Ermutigung: Vom "Nein" sagen ...

Fällt es dir schwer, "Nein" zu sagen?

Niemand kann leugnen, dass es Genuß in der Sünde gibt. Wäre kein Genuß dabei, würde niemand in Versuchung fallen.

Die Bibel spricht davon, dass es eine Zeit lang einen Genuß der Sünde gibt. In welcher Zeit? In der Zeit des Säens. Schauen wir uns Psalm 38:1-8 an:

"Herr, züchtige mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in deinem Grimm! Denn deine Pfeile sind in mich eingedrungen, und deine Hand hat sich auf mich herabgesenkt. Keine heile Stelle ist an meinem Fleisch wegen deinem Zorn, nichts Heiles an meinen Gebeinen wegen meiner Verfehlung. Denn meine Sünden wachsen mir über den Kopf, wie eine schwere Last sind sie zu schwer für mich. Es stinken, es eitern meine Wunden wegen meiner Torheit. Ich bin gekrümmt, sehr gebeugt; den ganzen Tag gehe ich trauernd einher. Denn voll Brand sind meine Lenden, und keine heile Stelle ist an meinem Körper. Ich bin ermattet und ganz zerschlagen, ich schreie aus dem Stöhnen meines Herzens."

Der Genuß der Sünde kommt, wenn wir säen, aber die Schmerzen kommen, wenn wir ernten. Deshalb hat David an dieser Stelle hier so eine anschauliche Beschreibung davon gegeben, was wir durchleiden, wenn wir sündigen. "Herr, züchtige mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in deinem Grimm!" Und weiter sagt er, dass Gottes Pfeile in durchdringen und seine Hand ihn niederdrückt. Alle seine Knochen haben weh getan. Seine Sünden sind ihm über den Kopf gewachsen, als ob er in einem Meer der Sünde ertrinken würde. "Es stinken, es eitern meine Wunden," sagte David, "mir geht es schlecht, ich bin sehr stark niedergebeugt. Den ganzen Tag gehe ich trauernd einher."

Warum hat Gott diese Beschreibung in die Bibel gegeben? Warum vergleicht David die Konsequenzen der Sünde damit, mit Pfeilen durchschossen zu werden? Von seiner Hand niedergedrückt zu werden? Krankheit, eine schwere Last, Ertrinken, kein Friede? Weil Gott will, dass wir die Sünde hassen. Und wenn aus keinem anderen Grund, dann sollten doch die Konsequenzen der Sünde uns davon warnen, zu sündigen.

Das nächste Mal, wenn du in Versuchung kommst, schau über den Genuß hinaus - zu dem Schmerz - und lerne, "Nein" zu sagen.

Ermutigen wir auch andere Menschen, "Nein" zu sagen. Leben wir selbst auf so eine Art, dass wir nicht andere Menschen dazu ermutigen, zu sündigen.

Haben wir auch Verständnis für die, die gefallen sind. Es ist traurig, die Konsequenzen der Sünde zu ernten; auch wenn die Sünde schon vergeben ist. David hat das gewusst. Also ermutigen wir andere und versuchen wir, sie wieder herzustellen.

David hat wegen seiner Sünde viel gelitten. Jeder, der sündigt, erntet die Folgen. Der Herr will, dass wir die Sünde hassen, weil sie uns so schadet. Wenn du unbereinigte Sünde in deinem Leben versteckst, bekenne sie und bitte den Herrn um Vergebung.

Das nächste Mal, wenn du versucht wirst, erinnere dich an Davids Beschreibung von den Folgen.

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