Segne durch Deine Worte!

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In Römer 1 zählt Paulus einige Dinge auf, um dessentwillen der gerechte Zorn Gottes kommt. Es sind Dinge wie Habsucht, Neid, Mord und Trug. Doch mitten in dieser Liste findet sich auch etwas, was wir vielleicht als gar nicht so schlimm sehen: schlechtes Reden über andere Menschen.

Gott haßt es!

"Und gleichwie sie Gott nicht der Anerkennung würdigten, hat Gott auch sie in unwürdigen Sinn dahingegeben, zu verüben, was sich nicht geziemt, als solche, die voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit sind; voll Neid, Mordlust, Zank, Trug und Tücke, Ohrenbläser, Verleumder, Gottesverächter, Freche, Übermütige, Prahler, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam; unverständig, unbeständig, lieblos, unversöhnlich, unbarmherzig; welche, wiewohl sie das Urteil Gottes kennen, daß die, welche solches verüben, des Todes würdig sind, es nicht nur selbst tun, sondern auch Gefallen an denen haben, die es verüben." (Röm 1:28-32)

Schlechtes Reden zerstört

Schlechtes Reden über andere zerstört sehr viel. Nicht umsonst ist es in dieser Liste aufgezählt. Wir sündigen damit gegen Gott, selbst wenn das, was wir sagen, wahr ist. Nicht nur das, wir verletzen auch die andere Person - und wir verletzen uns selber.

Zusätzlich zerstört es auch unsere Glaubwürdigkeit. Es bricht etwas in der Beziehung von dieser Person zu den anderen, denen ich es erzähle. Und es verletzt meine Zuhörer. Über andere schlecht zu reden - speziell dann, wenn wir verletzt worden sind - mag uns kurzfristig Luft verschaffen, aber am Ende zerstört und verletzt es jeden. Gott ist es nicht wohlgefällig. Er sagt nicht: "Ich verstehe Dich und Deine schwierige Situation." Wir müssen darüber Buße tun und aufhören, schlecht zu reden - der Herr liebt uns und ist bereit, uns dabei zu helfen.

"Tötet nun eure Glieder, die auf Erden sind: Unzucht, Unreinigkeit, Leidenschaft, böse Lust und die Habsucht, welche Götzendienst ist; um welcher Dinge willen der Zorn Gottes über die Kinder des Unglaubens kommt; in welchen auch ihr einst gewandelt seid, als ihr darin gelebt habt; nun aber legt das alles ab, Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, häßliche Redensarten aus eurem Mund. Lügt einander nicht an: da ihr ja den alten Menschen mit seinen Handlungen ausgezogen und den neuen angezogen habt, der zur Erkenntnis erneuert wird, nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat;" (Kol 3:5-10)

Schlechtes Reden ist ein Teil unseres "alten Menschens". Legen wir ihn ab! Wenn Gott sagt: "Tu das!" dann heißt das, daß wir es auch tun können. Wir müssen uns entscheiden. Unsere richtige Antwort ist: "OK, Herr, ab jetzt tue ich das." (bzw. "Tue ich das nicht mehr!") Gott gibt uns dann Gnade, damit wir es wirklich vollbringen. Ohne ihn, Seine Hilfe und Seine Gnade wären wir hilflos. Aber nach unserer Entscheidung, das Richtige zu tun, gibt er Gnade - und wir überwinden und haben Sieg!

Worte, die angreifen statt einzuladen, die zerstören statt zu heilen, die niederreißen statt aufzubauen - diese Worte gehören nicht ins Reich Gottes. (Die Ausnahme ist ein Prophet wie Jeremiah, der Gottes Gericht ankündigt - dabei aber über die Sünde und Unbußfertigkeit der anderen weint!). Schlechte Worte gefallen Gott nicht - sie gehören nicht ins Leben eines Gläubigen.

Solange wir das nicht sehen, werden wir glauben, es sei "normal". Der Herr will aber, daß wir ihn recht repräsentieren. Egal, ob wir alleine sind oder mit anderen Menschen zusammen. Wenn wir dabei schlecht reden, zeichnen wir ein falsches Bild von Gott. Wir sind immer ein Vorbild für andere - ein gutes oder ein schlechtes. Der Herr wird uns helfen, schlechtes Reden in unserem Leben zu erkennen und es zu überwinden!

"Keine schlechte Rede gehe aus eurem Mund, sondern was zur notwendigen Erbauung gut ist, daß es den Hörern wohltue. Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit welchem ihr auf den Tag der Erlösung versiegelt worden seid. Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch fern, samt aller Bosheit. Seid aber gegeneinander freundlich, barmherzig, vergebt einander, gleichwie auch Gott euch in Messias vergeben hat." (Eph 4:29-32)

Andere segnen!

Verwenden wir unsere Worte, um Menschen zu segnen und aufzuerbauen! Negatives Reden "betrübt den Heiligen Geist Gottes". Hier sind ein paar Punkte, die wir uns beim Gespräch mit anderen fragen können:

(1) Werden meine Worte den anderen auferbauen?

(2) Muß die Person, mit der ich rede, das (überhaupt) hören?

(3) Vermitteln meine Worte dem anderen die Gnade des Herrn?

(4) Kommen meine Worte aus Ärger, Wut, Zorn oder BItterkeit?

(5) SInd meine Worte sanft, speziell wenn ich korrigiere? (Gal 6:1)

(6) Habe ich ein Herz aus Stein (hart), oder eines aus Fleisch (weich)? (Hes 36:26)

(7) Habe ich dieser Person vergeben, falls sie mich verletzt hat?

"HERR, stelle eine Wache an meinen Mund, bewahre die Tür meiner Lippen! Laß mein Herz sich nicht zu einer bösen Sache neigen, daß ich gottlose Taten mit den Übeltätern vollbringe; und von ihren Leckerbissen laß mich nicht genießen!" (Ps 141:3-4)

Bitte den Herrn, daß er Dir dabei hilft, schlechtes oder negatives Reden aus Deinem Leben wegzunehmen!

Du weißt, daß es zerstört: dich selbst, den anderen, und die Beziehung zum Herrn. Sei also radikal und konsequent! Bitte andere in Deiner Umgebung, Dich auf etwas Negatives aufmerksam zu machen. (Psalm 141:5!) Danke ihnen dafür! Vielleicht siehst Du viele Sünden auf diesem Gebiet in Deinem Leben, bist von Deiner eigenen Schlechtigkeit überwältigt, fühlst Dich schuldig und bist stark entmutigt. Doch es steht geschrieben: "Größer aber ist die Gnade, die er gibt. Darum spricht sie: Gott widersteht den Hochmütigen; aber den Demütigen gibt er Gnade. Unterwerft euch also Gott!" (Jak 4:6-7) Auch wenn unsere Sünden viel sind, Gottes Gnade ist noch größer.

Vermeide Situationen, wo schlechtes Reden "normal" ist. Sei vorsichtig, wir werden in so etwas schnell hineingezogen. Wenn eine Gruppe von Menschen so handelt, mach sie in Sanftmut darauf aufmerksam - oder geh von ihnen weg.

Bitte Gott mit aufrichtigem Herzen, daß er Dich verändert. Bitte ihn, "eine Wache an Deinen Mund zu stellen" und "die Tür Deiner Lippen zu bewahren". Bitte ihn, Dich von dieser Sünde zu überführen. Er wird es tun. Und wenn er es tut, bitte ihn um Vergebung und die Kraft, zu überwinden. Und wenn die andere Person, gegen die Du gesündigt hast, davon weiß, mußt Du hingehen und um Vergebung bitten. Dann wirst Du "die friedvolle Frucht der Gerechtigkeit" in Deinem Leben sehen (Heb 12:11) und eine reines Herz vor Gott haben. Das ist der höchste Preis und die schönste Belohnung!

"Deshalb ermuntert einander und erbaut einer den anderen, wie ihr auch tut." (1 Thess 5:11)

Mach es Dir zum Ziel, andere aufzuerbauen! Arbeite hart daran! Wenn es Menschen gibt, die Dich durch ihr Leben oder durch ihren Dienst im Reich Gottes gesegnet haben, sag ihnen, wie sehr Du sie schätzt! Laß keine Gelegenheit aus, andere zu ermutigen!

Und wenn andere negativ reden, ermutige sie im Herrn, damit sie überwinden. Biete ihnen die Gnade Gottes an! Schlechtes Reden über jemanden, der Dich verletzt oder Dir Anstoß gegeben hat, geschieht aus egostischen Motiven - niemals aus Liebe oder aus einem echten Verlangen danach, den anderen geistlich wachsen zu sehen. Es gibt einfach nichts Gutes im negativen Reden.

Goldene Worte

Wenn Du jemanden liebst und willst, daß er im Herrn reifer wird, geistlich wächst und Jesus ähnlicher wird, wirst Du für ihn beten. Du wirst ihn ermutigen, dem Herrn voll nachzufolgen. Du betest, daß er Jesus näher kommt. Und Du wirst eine Segen über ihn sprechen, um ihn aufzuerbauen und ihm zu helfen, zu überwinden.

Leonard Ravenhill hat einmal gesagt: "Erkennt das: wir beten nie für Menschen, über die wir schlecht reden. Und wir reden nie schlecht über Menschen, für die wir beten. Denn das Gebet ist ein großes Abwehr-Mittel."

Jesus der Messias sagt: "Ihr habt gehört, daß gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.

Und ich sage euch: Liebt eure Feinde; segnet die, die euch fluchen; tut denen, die euch hassen, wohl; und bitte für die, die euch beleidigen und verfolgen,

auf daß ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn er läßt seine Sonne über Böse und Gute aufgehen und läßt über Gerechte und Ungerechte regnen.

Denn wenn ihr die liebt, die Euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht die Zöllner das selbe?

Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die Heiden das selbe?

Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist!"

(Matt 5:43-48)

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