn die Liebe deckt eine Menge Sünden zu." (1 Pet 4:7)

Nüchtern zu sein heißt, zu beten. Und warum? Der Anfang dieses Textes sagt uns: "Das Ende aller Dinge hat sich genaht." Wir leben in der Endzeit.

"All eure Sorge werft auf Ihn, denn Ihm liegt an euch. Seid nüchtern und wacht. Eure Widersacher, der Teufel, streift wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlinge. Ihm widersteht standhaft im Glauben, da ihr wißt, daß die selben Leiden euren in der Welt zerstreuten Brüdern auferlegt sind." (1 Pet 5:7-9)

Dieses "wachen" hat mehrere Aspekte. Wieder die Verbindung zwischen "nüchtern zu sein" und "wachen" und auf den Herrn ausgerichtet zu sein.

"Da nahm ich das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang es; und es war in meinem Mund süß wie Honig; doch als ich es gegessen hatte, wurde mein Magen mit Bitterkeit erfüllt." (Off 10:10)

Für mich ist das sehr bezeichnend für das prophetische Wort. Johannes, der Jesus vielleicht persönlich so gut wie niemand anderer gekannt hat, hat diese Erfahrung gegen Ende seines Lebens gehabt. Er bekommt eine Schriftrolle und ißt sie - ein offensichtliches Gleichnis. Er bekommt ein prophetisches Wort - die Offenbarung - und sagt: 'Ich habe es gegessen, es war süß wie Honig.' Ist es nicht oft so, daß das prophetische Wort auch für uns am Anfang recht schnell "süß wie Honig" ist? Wir denken dann: 'Super! Der Herr spricht! Eine Prophetie! Geistliche Kraft und Vollmacht!' Und es stimmt ja auch alles. Aber, das ist noch nicht das Ende. Dann müssen wir es zuerst verdauen. Dann kommt es in den Magen, und auf einmal ist es bitter.

Wenn du anfängst, das prophetische Wort so richtig zu verdauen, und wirken läßt, siehst du, was das alles für Auswirkungen hat! Denn die Wiederkunft des Herrn wird nicht nur Freude ... für uns ja, aber für Milliarden wird das schrecklich! Wenn du weißt, was das bedeutet, daß du entweder rechts oder links stehen mußt ... wenn du weißt, was das für viele Menschen für Konsequenzen hat, ... merkst du plötzlich, was das prophetische Wort noch alles beinhaltet. Dann wird es bitter. Johannes hat diese Offenbarung gehabt, auch Hesekiel; und wir sollten sie auch haben.

Und schließlich:

2c Ausdauer haben.

Ich möchte einen bekannten Vers anführen. Jesus sagt: "Wer aber bis zum Ende ausharrt, der wird gerettet werden." (Matt 24:13)

In dieser Rede beschreibt Jesus die Zeichen der Endzeit, danach spricht Er diesen Satz. Eine exaktere Übersetzung ist: "Wer aber bis zum Ende AUSGEHARRT HAT, der wird gerettet werden." Du bist jetzt gerettet. Wenn du gerettet bleiben willst, mußt du bis zum Ende ausharren. Die Bibel spricht an anderen Stellen auch noch über das "Ausharren", über das "Festhalten, was wir bis jetzt erreicht haben" , über das "sich nichts rauben zu lassen", über "Standhaftigkeit". Ausharren! Standhaft sein! Fest stehen! Und das alles, sagt Jesus, "bis zum Ende". Das ist Teil der Vorbereitung auf Seine Wiederkunft.

3. Das prophetische Wort Gottes lehrt uns, richtig zu beten

Ein Beispiel, wieder aus Matt 24. Jesus sagt: "Und betet, daß eure Flucht nicht in den Winter oder auf einen Shabbat falle." Der Herr sagt uns, es wird eine Zeit kommen, da werdet ihr fliehen müssen. Es ist also sinnlos, zu beten: 'Herr, bitte bewirke, daß wir nicht fliehen müssen.' Sondern: das prophetische Wort Gottes gibt uns einen Rahmen, und innerhalb dessen gibt es einen Spielraum. "Betet", sagt Jesus, "daß es nicht der Winter ist", denn das wäre für eine Flucht extrem hart, "oder auf einen Shabbat fällt". Hier haben wir übrigens eine der vielen Stellen, die aussagen, daß das jüdische Volk wieder in Israel wohnen wird. Bis zum Jahr 1948, als andere Nationen im Land Israel wohnten, gab es dort keinen Shabbat. Wenn am Shabbat aber Stillstand ist, wenn Ruhe herrscht, ist es an so einen Tag nicht nur schwer zu flüchten, sondern auch auffällig.

Durch das prophetische Wort wissen wir, wie wir richtig beten sollen und was das RIchtige zu tun ist. Es ist sinnlos, entgegen dem zu beten, was Gott im prophetischen Wort offenbart hat. Es ist auch sinnlos, etwas zu tun, damit etwas anderes geschieht, wenn es dem prophetischen Wort Gottes widerspricht. Ein Beispiel: es gibt eine 'Bewegung zur weltweiten Einheit', als Vorbereitung für den Antichristen. Es gibt leider auch in der christlichen Welt eine falsche Einheits-Bewegung. Biblische Einheit kann nur zwischen wiedergeborenen Menschen sein. Wenn ein Wiedergeborener und ein Nicht-Wiedergeborener, wo die Bibel von Licht und Finsternis spricht, zu einer 'Einheit' geführt werden soll, dann ist das nicht von Gott. Und dann kann ich mich dafür einsetzen und beten, was ich will: das wird nicht funktionieren und nicht halten.

Wenn wir das prophetische Wort Gottes kennen, bewahrt es uns davor, falsch zu beten und falsch zu handeln. Es führt uns in die richtige Richtung - damit wir richtig beten und richtig handeln.

4. Schutz vor Verführung

Jesus warnt uns sehr eindringlich davor. Ein ähnlicher Gedanke wie beim vorigen Punkt: wenn das prophetische Wort fest in uns verankert ist, werden wir dadurch vor einer Verführung, speziell in einer Endzeit, geschützt sein.

"Jener [der Antichrist] kommt in Satanskraft, in Entfaltung aller Macht, mit Lügenzeichen und Scheinwundern, ferner unter allerlei Verführungskünsten zur Ungerechtigkeit für die, welche verloren gehen." Warum? "Zur Strafe dafür, daß sie der Liebe zur Wahrheit, die sie retten sollte, nicht zugänglich waren." (2 Thess 2:9-10)

Ich möchte an dieser Stelle ein Wort der Vorsicht weitergeben: wir sollten uns nicht zu stark auf den Teufel (oder den Antichristen) konzentrieren. Speziell beim Thema Endzeit kann das eine Gefahr sein. Denn die Bibel beschäftigt sich gar nicht so viel mit ihm. Sie spricht eigentlich erstaunlich wenig über ihn. Es gibt ihn, wir sollen ihm widerstehen, wir werden ihn überwinden. Unsere Ausrichtung ist auf Jesus. So und nur so werden wir überwinden.

In der obigen Schriftstelle spricht die Bibel von "Lügenzeichen" und "Scheinwundern". Vor zwei Extremen möchte ich hier warnen:

1. Der Teufel ist fähig, übernatürliche Zeichen und Wunder zu tun. Deshalb ist es eine Falle, zu glauben, alles Übernatürliche wäre ein Beweis für Wahrheit. Das könnte sich dann ungefähr so anhören: 'Wenn es ein Wunder ist, ist es von Gott.' Überhaupt nicht. Denken wir daran, daß der Feind versucht, womöglich auch die Auserwählten irre zu führen. Der Teufel ist 'sehr gut' imstande, übernatürliche Zeichen und Wunder zu tun. Die Offenbarung spricht sogar von "Feuer vom Himmel" (Off 13:13).

Das 2. ist sozusagen das Gegenteil. Nämlich zu sagen: alles Übernatürliche wäre nicht von Gott. Ein Beispiel sind etwa Aussagen, daß es die Gaben des Heiligen Geistes nicht mehr gäbe oder sie vom Teufel wären. Es findet hier also eine viel zu starke Polarisierung statt: entweder sollte alles Übernatürliche von Gott sein oder vom Teufel. Beides ist möglich. Selbstverständlich steht der Feind aber unter dem Herrn und kann nur tun, was Gott ihm erlaubt hat.

Für uns entscheidend ist "die Liebe zur Wahrheit". Hier ist der stärkste Ausdruck von Liebe gemeint. Ein innerer Schrei nach Wahrheit, nach dem Herrn, der die Wahrheit ist. Einmal in der Woche in die Gemeinde zu gehen, eventuell auch zu einem Hauskreis ... ist nicht genug. Der Herr braucht unseren Willen! Wir brauchen eine tägliche Beziehung zu Ihm. Ein Suchen, ein Streben, ein Forschen nach der Wahrheit! Ein starkes Verlangen nach der Wahrheit. Ein Nachjagen. Ein 'Ich will es genau wissen!'

Und weil Menschen, die verloren gehen, diese Liebe zur Wahrheit nicht empfangen haben, "DESWEGEN gerade schickt GOTT die Macht der Verführung, sodaß sie der Lüge glauben. Sie alle sollen dem Gericht verfallen, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern die Ungerechtigkeit billigten." (2 Thess 2:11-12)

Ganz einfach ausgedrückt: es wird in dieser Welt immer mehr in eine von zwei Richtungen gehen: bist du FÜR den Herrn oder GEGEN den Herrn? Da gibt es keine Mittelzone, keinen Grau-Bereich. Bist du "gerecht" oder "ungerecht"? Glaubst du der Wahrheit oder glaubst du die Lüge? Ein Teil des Gerichtes Gottes ist, etwas zu tun und damit offenbar zu machen, wo die Herzen der Menschen wirklich stehen. Bist du einer, der die Wahrheit sucht, der die Liebe zur Wahrheit hat? Oder bist du einer, der in Wirklichkeit die Lüge liebt?

Wenn der Herr wiederkommt, dann kommt er nicht nur als Erlöser für uns, Er kommt auch als Richter.

Er allein hat die Macht dazu. Er alleine das Recht. Es steht uns nicht zu, andere zu richten. Doch wenn der König kommt, wird das Gericht endgültig sein.

Der letzte Punkt ist für unser Verständnis des prophetischen Wortes sehr wichtig.

5. Das prophetische Wort Gottes zeigt uns, wo wir im Zeitplan Gottes stehen.

Ein klassisches Beispiel hat wieder damit zu tun, daß wir eventuell nicht jede Prophetie sofort verstehen, weil sie für eine bestimmte Zeit gesprochen ist. Ich glaube, daß es ein gesunder Ansatz ist, wenn wir tun, wie Petrus zu Pfingsten getan hat. Als der Heilige Geist gefallen ist, meinten manche, die Menschen wären betrunken. Er hat geantwortet, sie sind nicht betrunken, es ist ja erst die dritte Stunde des Tages. "Sondern: dies ist, was durch den Propheten Joel gesagt wurde." Was ist gesagt worden?

"In den letzten Tagen wird es geschehen, spricht Gott, da werde Ich von Meinem Geist über alles Fleisch ausgießen." (Joel 2:28-32, Apg 2:17)

Um das konkret zu sagen: wie das Volk Israel die Prophetie vom Joel empfangen hatte, und auch die Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte danach, da hat niemand gewußt, wann genau sich das erfüllen wird ... wie genau ... durch wen genau. Niemand hat gewußt, daß eines Tages 120 Menschen in einem Obergemach sein werden und dann wird das und das geschehen. Das hat keiner gewußt. Aber: wie es dann geschehen ist, hat ein Jünger, der das prophetische Wort gekannt hat, erkannt: DAS IST ES! Das ist das, was geschrieben steht!

Auch wir können das erkennen, aber nur, wenn wir das prophetische Wort überhaupt kennen. Und wenn wir dann die Unterscheidung im Geist haben, dann sehen wir: das ist jetzt die Erfüllung dieser Schriftstelle. Da erfüllt der Herr Sein Wort. Es wird uns dann auch tiefen Frieden geben, wenn wir merken: der Herr hat alles schon genau gesagt, Er hat alles in Seinen Händen. Wir werden in Einklang mit dem prophetischen Wort Gottes stehen. Unser Leben wird sich mehr und mehr danach ausrichten. Wir werden nicht abdriften. Wir werden nicht verführt werden. Wir kennen das Wort Gottes. Und, wie der Prophet Daniel sagt: wir kennen unseren Gott!

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