Elijah, Ahab, Isebel, Jehu (2/4)

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Im vorigen Artikel haben wir gesehen, was für ein starker Kampf heute gegen Männer stattfindet. Warum ist das so?

Wenn wir Buben früher (und auch heute noch, wenn sie gesund sind) gefragt haben: 'Was willst du werden, wenn du groß bist?' dann kamen Antworten wie 'Polizist', 'Feuerwehrhauptmann', usw.. Sie haben gezeigt, welche Werte kleine Buben haben. Die überwiegende Mehrheit der Kinder sagte etwas, was Männer als Helden bezeichnet, anderen helfend, ehrenhaft, stark, beschützend. Mit anderen Worten: Was willst Du werden? Ein männlicher Mann.

Wann ist ein Mann ein Mann?

Männer, wie Gott sie erschaffen hat, sind tapfer, sie sind ehrenhaft. Sie handeln mit Überzeugung. Sie bringen Opfer, nehmen andere wichtiger als sich selbst. Echte Männer versorgen und schützen. Sie leiten ihre Familien zum Herrn. Männer nehmen ihre biblische Autorität und Verantwortung wahr. Sie demonstrieren die Liebe des Herrn Jesus. Wie der Vater, so die Familie. Wie die Männer, so die Gesellschaft. Vieles in unserer Gesellschaft ist falsch, weil Männer nicht ihren Platz einnehmen. Warum der Krieg gegen Männer? Weil starke Männer eine große Bedrohung für den Feind sind.

Männliche Männer sind Kämpfer für den Herrn, ein Segen im Reich Gottes und eine Gefahr für den Feind.

Männliche Männer sind demütig. Sehr schön ist es dabei, zu sehen, wie Gott "demütig" definiert: es hat nichts mit unterwürfig zu tun (weder für Männer, noch für Frauen). Echte Demut ist: Vollmacht unter Kontrolle oder Vollmacht, die untergeordnet ist. Über Mose steht geschrieben: "Und Mose war ein sehr demütiger Mann, demütiger als alle Menschen auf Erden." (Num 12:3) Er hatte große Vollmacht vom Herrn bekommen, und war Gott untergeordnet. Mose wurde selten zornig, außer dann, wenn Gott zornig war. Vollkommen sehen wir Demut natürlich bei Jesus: "Kommt alle zu mir her, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mit; den ich bin sanft und von Herzen demütig. Und ihr werdet Ruhe für eure Seelen finden." (Matt 11:28-30) Jesus hatte Vollmacht und war dem Vater vollkommen untergeordnet. Weder Mose noch Jesus haben manipuliert. Sie überließen das Urteil und Gericht Gott.

Keine Isebel ohne Ahab

Um den Geist Isebels und den Kampf, der heute tobt, zu verstehen, müssen wir zuerst den Geist Ahabs verstehen. So wie Isebel ist auch Ahab tot, aber der Geist, in dem er gehandelt hat, beeinflußt auch heute noch Männer weltweit.

"Im 38. Jahre Asas, des Königs von Juda, wurde Ahab, der Sohn Omris, König über Israel und er regierte 22 Jahre lang zu Samaria über Israel. Und Ahab, der Sohn Omris, tat, was dem HERRN übel gefiel, mehr als alle, die vor ihm gewesen waren. Denn das war noch das Geringste, daß er in den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, wandelte; er nahm sogar Isebel, die Tochter Et-Baals, des Königs der Zidonier, zur Frau und ging hin und diente dem Baal und betete ihn an. Und er richtete dem Baal einen Altar im Haus Baals, welches er zu Samaria baute, auf. Ahab machte auch eine Aschera, so daß Ahab mehr tat, was den HERRN, den Gott Israels, erzürnte, als alle Könige von Israel, die vor ihm gewesen waren." (1 Kön 16:29-33)

Das Problem begann bezeichnenderweise bei einem anderen Mann, Ahabs Vater, Armee-General Omri. Der Abfall der Nation von Gott wurde durch Omri größer. Ahab machte es noch schlimmer. Er heiratet eine fremde, heidnische Frau, wogegen Jahwe explizit gewarnt hatte (Deut 7:3-4).

Was kennzeichnet (den Geist) Ahab(s)?

    • 1. Er wurde von einem bösen Vater geboren. Sein Vater lebte ihm vor, was es heißt, gegen Jahwe zu handeln. Er erzog seinen Sohn nicht in den Geboten des Herrn, sondern im Abfall von Gott.
    • 2. Ahab hat falsch geheiratet. Es war gegen die Thora, eine Frau, die fremde Götter verehrt, zu nehmen.
    • 3. Er war ein geteilter Mann. Ahab wollte Jahwe und auch andere Götter haben. Ahab war instabil, nicht entschlossen.
    • 4. Er war inaktiv. Er tat nichts. Manchmal ist es besser, einen falschen Schritt zu tun, aber mit richtigem Herzen, als gar keinen Schritt. Denn wenn unser Herz auf Gott gerichtet ist, macht Er unsere Fehler wieder gut.
    • 5. Ahab gibt anderen die Schuld für eigene Fehler (1 Kön 18:17-18). Ein Mann Gottes übernimmt Verantwortung für sein Handeln, für seine Worte und Gedanken, für sein Leben. Wenn er verheiratet ist bzw. Kinder hat, auch für seine Frau und für seine Kinder.
    • 6. Ahab war launisch. Sein Vater Omri hatte ihn nie dazu erzogen, ein richtiger Mann zu werden. Ein Frau möchte mehr als alles andere beschützt sein. Im Fall von Nabots Weinberg war Ahab wie ein kleines Kind, das beleidigt war, weil es nicht bekommen hatte, was es wollte. Männer haben die Verantwortung, den Fokus auf Gott zu legen. Ihre Familie ins Verheißene Land zu führen. Wie Gott zu Kain gesagt hat: "Da sprach der HERR zu Kain: Warum bist du so zornig und lässt den Kopf hängen? Ist es nicht so: Wenn du gut bist, so darfst du dein Haupt erheben? Bist du aber nicht gut, so lauert die Sünde vor der Tür, und ihre Begierde ist auf dich gerichtet; du aber herrsche über sie!" (Gen 4:7) Ahab herrschte nicht über Sünde, sondern Sünde über ihn.
    • 7. Ahab war ein Feigling. In 1 Kön 22:30 sehen wir, wie sich Ahab verkleidet hat, als er in den Kampf zog. Frauen verachten einen Mann, der nicht für das einsteht, wofür er stehen soll. Manche Dinge können nur Männer tun. Als Leiter ihres Hauses haben sie das Vorrecht, die Aufgabe, die Freude, die Verantwortung und auch die Autorität, ihre Kinder zum Herrn zu erziehen. Sie sind vom Herrn dazu aufgerufen, ihre Familie zu lieben und Opfer zu bringen. In diesem Bereich haben wir heute einen kompletten Zusammenbruch in der Gesellschaft.
    • 8. Die markanteste und als Folge der anderen vielleicht schlechteste Eigenschaft: Ahab läßt Isebel regieren. Gott sagte zu Eva: "Und nach deinem Mann wird dein Verlangen sein, er aber wird über dich herrschen!" (Gen 3:16) Das Wort "Verlangen" drückt nicht physisches Verlangen nach dem Mann aus, sondern das Verlangen, seine Position einzunehmen und Entscheidungen zu treffen. Eine Frau ist nicht dazu geboren, zu herrschen oder Männer zu leiten (1 Tim 2:9-15). Ahab ging es darum, was andere über ihn denken. Als Mann sollte er gleichzeitig warmherzig und entschlossen sein. Ein Mann schützt, versorgt, gibt Richtung vor. Er ist der geistliche Leiter. Frauen sind viel mehr gefühls-orientiert. Das ist nicht schlecht, sondern einfach anders als Männer. Der Mann soll in seiner Autorität dafür sorgen, dass die Gefühle nicht überhand nehmen. In vielen Situation sind Gefühle gut, um Dinge auszudrücken, aber Gefühle sollen uns nicht leiten. Der Geist soll leiten. Ahab war schwach. Er hatte die Waffenrüstung Gottes nicht an. Er war ein schwacher Mann, weil er die männlichen Eigenschaften nicht gehabt hat. So kam die böse Isebel an die Macht.

Männer ertragen und überwinden, sie übernehmen Verantwortung und riskieren etwas. Sie haben keine Furcht und scheuen sich nicht, Fehler zu machen und daraus zu lernen. Wo Frauen in einer Familie oder Gemeinde leiten, gibt es keine Kraft. Wenn Männer leiten, wird das Reich der Finsternis mit Macht zerstört. Heutige Praktiken, Hormon-Stopper ins Wasser und in Getränke zu geben (siehe voriger Artikel), sind darauf ausgerichtet, Männer matt zu setzen. Echte Männer waren immer Kämpfer, und ein Krieg läuft gegen sie. Der Geist der Isebel will aus Männern geistliche Eunuchen machen. Viele Männer sind eingeschüchtert, für das Richtige aufzustehen, weil sie die Konsequenzen der Öffentlichkeit fürchten.

Der Geist Ahabs erlaubt dem Geist Isebels zu wirken.

Diesen werden wir im nächsten Artikel genau unter die Lupe nehmen. Wir werden erkennen, wie vieles in der heutigen Welt durch den Geist der Isebel bewirkt bzw. zerstört worden ist. Im letzten Artikel der Serie werden wir dann die Lösung anschauen. Die Lösung ist der Geist Jehus. Furchtlos, gerade und unerschrocken. "Die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus." (1 Joh 4:18) Wie David gegen Goliath. Wenn Männer ihre rechtmäßige Position in der Ehe, in der Familie und in der Gesellschaft einnehmen, wird der Geist der Isebel besiegt werden. Männer überwinden Menschenfurcht und denken nicht daran, was Menschen über sie denken, sondern mehr daran, was Gott über sie denkt. Sie üben, lernen und wachsen! Sie weinen vor dem Herrn über Sünde in ihrem eigenen Leben, in ihrer Familie und in ihrer Gesellschaft. Sie stehen vor dem Herrn (1 Kön 17:1; 1 Kön 18:15), sind demütig und gehen voran!


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