Das prophetische Wort: Grundlagen

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Ich möchte mit diesem Artikel eine Serie über das prophetische Wort Gottes starten.

Ein Merkmal, das die Bibel von allen anderen Büchern auf der Welt unterscheidet und abhebt, ist das prophetische Wort. Kein anderes Buch auf der Welt hat Prophetien, die vor Jahrhunderten oder Jahrtausenden gegeben und bis ins kleinste Detail erfüllt worden sind. Diese Prophetien sind von verschiedensten Menschen aus unterschiedlichen Zeitaltern und Perioden der Menschheitsgeschichte geschrieben worden. Und trotzdem stimmen sie dort, wo sie über dasselbe Thema sprechen, genau überein.

Die Tatsache, daß die Bibel viele Prophetien gibt, die erfüllt wurden, ist ein Zeichen dafür, daß sie göttlichen Ursprungs ist. Denn niemand sieht die ganze Menschheitsgeschichte außer Gott.

Gott alleine hat die Macht, eine vor Jahrhunderten gegebene Prophetie auch zu erfüllen. Er alleine ist der Autor echter Prophetien. Doch woran erkennen wir eigentlich echte und falsche Prophetien? Und was genau sagen die vielen Propheten der Bibel aus? Und ganz speziell: gibt es Prophetien in der Bibel, die über unsere heutige Zeit sprechen? Wenn ja, welche? Und welche sprechen über die Zukunft? Alles das und mehr werde ich in diesem und den nächsten Artikeln versuchen genau zu beantworten.

Mindestens 25% der Bibel sind prophetisch. Das ist erstaunlich! Würden wir diesen Teil der Bibel vernachlässigen, wäre unsere Bibel nur 3/4 so dünn und wir stünden in der Gefahr, verführt zu werden.

"Gepriesen sei der Name Gottes, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Denn Weisheit und Macht, sie sind Sein! Er ändert Zeiten und Fristen, Er setzt Könige ab und setzt Könige ein. Er gibt den Weisen Weisheit und den Einsichtigen Erkenntnis. Er offenbart das Tiefe und das Verborgene. Er weiß, was in der Finsternis ist und bei Ihm wohnt das Licht. ... Und alle Bewohner der Erde sind wie nichts gerechnet. Und nach Seinem Willen verfährt Er mit dem Heer des Himmels und den Bewohnern der Erde. Und da ist niemand, der Seiner Hand wehren und zu Ihm sagen könnte: Was tust Du?" (Dan 2:20-22; 4:35)

Die Bibel - ein einzigartiges Buch

Wie kein anderes Buch spricht die Bibel prophetisch in die Zukunft. Unser Vorteil, am Ende der Tage zu leben, ist, daß wir schon Vieles, was die Bibel prophezeiht hat, als wahr bestätigen können. So gibt es mehrere Hundert Prophetien, die die Bibel gegeben hat, die genau so erfüllt worden sind: buchstäblich, wortwörtlich und exakt. Das gibt es in keinem anderen Buch auf der Welt. Die Bibel nennt bestimmte Zeiten, bestimmte Länder, bestimmte Orte, konkrete Personen beim Namen - und alles ist ganz genau so erfüllt worden. Es ist ein Beweis, daß die Bibel wahr ist und daß sie übernatürlich ist - denn Gott allein kennt die Zukunft.

"Ich bin Jahwe, das ist Mein Name. Meine Ehre gebe ich keinem anderen, noch Meinen Ruhm den Götzenbildern." (Jes 42:8)

"Sucht den Herrn, solange Er sich finden läßt. Ruft Ihn, solange Er nahe ist. Der Gottlose verlasse seinen Weg, und der Frevler seine Pläne. Er kehre zu Jahwe zurück, daß Er sich seiner erbarme, und zu unserem Gott, denn Er ist groß im Verzeihen." (Jes 55:6-7)

Vielleicht ist mancher Leser von den vielen falschen Propheten, die heute in der Welt sind, abgestoßen. Mit Recht. Aber wir sollten bei Mißbrauch nicht den Fehler machen, gleich alles zu verwerfen. Ein grundsätzliches Verständnis des prophetischen Wortes Gottes ist in unserer Zeit wesentlich und entscheidend.

Gott ist souverän und allmächtig. Er macht nie einen Fehler.

Als Grundlage möchte ich im ersten Artikel einige Punkte aufzählen, wie wir Prophetien in der Bibel richtig verstehen können.

Biblische Prophetie richtig interpretieren

Hier sind 7 Punkte für ein gesundes Verständnis des prophetischen Wortes Gottes:

1. "Das Zeugnis von Jesus ist der Geist der Prophetie." (Off 19:10)

Alle echte Prophetie zeigt auf Jesus. Keine Prophetie, die Menschen verherrlicht, eine Gemeinde verherrlicht, eine Bewegung verherrlicht, ist vom Heiligen Geist. Der Heilige Geist verherrlicht immer Jesus (nicht einmal sich selber!). Alles, was auf Jesus zeigt, ist und geschieht im prophetischen Geist. In diesem Sinn sind das jüdische Volk und wir wiedergeborene Christen Gottes Propheten; in dem Sinn nämlich, daß wir mit unserem ganzen Leben auf Jesus zeigen.

"Tastet Meine Gesalbten nicht an, und tut Meinen Propheten kein Leid." (Ps 105:15)

Gott spricht hier über die Menschen, die Er gesalbt hat, damit sie über Ihn Zeugnis ablegen. Das ist für uns auch eine große Verantwortung. Legst du mit deinem Leben Zeugnis über Jesus ab? Hast du diesen inneren Schrei: "Ja, Herr, hier bin ich! Sende mich!" ? Der Geist der Prophetie ist ein Zeugnis über Jesus. Auch für uns gilt das. Auch wir sind mit dem Heiligen Geist Gottes gesalbt worden, um über Jesus Zeugnis abzulegen. Nicht nur mit unseren Worten, sondern mit unserem ganzen Leben.

2. Das prophetische Wort wird von einem, der Jesus persönlich gekannt hat, auf eine ganz besondere Art hervorgehoben.

Er selbst war mit dem Herrn auf dem Berg und hat ein Erlebnis gehabt, das ihn völlig verändert hat: er hat den Herrn mit himmlischer Herrlichkeit verklärt gesehen! Petrus schreibt dann später in seinem Leben, daß es noch etwas gibt, was sogar über diesem Erlebnis steht. Die Erfahrung war echt, sie war vom Herrn - und trotzdem besitzen wir etwas, was noch fester und gewisser ist. Und zwar: das prophetische Wort.

"Und so besitzen wir das prophetische Wort umso fester, und ihr tut gut darauf zu achten, wie auf eine Leuchte, die am finsteren Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht. Und dies erkennt zuerst, daß keine Weissagung [Prophetie] der Schrift eine eigenmächtige Auslegung zuläßt. Denn niemals erfolgte eine Weissagung durch menschliche Willkür, sondern vom Heiligen Geist her getrieben haben Menschen von Gott her geredet." (2 Pet 1:19-21)

Petrus sagt uns hier: das prophetische Wort ist ein stärkeres Zeugnis, als Jesus mit eigenen Augen verklärt zu sehen.

Eine Frage: warum ist Jesus der Messias? Weil er Jude ist? Weil er ohne Sünde war? Weil er am Kreuz gestorben ist? Weil Er auferstanden ist? Natürlich sind alle diese Punkte richtig. Aber viele Menschen sind am Kreuz gestorben. Lazarus ist auch auferstanden. ... Im tiefsten Sinn ist Jesus der Messias, weil er das, was über den Messias prophezeiht ist, erfüllt hat. Und Petrus sagt hier: das prophetische Wort ist diese Sicherheit, die wir haben.

Um es ganz einfach zu sagen: wenn Gott sagt, daß etwas geschehen wird, dann wird es auch geschehen. Er wird es sicher erfüllen. Wenn Gott sagt, daß etwas nicht geschehen wird, dann wird es nicht geschehen. Dann ist es auch sinnlos, dafür zu beten.

Der Morgenstern ist der Stern, der unmittelbar, bevor die Sonne kommt, aufgeht. Er leuchtet sehr hell. Er ist ein Vorbote, der die Sonne ankündigt. So ist das prophetische Wort. Wenn es in unseren Herzen ist, dann wissen wir mit Sicherheit: das Nächste, was kommt, ist der Herr!

3. Eine wichtige Unterscheidung: offenbar und verborgen.

"Was verborgen ist, steht bei Jahwe, unserem Gott. Was aber offenbar geworden ist, gilt uns und unseren Kindern immerdar, auf daß wir alle Worte dieser Torah [=Lehre] befolgen." (Deut 29:29)

Gott macht uns also Dinge offenbar, damit wir sie tun!

Andere Dinge sind bei Gott verborgen. Es ist sinnlos, Dinge, die nur Gott kennt, herausfinden zu wollen. Ich glaube, daß vieles von den falschen Prophetien deswegen gekommen ist, weil Menschen das wissen wollten, was verborgen ist. Ein Beispiel wäre, wenn jemand eine 'neue Offenbarung' bringt - wir aber sehen, daß es nicht biblisch ist. Ich glaube, in geistlicher Reife sollten wir anerkennen, daß es gewisse Dinge gibt, die nur Gott weiß.

Aber: wir haben alles das, was offenbar geworden ist. Und jeder von uns hat im eigenen Leben genug damit zu tun, das zu tun, was offenbar geworden ist.

Wenn ich das, was Gott mir schon gezeigt hat, nicht tue, kann ich dann erwarten, daß der Herr mir noch mehr zeigt?

Ein bekanntes Beispiel ist, daß wir nicht wissen, zu welcher Stunde Jesus wiederkommt. Ich finde es, ohne zu richten, extrem überheblich, wenn Menschen sagen: 'Ich weiß es. Ich weiß, wann die Entrückung ist. Ich weiß, wann Jesus wiederkommt. Ich kann es ausrechnen. Gott hat es mir gezeigt.' (Gerade dieser letzte Satz ist oft Ausgangspunkt für falsche Dinge - wenn es dem Wort Gottes widerspricht.) Gewisse Dinge sind einfach verborgen. Es ist weise, wenn wir das respektieren.

4. Die Bibel legt sich selber aus.

Dieser Punkt ist für eine korrekte Bibel-Auslegung (in Bezug auf das prophetische Wort und allgemein) wesentlich.

"Jede Schrift ist von Gottes Geist eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk ausgerüstet. (2 Tim 3:16)

Die Bibel besteht aus 70 Einzelbüchern, die miteinander in Einheit sind und übereinstimmen.

5. Wortwörtliche Erfüllung

Machen wir Dinge nicht zu kompliziert. Vergeistlichen wir nicht alles, was gar nicht vergeistlicht gehört. Diese Prophetien sind beim 1. Kommen von Jesus buchstäblich, wortwörtlich erfüllt worden:

    • Er ist wirklich im Fleisch gekommen.
    • Er ist wirklich von Ägypten nach Israel gekommen.
    • Er ist von einer echten Jungfrau geboren worden.
    • Er ist auf einem echten Esel geritten.
    • Jesus ist wirklich gestorben. Er war echt körperlich tot.
    • Jesus ist wirklich auferstanden.
    • Er ist echt, vor den Augen der Jünger, in den Himmel aufgefahren.

Alle diese prophetischen Voraussagen sind wortwörtlich erfüllt worden. Viele weitere Beispiele gibt es. Wir können daher annehmen, daß Prophetien beim 2. Kommen des Messias wieder wörtlich erfüllt werden.

Wir können große und wichtige Teile des prophetischen Wortes verlieren, wenn wir Dinge vergeistlichen, wo Gott das nicht tut.

Natürlich ist hier eine Unterscheidung notwendig: Die Bibel spricht sehr viel in Bildern. Hebräisch ist eine sehr bildhafte Sprache. Ein Beispiel wäre bei dem Propheten Daniel, wo ein Widder und ein Ziegenbock gegeneinander kämpfen. Gemeint sind hier 2 Könige mit ihrem Reich, nicht echte Tiere. Andere Beispiele sind die vielen Gleichnisse, die Yeshua verwendet, um geistliche Wahrheiten auszudrücken und sehr einfach zu erklären: "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben." (Joh 15:5) oder "Ich bin die Tür zu den Schafen." (Joh 10:7) Wo die Bibel also offensichtlich Bilder verwendet, ist es ein Gleichnis. Wo sie es nicht tut, sollten wir es auch nicht tun.

Ein ganz spezieller Punkt, der hier wichtig ist, und auf den ich später noch eingehen werde, ist, daß wir Israel nicht vergeistlichen. Wenn die Bibel Israel sagt, meint sie Israel. Israel ist kein 'Bild für die Gemeinde'. Es gibt 79 Bibelstellen im Neuen Testament, in denen Israel vorkommt. KEIN ENIZIGES MAL wird Israel 'geistlich' gebraucht und es wäre eigentlich die Gemeinde gemeint. Wir werden noch genauer darauf eingehen. Israel ist Israel, die Gemeinde ist die Gemeinde. Was wörtlich ist, ist wörtlich. Wo Bildersprache vorkommt, ist es offensichtlich.

6. Das prophetische Wort gilt für eine ganz bestimmte Zeit.

Das bedeutet, daß Menschen, die in der Zeit davor leben oder gelebt haben, dieses Wort eventuell nicht oder nicht in der Fülle verstehen können. Aber wenn es so weit ist, werden wir es verstehen.
Ein Beispiel:

"Dies ist das Wort, welches vom HERRN an Jeremiah erging: So spricht Jahwe, der Gott Israels: Schreibe dir alle Worte, die Ich zu dir geredet habe, in ein Buch. Denn siehe, es kommen Tage, spricht Jahwe, da ich das Gefängnis Meines Volkes Israel und Judah wenden und sie wieder in das Land, das Ich ihren Vätern gegeben habe, zurückbringen werde und sie sollen es besitzen. Und das aber sind die Worte, die der HERR zu Israel und zu Judah gesprochen hat: So spricht Jahwe: wir haben ein Schreckensgeschrei vernommen, da ist Furcht und kein Friede."

Richtiges Verständnis vom prophetischen Wort hilft uns, die heutige Zeit richtig einzuschätzen.

Wenn du das prophetische Wort kennst, wirst du in der Welt, in der wir leben, so viel mehr verstehen - teilweise überhaupt erst dann. Wenn nicht, dann nicht.
Ein Beispiel: ein (bekannter) Bruder im Herrn sagte vor einiger Zeit: 'Es kann nicht vom Herrn sein, daß Israel 1948 wieder ein Staat geworden ist. Denn wenn es so wäre, wäre doch Friede.' Hätte er das prophetische Wort gekannt, würde er wissen, daß der Herr sagt, daß die Wiederherstellung Israels gerade nicht in einer friedlichen Zeit stattfindet! Erst wenn Jesus wiederkommt, ist Friede.

Die Bibelstelle geht weiter: Fragt doch und seht, ob auch ein Mann gebiert. Warum sehe ich denn, daß alle Männer ihre Hände wie eine Gebärende auf den Hüften haben und daß alle Angesichter totenbleich geworden sind? Wehe, denn groß ist dieser Tag. Keiner ist ihm gleich, und eine Zeit der Angst [Trübsal] ist es für Jakob. Aber er soll daraus errettet werden." (Jer 30:1-7)

Etwas später in diesem Kapitel sagt Gott: "Und ihr [Israel] werdet Mein Volk sein, und Ich werde euer Gott sein." (30:22)

"Siehe, ein Sturm Jahwes bricht los, eine wirbelnde Windsbraut. Aufs Haupt der Gottlosen fährt sie herab. Jahwes Zorn hört nicht auf, bis Er die Pläne Seines Herzens vollbracht und ausgeführt hat. AM ENDE DER TAGE werdet ihr das einsehen [erkennen]." (30:23-24)

Dieses prophetische Wort gilt also für "das Ende der Tage". Es ist gut vorstellbar, daß frühere Generationen zu einer Zeit, wo es noch keinen Staat Israel mit Juden im eigenen Land gegeben hat, dieses prophetische Wort nicht ganz verstanden haben. Gott sagt hier aber, daß wir es am Ende der Tage erkennen werden.

Auch im Neuen Testament sehen wir dieses Prinzip:

"Und Yeshua fand einen jungen Esel, setzte sich darauf, wie geschrieben steht: 'Fürchte dich nicht, Tochter Zion! Siehe, dein König kommt, sitzend auf dem Füllen einer Eselin.' Das verstanden Seine Jünger zuerst nicht. Als Yeshua aber verherrlicht war, da erinnerten sie sich, daß dies über Ihn geschrieben war und man Ihm dies so bereitet hatte." (Joh 12:14-16)

Da haben die Jünger erkannt: 'Ah! Das war die Erfüllung dieser Prophetie.' Ähnlich erging es ihnen zu Pfingsten: Wo vorher noch nicht alles klar war, wußte Petrus durch den Heiligen Geist, daß sie gerade die Erfüllung einer Prophetie von Joel erleben: "Und es wird in den letzten Tagen geschehen, spricht Gott, da werde Ich von meinem Geist über alles Fleisch ausgießen; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben; ja, auch über meine Knechte und über meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie werden weissagen. Und ich will oben am Himmel Wunder tun und unten auf Erden Zeichen, Blut und Feuer und Rauchdampf; die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der große und offenbar werdende Tag des Herrn kommt. Und es soll geschehen, daß jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, errettet werden wird." (Apg 2:17-21; Joel 2:28-32) Dieses 'Das ist das, was geschrieben steht', das Petrus erkannt hat, ist auch für uns ein Schlüssel: wenn die Zeit da ist, werden wir es vom Herrn her erkennen, wenn wir ganz eng mit Ihm verbunden sind.

7. Gott ist souverän.

Wenn wir uns dessen bewußt sind, daß Gott souverän ist, nie einen Fehler macht, immer zur rechten Zeit kommt, dann ist das eine gute Grundlage in unserem Herzen und in unserem Verstehen, das prophetische Wort richtig zu erkennen. Wenn wir das Gegenteil betrachten, würde das ungefähr so klingen: 'Der Herr muß diese Schriftstelle genau so und so erfüllen, zu genau dieser Zeit.' Diese 'Überzeugung' ist eine sehr gefährliche Einstellung. Gott ist souverän. Er kann tun, was Er will. Er kann es tun, wann Er es will. Er wird ganz sicher immer so handeln, daß es Seinem Wort entspricht. Aber wann? wie? durch wen? wo? ist Ihm überlassen. Ich hatte ein sehr beeindruckendes Erlebnis, als mir jemand gesagt hatte, daß ich mich nicht zu sehr auf eine bestimmte Auslegung eines prophetischen Wortes fixieren sollte.

"Gedenkt der Anfänge von Ewigkeit her, daß Ich Gott bin und keiner sonst. Ein Gott, dem keiner zu vergleichen ist. Ich verkündige von Anfang an den Ausgang und von alters her, was noch nicht geschehen ist. Ich sage: Mein Ratschluß soll zustande kommen, und alles, was Mir gefällt, will ich tun." (Jes 46:10)

Wenn wir uns an diesen 7 Punkten orientieren, haben wir eine gute Basis, das prophetische Wort Gottes richtig zu verstehen.

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