Die Bibel und Astronomie

Kategorie(n): Schöpfung   Wissenschaft  

Können wir der Bibel wirklich vertrauen? Hat die moderne Wissenschaft nicht die Bibel widerlegt? In den nächsten Artikeln möchte ich Erkenntnisse aus verschiedenen Naturwissenschaften bringen, die die Bibel bestätigen und die Evolutions-Theorie widerlegen. Dabei werde ich aus einer sehr langen Liste von Beispielen jeweils ein paar auswählen. Ich beginne mit der Astronomie, der Wissenschaft der Himmelskörper (Sonne, Mond, Sterne, Planeten, Galaxien, usw.).

Was ist Wissenschaft?

Bevor wir uns die Erkenntnisse der Wissenschaft anschauen, beantworten wir zwei grundlegende Fragen: 1. Was ist Wissenschaft? und 2. Muß die Bibel die Wissenschaft bestätigen oder muß die Wissenschaft die Bibel bestätigen?

Wissenschaft = "Wissen, das durch Beobachtung und Studium gewonnen wird." Echte Wissenschaft muß also nachvollziehbar, wiederholbar und aktuell sein. Alles, was nicht bewiesen ist (oder nicht bewiesen werden kann, weit es zu lange in der Vergangenheit liegt), ist keine Wissenschaft, sondern eine Vermutung. Es bleibt eine Theorie, die niemals als „Wahrheit“ hingestellt werden darf. Es ist ein Glaube.

Jeder Mensch hat einen bestimmten persönlichen Glauben. Dieser Glaube bestimmt seine Weltanschauung und sein Verhalten. Ein Beispiel: zwei Menschen unterhalten sich miteinander. Der erste geht von der Richtigkeit der Bibel aus, der zweite von der Richtigkeit der Wissenschaft. Der eine sagt: „Hier ist Gottes Wort. Es ist die Wahrheit. Ich möchte jetzt im Licht der Bibel Erkenntnis gewinnen.“ Der andere sagt: „Ich überprüfe anhand der Erkenntnisse der Wissenschaft, ob die Bibel Recht hat oder nicht.“ Offensichtlich spielt bei beiden Ansätzen der persönliche Glaube eine entscheidende Rolle. Daher geht es bei unserem Thema also nicht so sehr um „Glaube an Gott“ gegen „Wissenschaft“ (was eigentlich gar kein Widerspruch ist!), sondern um „Glaube an Gott“ gegen „Glaube an etwas anderes“.

Was sagen die Bibel und die Wissenschaft über das Alter der Erde und des Weltalls?
(Ein Klick auf die Bilder vergrößert sie!)


Das biblische Modell


Die Evolutions-Theorie

 Durch Glauben erkennen wir …“ (Heb 11:3)

Die Bibel lehrt uns, dass wir durch Glauben Dinge erkennen werden. Unser Glaube ermöglicht uns, in die geistliche Welt hineinzuschauen und geistliche Wahrheiten zu erfassen. Unser Glaube ehrt Gott. Er macht uns vor Gott wohlgefällig. Ja, er ist sogar der einzige Weg, Gottes Wohlgefallen zu erlangen.

Jemand mag einwenden: „Wie kannst Du an die Schöpfung glauben? Warst du dabei? Hast du gesehen, wie Gott alles erschaffen hat?“ - „Natürlich nicht“, antworte ich, „aber warst Du bei der Evolution dabei?“ Genau darum geht es: beide Modelle basieren auf einem Glauben. Widerlegen konkrete Ergebnisse der Wissenschaft diesen Glauben aber und wird dieser Glaube dann trotzdem als einzige Möglichkeit, wie es gewesen sein kann, hingestellt, dann wird er zur blinden Religion, die anderen Menschen aufgezwungen wird. Und genau das ist die Evolutions-Theorie.

Darum sagt das Wort Gottes: „Prüft alles,das Gute behält.“ (1. Thess 5:19)

Also fragen wir: Welches der beiden Modelle wird von der Wissenschaft bewiesen? (Wenn es in den nächsten Artikeln ziemlich technisch hergeht, sei nicht entmutigt. Es geht um Gottes Ehre und die Wahrheit seines Wortes!)

Schöpfung oder Evolution?

Viele Jahrhunderte lang waren viele der prominentesten Wissenschafter gläubige Menschen, die vom Schöpfungsbericht in der Bibel als Wahrheit ausgegangen sind. Die „moderne Wissenschaft“ stellt erst seit ca. 200 Jahren (vorher nicht!) einen starken Angriff gegen das Wort Gottes dar und versucht, es mit der Evolutions-Theorie zu widerlegen. Wir merken uns: Wenn wir wissenschaftliche Beweise für das biblische Modell finden, sind das automatisch Gegenbeweise zur Evolutions-Theorie.


Erde und Mond

Der Mond ist ca. 380.000 km von der Erde entfernt. Er ist für die Gezeiten auf der Erde (Ebbe und Flut) verantwortlich. Die Erde zieht den Mond durch ihre Gravitation an. Der Mond stößt sich darauf von der Erde ab (Drittes Newton'sches Gesetz). Dadurch wird der Mond in seiner Umlaufbahn um die Erde beschleunigt und entfernt sich jedes Jahr um 4 cm von der Erde. Das ist nichts Aufregendes, wir bekommen es gar nicht mit.

Aber es bedeutet, dass der Mond früher etwas näher an der Erde war. Wenn wir ein sehr langes Universum annehmen (viele Milliarden Jahre), hätte der Mond die Erde früher berührt, was natürlich nicht sein kann. (Auf alle Fälle wissen wir jetzt, wie die großen Dinosaurier ausgestorben sind! :-D ) Das Weltall ist daher in seinem Alter beschränkt und kann nicht so alt sein, wie die Evolutions-Theorie behauptet.


Der Komet Hale-Bopp

Kometen sind vereinfacht ausgedrückt große, schmutzige Eisbälle. Sie fallen uns durch den langen Schweif auf. Wir unterteilen sie in 2 Gruppen: Kurz-periodische Kometen kreisen alle 200 Jahre oder weniger um die Sonne. Lang-periodische Kometen kreisen alle 200 Jahre oder mehr um die Sonne.

Weil diese Kometen ihre Masse verlieren (sind sind ja „nur“ Eisbälle), haben sie eine beschränkte Lebenszeit, nur ein paar Tausend Jahre. Wiederum ein Widerspruch zu dem langen Alter des Weltalls nach der Evolutions-Theorie. Wäre das Weltall so alt, könnten diese Kometen gar nicht mehr existieren! (Sie versuchen es durch die „Oort'sche Wolke“ zu erklären, was aber eine Vermutung ist und bis heute NOCH NIE beobachtet wurde. Auch wäre nach ihrer eigenen Theorie gar nicht genug Masse vorhanden, um so eine Wolke zu bilden. Ein typischer Fall von dem vorher erwähnten Glauben, der sich auf Vermutungen stützt, aber als „Tatsache“ in unseren Lehrbüchern gelehrt wird.)


Die Sonne mit der Erde

Das Alter der Sonne: Die Sonne ist 150 Millionen km weit von der Erde entfernt. Trotzdem erhalten wir die meiste Energie von der Sonne. Sie bestimmt das Wetter auf der Erde. Mehr als 1 Million Erden hätten in der Sonne Platz. Sie produziert in 1 Sekunde mehr Energie als 1 Milliarde Städte auf der Erde in einem Jahr produzieren würden.

An der Sonne sehen wir nicht nur die Macht unseres Schöpfers, sondern auch Seine Versorgung. Ohne dem Licht der Sonne würde es kein Leben auf Erden geben. Die Energie der Sonne, die Leben ermöglicht, erinnert uns immer wieder an die fürsorgliche und treue Liebe Gottes. Jesus sagt über den Schöpfer, der sein Geschenk des Lichtes allen gibt: „Denn er läßt seine Sonne über Böse und Gute aufgehen.“ (Matt 5:45)

Die Sonne wird immer heller und wärmer. Wenn sie schon 4.6 Milliarden Jahre alt wäre, sollte sie heute um 40% heller als bei ihrer Entstehung sein. Damit wäre auch die Erde um 40% wärmer als vor 4.6 Milliarden Jahren. Die Durchschnitts-Temperatur auf der Erde beträgt heute 15°C. Vor 3.6 Milliarden Jahren, wo angeblich Leben entstanden sein soll, hätte die Sonne um 25% weniger Wärme gehabt und die Erde eine Durchschnitts-Temperatur von -3°C. Sie wäre also gefroren gewesen. Doch da entsteht kein Leben! Die Evolutions-Theorie selber sagt, dass zur Entstehung von Leben Wärme benötigt wird. Die Sonne kann also gar nicht so alt sein!

Das Weltall ist eine großartige Demonstration von Gottes Allmacht. Die Bibel ist sehr klar, dass er alles durch Sein Wort erschaffen hat: „Denn Er sprach, und es geschah; Er gebot, und es stand da!“ (Psalm 33:9)

Auch wenn die Schriften ausdrücklich sagen, dass der Mensch niemals im Stande sein wird, die genaue Zahl der Sterne zu erfassen (Jer 31:35-37), kennt der Herr sie doch alle: „Er zählt die Zahl der Sterne und nennt sie alle mit Namen. Groß ist unser Herr und reich an Macht; sein Verständnis ist unermeßlich.“ (Psalm 147:4-5)

Der systematische Betrug der Evolution

„Erhebt eure Augen zur Höhe! Wer hat diese [Sterne] geschaffen? Er, der ihr Heer herausführt, wohlgezählt, und sie alle mit Namen ruft. Ob der Fülle seiner Macht und gewaltigen Stärke bleibt auch nicht einer aus.“ (Jesaja 40:26)

Am Beispiel der Entstehung von Sternen sehen wir, wie die Vertreter der Evolutions-Theorie die Öffentlichkeit bewusst belügen. Bis heute ist niemals die Entstehung auch nur eines einzigen Sterns beobachtet worden. Bis heute ist der Wissenschaft nicht bekannt, wie Sterne genau entstehen. (Es gibt Vermutungen darüber, die aber durch elementare Physik widerlegt werden können.) Trotzdem wird in den Lehrbüchern und Medien eine Theorie als Wahrheit präsentiert und versucht, uns aufzuzwingen. Das Schöpfungs-Modell hingegen wird nicht einmal erwähnt. Auch wenn es wissenschaftliche Evidenz gibt, die der Evolutions-Theorie klar widersprechen (siehe auch die nächsten Artikel), wird dennoch daran festgehalten. Warum? Weil es eine Religion ist, und keine Wissenschaft.

Die Evolution ist eine atheistische Lehre, die unseren Kindern und Jugendlichen in den Schulen vorgesetzt wird. Hunderte wissenschaftliche Beweise aus vielen Gebieten widersprechen ihr deutlich und widerlegen sie, dennoch wird sie als einzige(!) Möglichkeit, wie die Erde und das Leben entstanden seien, gelehrt. Der Grund liegt auf der Hand: Wenn alles durch Evolution entstanden ist, gibt es keinen Schöpfer. Eine gottlose Gesellschaft kann dann ihre eigenen Regeln aufstellen und leben, wie sie will. Wenn es aber einen Schöpfer gibt, dann gehört ihm alles (Psalm 24:1) und wir sind ihm gegenüber verantwortlich.

Eine Einladung an Dich

„Wenn ich deinen Himmel betrachte, das Werk deiner Finger, den Mond und die Sterne, die du gemacht hast: Was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst, und des Menschen Sohn, daß du auf ihn achtest?“ (Psalm 8:4-5)

Trotz seiner Allmacht ist Gott nicht fern von uns. Hast Du in deinem Leben schon einmal gelogen? Schon einmal etwas gestohlen? Dann bist Du vor Gott schuldig geworden. Doch obwohl wir alle vor Ihm schuldig sind, liebt Gott uns und will eine persönliche Beziehung mit uns haben. Deshalb hat er Jesus auf diese Welt gesandt. Sein Versprechen ist: Wenn du Jesus in dein Leben aufnimmst, mit ihm lebst und ihm gehorchst, wirst du ewiges Leben haben. Wenn nicht, wirst du verloren gehen.

Lade Jesus noch heute in dein Herz ein, gib ihm dein Leben und laß den Schöpfer des Himmels und der Erde auch in dir Wunder vollbringen. Er wird dir alle Schuld vergeben und dein Leben neu machen. Es ist wirklich wahr:

„Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündet seiner Hände Werk.“ (Psalm 19:1)

Elisabeth Artner (25. 11. 2012, 23:55)

Ich habe mich nach meiner Bekehrung in den Siebzigerjahren intensiv mit diesem Thema beschäftigt und einige Bücher darüber studiert. Für mich ist es außer Zweifel, dass der Herr die Welt erschaffen hat. Ich gehe noch weiter: jeder Mensch ist eine Schöpfung Gottes. Ist das nicht wunderbar. Wir sind alle ein Gedanke unseres Schöpfers. Halleluja!


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