Sind Mann und Frau gleich?

Kategorie(n): Bibel   Wahrheit  

In unserer Artikel-Serie über Wahrheit haben wir im vorigen Artikel gesehen, dass Wahrheit immer Anstoß gibt. Ein Thema, das in der heutigen Zeit - sogar bei Christen! - als sehr kontroversiell gilt, ist die Frage, ob Mann und Frau gleich sind oder nicht. Gender-Mainstreaming als Erweiterung des feministischen Gedankenguts beantwortet diese Frage mit einem Ja. Wir werden von den gottlosen Medien in unseren Tagen mit dieser Ansicht geradezu bombardiert. Unsere Sprache wird verdreht und mißbraucht, um "den Geschlechtern gerecht zu werden". Firmen und Universitäten stellen heute, unabhängig von der Qualifikation, bevorzugt Frauen ein, damit der Anteil der Frauen dem der Männer gleichgestellt ist. Auch viele christliche Gemeinden sehen keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern und setzen Frauen in allen Bereichen ein, die Jahrhunderte lang Männern vorbehalten waren. Was sagt die Bibel zu diesem "heißen Eisen"? Wie sieht Gott, der Schöpfer von Mann und Frau, dieses Thema?

In Genesis 1:27 steht geschrieben: "Und Gott schuf den Menschen nach Seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf Er sie." Dieser letzte Satz drückt eine Unterscheidung aus. Wenn alle Menschen gleich wären, warum spricht der Schöpfer dann explizit von einem Unterschied - männlich und weiblich?

Diese Unterschiedlichkeit drückt sich auf allen Ebenen des Menschseins aus: geistlich, seelisch und körperlich. Ich möchte sie im Einzelnen behandeln:

Der körperliche Unterschied

ist der auffälligste und sollte jedem normal denkenden Menschen klar sein. Und doch - gerade auf diesem Gebiet versucht die perverse Ideologie des Genderismus die Gedanken der Menschen zu fangen: biologische Unterschiede seien "nicht entscheidend". Das ist offensichtlich das beste Argument, das sie sich ausdenken konnten; es zeigt die Hilflosigkeit dieser un-intelligenten Irrlehre; denn wer könnte die biologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau ignorieren oder sogar ändern?

Schließlich treiben manch Andere den Irrwahn noch weiter und vertreten die Ansicht, es gäbe 3 Geschlechter: männlich, weiblich und "nichts", oder "geschlechtslos". Nachzulesen in unseren Medien. Die Ausprägungen der Rebellion gegen Gott und Sein Wort und die Narrheit und Perversion des gefallenen menschlichen Herzens wird auf diese Art allen sichtbar.

Das stärkste Argument, dass es nur 2 Geschlechter gibt und dass Mann und Frau unterschiedlich sind, kommt von der Genetik. Die Geschlechts-Chromosomen in unserer DNA legen - bereits bei der Empfängnis! - fest, ob ein Mensch männlich oder weiblich ist. Und das kann unser Leben lang auch nicht mehr verändert werden.

Wir tun sehr gut daran, unser "Mannsein" bzw. "Frausein" anzunehmen. Alles, was Gott tut, ist gut. Er macht keine Fehler. Wenn er uns männlich bzw. weiblich erschaffen hat, ist das daher eine gute Sache. Was geschieht, wenn Menschen das nicht annehmen, sehen wir heute in der Gesellschaft sehr deutlich: Rebellion gegen Gottes Schöpfung von Mann und Frau, Rebellion gegen seine Schöpfungs-Ordnung zwischen den Geschlechtern (sehr stark auch in christlichen Gemeinden zu sehen!) und Verleugnen der von Gott gegebenen Identität als männlich und weiblich. Die Folgen davon sind Verführung, Verwirrung und Verletzung.

Der seelische Unterschied

zwischen Mann und Frau ist so umfangreich, dass mit Recht schon viele Bücher darüber geschrieben worden sind. Wissenschaftliche Studien belegen es immer wieder, hier ein paar Auszüge:
(a) das Gehirn funktioniert bei Männern und Frauen anders. Lorne Shepherd C.P.C, vom Bayridge Family Center, fasst es so zusammen: "Das weibliche Gehirn ist multitasking-fähig; der emotionelle Teil des Gehirns ist stärker als der logische Teil ausgebildet. Das männliche Gehirn hat den aggressiven Teil stärker ausgebildet; ein Mann geht viel intensiver auf logischer Ebene mit Dingen um. Die Konkurrenz, die zwischen Männern und Frauen entstanden ist - 'Ich kann alles, was ein Mann kann.' - 'Ich kann alles, was eine Frau kann.' - hat viel Probleme und Leid verursacht."
(b) Psychologische Unterschiede sind die Folge von (a).
(c) Armeen, die Männer und Frauen als Soldaten haben, haben festgestellt, dass es nicht gut ist, wenn Frauen an vorderster Front kämpfen.
(d) Bei Angst-Situationen reagieren Männer viel mehr auf eine kämpferische Art als Frauen; Untersuchungen von Leid-Situationen ergaben, dass bei 100%(!) der Männer mehr Blut ins Gehirn fließt und dass bei 100%(!) der Frauen weniger Blut ins Gehirn fließt. Das bringt unterschiedliche Reaktionen hervor. Ein Mann kann z. B. bei Gefahr viel besser verteidigen als eine Frau.
(e) Schon bei Babies ist festgestellt worden, dass Buben mehr auf visuelle Ereignisse reagieren, wogegen Mädchen der Mutter länger in die Augen schauen.

Die große Angst, von der Feministinnen und Genderistinnen getrieben sind, ist die: sie glauben, weil Mann und Frau verschieden sind, muß "einer besser und einer schlechter" sein. Aber Mann und Frau sind gleich wertvoll, nur eben nicht vollkommen identisch.

Laß kleine Buben und kleine Mädchen spielen und schau, was sie tun. Geh noch einen Schritt weiter und gib den Buben Puppen und den Mädchen Spielzeug-LKWs. Buben drehen die Beine der Barbie so um, dass sie sie als Pistole verwenden können; Mädchen nehmen die Ladefläche des LKWs und verwenden sie als Krippe für ihr Baby. Das können alle Eltern bei ihren eigenen Kindern beobachten und sehen.

Gott hat Mann und Frau unterschiedlich erschaffen und ihnen unterschiedliche Talente, Aufgaben und Verantwortung gegeben.

Der geistliche Unterschied

Die Bibel sagt uns, welche Aufgaben das im Detail sind. Bei den geistlichen Unterschieden sind die auffälligsten - und auch die, die am meisten angegriffen werden - dass Gott den Männern die Aufgabe zu leiten gegeben hat - und das beinhaltet lehren. Das entspricht auch ganz der Art, wie Männer mehr als Frauen logisch, analytisch und systematisch an Dinge herangehen. Frauen hingegen sind von Gott als ideale Ergänzung oder "Hilfe" (Genesis 2:18) erschaffen worden, finden ihre Erfüllung also im Zusammenspiel mit ihrem Mann. Frauen sprühen oft vor "guten Ideen"! Aber gerade das braucht freiwillige Unterordnung und liebevolle Korrektur.

Speziell hervorheben möchte ich, dass es in Bezug auf die Erlösung KEINE geistlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt. Jesus ist für beide ans Kreuz gegangen, beide können errettet werden. Beide können beten und eine persönliche Beziehung zu ihrem Schöpfer haben.

Menschen, die krampfhaft gegen diese von Gott gegebenen Unterschiede kämpfen, wollen durch teilweise totalitäre Maßnahmen erzwingen, dass wir sie nicht an diese Wahrheiten erinnern. Worte wie "Mann", "Frau", "männlich", "weiblich", "Ehemann", "Ehefrau" werden als "sexistische Ausdrücke" (ähnlich wie rassistisch) bezeichnet. Viel Verwirrung und Zerstörung ist dadurch in den letzten Jahrzehnten in unserer Gesellschaft und in christlichen Gemeinden geschehen. Männer haben ihre Väter als Vorbilder verloren und sehen jetzt, wie Frauen übernehmen, was seit Jahrhunderten Männer getan haben. Das hat, neben Ungehorsam dem Wort Gottes gegenüber, Verwirrung und Unsicherheit gebracht. Frauen haben den unschätzbaren Wert verloren, was es heißt, Ehefrau und Mutter zu sein. Die Folge war fehlender Selbstwert, aus den völlig falschen Gründen. Wir müssen aktiv wieder zu biblischem Mannsein und Frausein zurück gehen! Psychologe Dr. Katherine Albrecht drückt es so gut aus:

Wenn wir Männer und Frauen gleichschalten wollen, verlieren wir die Stärken auf beiden Seiten.

Ich habe zu diesem Thema ein Buch geschrieben, in dem ich noch viel genauer auf diese und viele andere, verwandte Themen eingehe: "Als Mann und Frau schuf er sie". Sehr einfach hier zu bestellen. Wir bieten auch unser dazugehöriges Seminar an und kommen gerne auf persönliche Einladung!

Anna (22. 11. 2015, 7:11)

Meine Mutter hat versucht, mich und meine Brüder "gleich" zu erziehen. Also habe ich mit Matchbox-Autos statt Puppen gespielt. Eines Abends beobachtete meine Mutter, dass ich mein Lieblings-Auto mit ins Bett nahm, es neben meinem Kissen aufs Dach legte und zudeckte... Ein paar Tage später erhielt ich eine Puppe.


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