"Wie viele werden der Tage deines Knechtes sein? Wann wirst du an meinen Verfolgern Gericht üben?" (Ps 119:84)




Ermutigung: Der Stimme des Herrn gehorsam

"Wirst du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen und tun, was vor ihm recht ist, und seine Gebote zu Ohren fassen und alle seine Satzungen halten, so will ich keine der Krankheiten auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe; denn ich, der HERR, bin dein Arzt!" (Exodus 15:26)

Gott verheißt uns, unser persönlicher Arzt zu sein. Die Voraussetzung dafür ist aber, dass wir seine Stimme hören und ihr gehorchen.

Das selbe Thema finden wir in Deut 8:1-2: "Alle Gebote, die ich dir heute gebiete, sollt ihr behalten, um sie zu tun, auf daß ihr lebt und gemehrt werdet und hineinkommt und das Land, das der HERR euren Vätern geschworen hat, einnehmt. Gedenke auch des ganzen Weges, durch den der HERR, dein Gott, dich diese vierzig Jahre lang in der Wüste geleitet hat, daß er dich demütigte und versuchte, auf daß kundwürde, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht."

Der Herr prüft unser Herz, ob wir ihn wirklich lieben und seine Gebote halten oder nicht. Wenn wir es tun, wird er uns reichlich belohnen und der Segen Gottes kommt über uns. Wir müssen dem Segen Gottes nicht nachlaufen. Er wird in unser Leben kommen und er wird uns sogar überholen.

Sollten wir aber der Stimme des Herrn nicht gehorchen, trifft uns ein Fluch:

"Es wird aber geschehen, wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorchst, so daß du all seine Gebote und Satzungen, die ich dir heute gebiete, nicht beobachtest und tust, so werden all diese Flüche über dich kommen und dich treffen." (Deut 28:15)

Gehorsam der Stimme Gottes gegenüber bringt Segen, Ungehorsam bringt Fluch.

Yeshua der Messias lehrt uns dasselbe in Joh 10:27. Er sagt: "Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach." Echte Jünger von Jesus sind Nachfolger. Zuerst hören wir die Stimme des Herrn, dann gehorchen wir.

Je schneller wir dem Herrn gehorchen, umso leichter ist es! Je länger wir unseren Gehorsam hinauszögern, umso schwieriger wird es, wirklich vollständig gehorsam zu sein. Abraham war ein sehr gutes Beispiel dafür. Nachdem Gott ihm gesagt hatte, er solle seinen Sohn Isaak opfern, stand er gleich "früh am Morgen" auf und tat, wie der Herr ihn geheißen hatte.

Hüten wir uns auch vor Menschenfurcht! Sie kann uns den Weg zum Gehorsam blockieren. "Menschenfurcht ist ein Fallstrick; wer aber auf den HERRN vertraut, hat nichts zu fürchten." (Sprüche 29:5) Wir sind bereit, Jesus nachzufolgen, egal was es kostet! Wir nehmen den Preis dafür in Kauf, auch wenn andere, sogar Freunde, uns verlassen. Unsere Augen sind auf das Ewige gerichtet. Wir erwarten unseren Lohn voll Freude im Himmel! Und die Stimme des Herrn zu hören ist in sich selbst schon der größte Reichtum!

Klaus Klaffenböck (20. 7. 2013, 13:43)

Menschenfurcht und Angst vor Versagen sind oft die Schlüssel, dass wir unsere Ohren verschließen. Wenn Gott spricht, müssen wir entscheiden, ob wir seinen Willen erfüllen. Beten tun wir es ja im "Vater unser": "Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden."


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