Shabbat: Fragen und Antworten

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Im vorigen Artikel haben wir gesehen, dass Gott, der Schöpfer der Himmel und der Erde, den siebenten Tag geheiligt hat. Kein anderer Tag hat diesen speziellen Segen. Juden und Christen haben lange miteinander zusammen Shabbat gefeiert, bis sich eine anti-semitische Kirche abgespaltet hat. Heute wollen wir auf oft gehörte Fragen zum Thema eingehen.

1. "Ist der Shabbat für die Erlösung notwendig?" Ein Mann feiert ein Fest. Er sagt zu seinem Sohn: "Komm auch zur Feier!" Der Sohn fragt: "Und wenn ich nicht komme, bin ich dann nicht mehr Dein Sohn?" Der Vater schaut seinen Sohn voller Liebe an, antwortet und sagt: "Doch, natürlich bist Du das. Aber wenn Du kommst, freue ich mich und Du wirst gesegnet. Wir werden eine wunderbare Gemeinschaft miteinander haben!" So verlieren wir nicht unsere Erlösung, wenn wir nicht am Shabbat ruhen, aber wir gehorchen dem Herrn, weil wir ihn lieben und weil es für uns gut ist.

Die Frage "MÜSSEN Christen den Shabbat HALTEN?" ist ganz einfach die falsche Frage. Wir feiern den Shabbat nicht, um vor Gott gerecht zu werden, sondern weil es Gott von Anfang an für Seine Schöpfung vorgesehen hat und weil es uns so gut tut. Gehorsam bringt Segen!

2. "Der Shabbat ist für die Erlösung nicht wichtig, deshalb brauche ich ihn nicht." Es stimmt, dass der Shabbat nicht darüber entscheidet, ob ein Mensch erlöst ist oder nicht. Einzig und allein der Glaube an den Messias Jesus erlöst ihn. Das vollbrachte Werk am Kreuz, das Yeshua als stellvertretendes Opfer für uns gebracht hat, ist allein die Basis unserer Errettung. Aber ist es deswegen unwichtig, was Gott über den Shabbat sagt? Wie wie im vorigen Artikel gesehen haben, hat Gott den siebenten Tag bei der Schöpfung als Ruhetag für alle Menschen festgelegt. Den Shabbat gab es schon, bevor Sünde in der Welt war. Durch unsere Erlösung hat sich das nicht geändert, im Gegenteil! Jetzt können wir in die Fülle Seines Friedens eintreten und gerade am Shabbat können wir unsere persönliche Ruhe in Jesus feiern!

Der Shabbat ist nicht erst mit dem Gesetz gekommen. Der Herr hat den siebenten Tag als Ruhetag für seine Schöpfung geheiligt, lange bevor er das Gesetz gegeben hat.

3. "Der Shabbat ist nur für Israel." Es geht beim Shabbat nicht um die Frage nach dem Gesetz, und damit um Israel. Wie schon gesagt, kam der Shabbat lange Zeit bevor es noch ein Volk Israel gab. 2.000 Jahre vor Abraham und 2.500 Jahre vor dem Gesetz durch Mose hat Gott den Shabbat gegeben. Der Herr hat den siebenten Tag als Ruhetag geheiligt, lange bevor er das Gesetz gegeben hat. Deswegen ist der Shabbat nicht nur für Israel, sondern für alle Menschen als Ruhetag gegeben.

4. "Gott hat zwar den Shabbat bei der Schöpfung geheiligt, aber erst durch das Gesetz befohlen, den Shabbat als Ruhetag zu halten."

Gott hatte bis zum Gesetz auch nicht gesagt: "Du sollst nicht morden." oder "Du sollst nicht stehlen." oder "Du sollst nicht lügen." Sollten diese Dinge deshalb vor dem Gesetz nicht zugetroffen haben? Weshalb hat Gott dann Kain wegen seines Bruders Abel zur Rechenschaft gezogen? Deshalb ist das vorgebrachte Argument, Gott habe "bis zum Gesetz nichts gesagt", zu schwach. Die Tatsache, dass er den siebenten Tag für heilig erklärt hat, spricht allein schon stark genug.

Adam hatte bis zum Sündenfall perfekte Gemeinschaft mit dem Herrn. Der siebente Tag für Ruhe war ein Teil davon.

Und weiter: Adam hatte im Garten Eden Arbeit gehabt - siehe Gen 2:15. Und er wußte von seinem Schöpfer, dass der siebente Tag zum Ausruhen da war. Es ist eine ganz natürlich Sache, dass er das seinen Söhnen und Töchtern weitergegeben hat. Sehen wir es doch ganz natürlich: Adam lebte 930 Jahre. Er gab allen, die auf der Erde lebten - so viele waren es nicht! - weiter, was Gott ihm gesagt hatte. Menschen lebten nach dem Muster 6 Tage arbeiten, 1 Tag ruhen.

Und schließlich: wir sehen von der Schöpfung bis zum Gesetz keine Änderung: den Ruhetag für alle gab es vor dem Sündenfall, den Ruhetag gab es auch nach dem Sündenfall. Denn warum sollte durch den Sündenfall der Ruhetag aufgehoben worden sein? Den Ruhetag gab es bis Abraham, auch in dieser Zeit keine Änderung. Den Ruhetag gab es bis Mose, hier erst Recht keine Änderung. Und gerade bei Mose lesen wir in Exodus 20 vom Gesetz, aber schon in Exodus 16 davon, dass Gott zum Volk Israel über den Shabbat spricht und sie ihn einhalten. Vor dem Gesetz!

5. "Dürfen Ärzte oder Krankenschwestern am Shabbat arbeiten?" Selbstverständlich. Warum geht ein Arzt oder eine Krankenschwester ins Krankenhaus? Um Leben zu erhalten. Leben ist heilig und wenn es um die Heiligkeit des Lebens geht, ist es erlaubt, am Shabbat zu arbeiten. Sollte ein Arzt sagen, "Sorry, Herr Patient, heute mußt du sterben, ich kann Dir nicht helfen, weil heute Shabbat ist."? Wenn es am Shabbat OK ist, einen Ochsen zu retten, wenn er in einen Graben gefallen ist, um wieviel mehr einen Menschen!

Jesus fragte selbst: "Darf man am Shabbat Gutes oder Böses tun, das Leben retten oder töten?" (Mark 3:4) Seine Handlung danach - den Menschen zu heilen - spricht ein klares "Gutes tun!"

Wie Jesus am Shabbat einen ganzen Menschen geheilt hat, dürfen Ärzte und Krankenschwestern am Shabbat arbeiten, weil auch sie Menschen gesund machen wollen. Es geht dabei um die Heiligkeit des Lebens.

6. "Müssen Christen den Shabbat halten?" Das ist die falsche Frage, wie wir gesehen haben. Denn sie impliziert einen Unterschied zwischen Jude und Christ in diesem Punkt, den es einfach nicht gibt, weil der Shabbat von Grundlegung der Welt an für alle Menschen gegeben wurde. Weiters schwingt bei dieser Frage noch eine zweite mit, nämlich die schon oben erwähnte nach der Erlösung ("MÜSSEN Christen HALTEN"?). Den Shabbat zu feiern ist eine Freude, auch wenn für unsere Erlösung nicht entscheidend. Sehr wohl aber, ob wir in der Fülle des Segens Gottes - und in der Fülle der Beziehung zu ihm - leben wollen oder nicht!

7. "Dürfen Christen 7 Tage lang arbeiten?" Siehe oben und voriger Artikel. Jesus hat gesagt: "Der Shabbat wurde um des Menschen willen gemacht." (Mark 2:27) Er hat nicht gesagt, dass der Shabbat nur für Juden wäre. Gottes Wille ist, dass alle Menschen, auch Christen, am Shabbat ruhen.

8. "Warum wird der Shabbat heute von so vielen Christen nicht gefeiert?" Erstens möchte ich betonen, daß es viele Christen gibt, die den Shabbat feiern. Und es werden immer mehr! Gott ruft Sein Volk in Seine Ruhe. Er stellt den Shabbat wieder her. Die, die seine Stimme hören, werden ihm folgen.

Warum es andere aber nicht tun, kann viele Gründe haben. Hier sind ein paar Indizien, warum Menschen den Shabbat nicht feiern:
- weil's alle so tun (obwohl es in Wirklichkeit nicht alle sind)
- weil es bequemer ist
- weil es ihnen einfach egal ist
- weil sie so aufgewachsen sind
- weil sie es nicht hinterfragen
- weil sie denken: Ich glaube an Jesus, alles andere ist nicht so wichtig
- weil sie gar nicht nach Gottes Willen fragen
- weil sie nicht gehorchen wollen, egal was Gott sagt
- weil sie Menschenfurcht haben
- weil sie nicht gegen die Kultur handeln wollen, auch wenn sie unbiblisch ist
- weil sie antisemitisch sind

Interessant ist neben den schon angeführten Argumenten, dass der Herr beim Bund mit dem Volk Israel diese Gründe gibt:

"Ich bin der Schöpfer. Ich habe am siebenten Tag geruht. So sollt auch ihr tun." (siehe Ex 20:11)

"Ich bin Jahwe, der euch heiligt." (Ex 31:13)

"Ich bin der HERR, Euer Gott." (Ex 20:2)

Alle drei Gründe treffen auch auf Christen zu: Wir ehren Jahwe als Schöpfer; Er ist es, der uns heiligt; der HERR ist unser Gott.

9. "Ich brauche den Shabbat nicht, weil ich in Jesus mit meinem ganzen Leben in Gottes Ruhe eingetreten bin." Auch dieses Argument wird oft gehört. Die Antwort ist aber sehr einfach: In Jesus ist der Shabbat nicht abgeschafft worden. Hier geht es um 2 verschiedene Dinge: einerseits um den Shabbat seit der Schöpfung und andererseits um unsere Erlösung in Jesus von allen unseren Sünden.

Zwei weitere Überlegungen: (1) wenn der Shabbat durch Jesus abgeschafft wäre, dürften ja auch messianische Juden den Shabbat nicht mehr feiern.

(2) Das Zeichen des Bundes, den Gott mit Israel gemacht hat, ist der Shabbat. Wenn Jesus ihn aber abgeschafft hätte, hätte Gott also seinen Bund mit Israel gebrochen?

10. "In Jesus bin ich davon frei!" Sehr ähnlich zu vorigen Frage. Wenn Du so denkst, laß mich fragen: Wovon bist Du in Jesus frei? Von dem, was Gott bei der Schöpfung getan hat? Wo alles "sehr gut" war? Von dem, wie es vor(!) dem Sündenfall war? Hat Jesus uns vom Ruhetag, den Sein Vater eingesetzt hat, "frei gemacht"? Wovon hat Jesus uns wirklich frei gemacht? Von der Macht der Sünde!

Der Ruhetag des Herrn ist der Shabbat.

11. "Warum feiern viele Christen den Sonntag?" Das offizielle Argument ist, sie würden den Tag der Auferstehung des Herrn feiern. Aber erstens hat Gott nie gesagt, dass wir das tun sollen und zweitens, ganz ehrlich, wie oft hören wir in unseren Gottesdiensten von der Auferstehung des Herrn? Jede Woche? Üblicherweise nur 1 Mal im Jahr. Wie kam es wirklich: die katholische Kirche hat sich bewußt von den Juden und von den jüdischen Wurzeln des christlichen Glaubens distanziert. Sie fielen in die Falle, vor der Paulus warnte: "So rühme Dich nicht gegen die Zweige!" (Röm 11:18) Das damalige Argument der falschen Kirche war, die Auferstehung des Herrn zu feiern. Wer aber hätte der katholischen Kirche die Autorität gegeben, den Ruhetag Gottes einfach aufzuheben und durch ein eigenes Gebot zu ersetzen? Der Ruhetag, den der Herr eingesetzt hat, ist und bleibt der Shabbat.

"Und die Fremdlinge, die sich dem HERRN anschließen [das sind die Nichtjuden, die an den Gott Israel glauben], um ihm zu dienen und den Namen des HERRN zu lieben, und alle, die darauf achten, den Shabbat nicht zu entheiligen, und die an meinem Bund festhalten; die will ich zu meinem heiligen Berg führen und sie in meinem Haus des Gebets erfreuen; ihre Brandopfer und Schlachtopfer sollen auf meinem Altar angenehm sein; denn mein Haus soll ein Haus des Gebets für alle Völker heißen." (Jes 56:6-7) Eine wunderbare Verheißung für Christen, die den Shabbat halten!

12. "Segnet Gott uns nicht, wenn wir uns am Sonntag miteinander treffen?" Natürlich wird Gott segnen, weil er seine Kinder liebt. Aber den speziellen Segen den 7. Tages und seine Ruhe gibt es am 1. Tag der Woche einfach nicht. Der Sonntag hat den speziellen Segen Gottes nicht in sich. Er ist ein ganz normaler Tag wie jeder andere.

13. "Arbeitest Du am Sonntag?" Diese verblüffte Frage bekomme ich manchmal gestellt. Sie zeigt die Prägung durch unsere heidnische Kultur. Der Sonntag ist in Gottes Augen ein ganz normaler Tag. Und die Überlegung ist eigentlich sehr einfach: wenn der Herr will, dass wir 6 Tage arbeiten und 1 Tag ruhen - und wenn wir am Shabbat ruhen, ist es nur logisch, dass wir die anderen Tage, also auch am Sonntag, dem ersten Tag der (Arbeits-)Woche, arbeiten. Lieber Leser, darf ich Dich fragen: "Arbeitest du 6 Tage, so wie es Gottes Wille ist?"

Nach einem Tag Ruhe in der Gegenwart des Herrn ist es wunderbar, erfrischt zu sein und wieder weiterzuarbeiten!

Vielleicht werde ich das nächste Mal, wenn mich jemand völlig erstaunt fragt, ob ich am Sonntag arbeite, zurückfragen: "Und Du, arbeitest Du am Shabbat - an Gottes Ruhetag?"

14. "Bist Du ein Adventist?" Nein, bin ich nicht. Etwas traurig, dass von vielen bei der Frage des Shabbats nur eine Verbindung zu Adventisten gemacht wird, und nicht zum Wort Gottes.

15. Sagt Röm 14:5 nicht aus, das jeder dieses Thema sehen kann, wie er will? In Röm 14:5 steht geschrieben: "Der eine hält einen Tag vor dem anderen, der andere aber hält jeden Tag gleich. Ein jeder aber sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt." Heißt das nicht, dass der eine den Shabbat beachtet, der andere nicht, und beides ist OK? Sehr entscheidend ist hier wieder einmal der Kontext, in dem dieser Satz gesprochen wird. Im 14. Kapitel des Römerbriefes geht es um "essen" oder "nicht essen". Kein einziges Wort über den Shabbat! Es geht um die Frage: "Wann sollen wir essen und wann sollen wir nicht essen?" Die 2 Aspekte, die Paulus hier anspricht, sind: 1. Sollen wir essen, wenn ein Bruder im Herrn ein bestimmtes Essen aus Schwachheit seines Glaubens nicht essen kann? (die Antwort: Nein) und 2. Wann sollen wir nicht essen, also fasten? Über dieses 2. Thema gab es im 1. Jahrhundert eine größere Auseinandersetzung. Die einen meinten, an einem bestimmten Tag müsse man fasten; andere sagten, es müsse ein bestimmter anderer Tag sein. Es entstand eine Auseinandersetzung darüber, an welchem Tag gefastet werden soll. Hier sagt Paulus dann den oben angeführten Vers: der eine bevorzugt einen bestimmten Tag, der andere einen anderen Tag. Jeder soll so handeln, wie es seiner Überzeugung entspricht. Also geht es bei diesem Vers nicht um den Shabbat, sondern um "essen" und "fasten".

16. "Sagt Kol 2:16 nicht aus, dass der Shabbat vorbei ist?" Der Vers lautet: "So soll euch nun niemand wegen Speise oder Trank richten, oder wegen eines Festes oder Neumonds oder Shabbats, die ein Schatten der zukünftigen Dinge sind, und das Wesen ist des Messias." Sehr entscheidend ist wieder der Zusammenhang!

In diesem Kapitel geht es darum, dass Paulus die Kolosser ermutigt, in Jesus und in ihrem Glauben fest zu stehen und sich nicht durch weltliche Philosophien abbringen zu lassen (Kol 2:8). In eigenen Worten ausgedrückt, sagt Paulus: Laßt Euch nicht vom Herrn abbringen oder wegziehen. Laßt Euch nicht durch fremdartige, weltliche Lehren, die nicht Jesus im Mittelpunkt haben, unsicher machen. Die ganze Fülle Gottes ist in Jesus. Laßt Euch von niemandem richten, weil ihr bestimmte Dinge esst oder trinkt. Laßt Euch von niemandem richten, weil ihr biblische Feste feiert, das Neumondfest begeht oder den Shabbat feiert. Das sind Dinge, die als ein Schatten auf die Erfüllung, auf Jesus zeigen. Ich sehe hier keinen Vers, der gegen den Shabbat spricht oder der aussagen würde, er wäre abgeschafft. Es sei denn, man interpretiert das hinein. Wieder einmal wird hier auf einem einzigen Vers eine Lehre aufgebaut, die schon allein deshalb fragwürdig ist, weil sie der Gesamtaussage der Schriften widerspricht.

17. Hat der Shabbat über das Ruhen hinaus eine Bedeutung?

Wenn Jesus Menschen am Shabbat geheilt hat, hat er uns damit auch gezeigt, dass es Gottes Wille war, Menschen gerade am Shabbat wiederherzustellen. Viele Menschen wurden von Jesus gerade am speziellen siebenten Tag von ihrem Leiden befreit. Das sind prophetische Zeichen, die die Absichten des Herrn aufzeigen.

Weiters ist der Shabbat ein prophetisches Zeichen auf das 1.000-jährige Reich, das der Herr auf der Erde errichten wird, wenn er wiederkommt.

18. Ich möchte gerne Shabbat feiern. Wie tue ich das?

Nur eine Regel, sonst haben wir große Freiheit: das einzige, was Gott sagt, ist, nicht zu arbeiten. Er will Beziehung! Der Shabbat ist eine wunderbare Gelegenheit, unsere Beziehung mit dem Herrn zu vertiefen, mit unserer Familie und den anderen Menschen. Speziell in der Familie können wir füreinander beten und einander segnen. Wir wenden uns bewußt von der Welt ab, von unserer täglichen Arbeit. Sehr wichtig ist, das erlebe ich oft, dass wir auch in unseren Gedanken(!) ausruhen. Wir haben einen Tag lang Zeit, den Herrn zu suchen, zu schlafen, in der Bibel zu lesen, zu beten, spazieren zu gehen, Gemeinschaft zu haben, ...

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich angefangen habe, den Shabbat zu feiern. Damals habe ich nicht gewußt, "wie das geht" und dem Herrn gesagt "OK, Herr, ich tue das. Aber wie soll ich das machen?" Und der Herr hat mich Schritt für Schritt geführt, Woche für Woche. Laß Dich vom Herrn führen! Sei nicht besorgt, Fehler zu machen. Gott wird Dir alles zeigen. Bitte, klopfe an, suche, ... :-)

19. Wie kann ich mich auf den Shabbat vorbereiten?

Eine sehr gute Möglichkeit ist, schon vorher alles bereit zu haben. Meine Frau erledigt alle Arbeiten schon am Freitag Nachmittag: einkaufen, kochen, sauber machen. So haben wir am Freitag Abend und weitere 24 Stunden keinen Streß, etwas zu essen vorbereitet und können uns auf das Wesentliche konzentrieren. Nicht umsonst wird in der Bibel auch der "Rüsttag" erwähnt (Matt 27:62; Mark 15:42; Luk 23:54; Joh 19:14, 19:31, 19:42), der Tag vor dem Shabbat, um alles vorzubereiten, damit wir dann ganz ungestört in der Ruhe des Herrn sein können.

Wenn ihr noch weitere Fragen oder persönliche Erfahrungen habt, schreibt sie bitte in den Kommentaren!

Der Shabbat ist der Tag der Erfüllung, der Tag der Freiheit und der Tag der Ruhe des Herrn.

Franziska Leinfellner (9. 3. 2017, 18:17)

Punkt 9 ist ein starkes Argument. Punkt 16 ebenfalls. Punkt 18 ist sehr gut für die "Anfänger" :-) ebenso wie Punkt 19.


Albert Schweitzer (13. 3. 2017, 16:21)

"Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, hier sind die, welche die GEBOTE Gottes UND den GLAUBEN an Jesus bewahren." (Off 14.12) Damit sollten alle Fragen beantwortet sein. Wenn jemand sagt: "Ihr seid doch schon erlöst, ihr braucht doch die Gebote nicht mehr halten." So ist der NICHT der Geist Gottes!


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