Jesus und die Heilung des Blinden

Kategorien: Schöpfung   Wissenschaft  

In Markus 8:22-25 lesen wir, wie Jesus einen blinden Mann durch ein übernatürliches Wunder heilt. Das Erstaunliche dabei ist, dass der Herr es nicht - wie in anderen Fällen - sofort getan hat, sondern in 2 Schritten. Warum? Die medizinischen Details, die Markus uns gibt, und die moderne Wissenschaft können uns einen hoch-interessanten Hinweis darauf geben.

"Und sie kamen nach Betsaida. Da brachte man ihm einen Blinden und bat ihn, dass er ihn berühre. Und er nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn zum Dorf hinaus. Dann benetzte er dessen Augen mit Speichel, legte ihm die Hände auf und fragte ihn: "Siehst du etwas?" Und er begann zu sehen und sagte: "Ich sehe die Menschen. Denn ich sehe etwas wie Bäume umhergehen." Hierauf legte er ihm noch einmal die Hände auf die Augen. Da sah er scharf und war wiederhergestellt und sah alles ganz deutlich. Hierauf schickte er ihn nach Hause und sagte: "Geh aber nicht ins Dorf hinein."

Yeshua, der Sohn Gottes, heilt übernatürlich. Er braucht keine lange Zeit, um auf "natürliche Heilung" zu warten. Jesus konnte diesen Mann auch sofort heilen, wie er es in anderen Fällen getan hat. Doch er tut es in 2 Schritten, die zeitlich allerdings so kurz beieinander liegen, dass zu wenig Zeit vergeht, um es auf natürliche Heilung zurückzuführen. Und sicherlich hatte er nicht "zu wenig Glauben" oder "zu wenig Autorität" als Grund dafür, dass er "zweimal beten musste".

Zwei moderne Beispiele

Einem Mann namens Virgil, der von Geburt an blind war, wurde nach einer Operation seine Sicht wiederhergestellt. Aber obwohl er sah, konnte sein Gehirn das Licht, die Bewegungen und die Farben nicht richtig interpretieren. Alles war verschwommen. Wir kennen alle den Test beim Augenarzt, wo wir Zeilen in verschieden großer Schrift lesen sollen. Er konnte die dritte Zeile lesen, mehr nicht. Dafür konnte er die Blindenschrift sehr schnell lesen. Bei einer Katze war es ihm möglich, gewisse Details zu erkennen: die Nase, die Pfote, den Schwanz. Aber die ganze Katze war genauso verschwommen wie menschliche Gesichter. Er hatte das, was in der modernen Medizin "Agnosia" genannt wird. 1

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