Das Gedächtnis des Gerechten bleibt im Segen; aber der Name der Gottlosen wird verwesen. (Spr 10:7)

Elijah, Ahab, Isebel und Jehu (4/4)

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Wir haben in den letzten 3 Artikeln gesehen, welchen großen Kampf wir gegen den Geist der Isebel heute haben. Es ist ein böser Geist, der stark ist, und durch Furcht arbeitet. Er kann durch Männer und Frauen wirken. Sein Ziel ist es, zu zerstören: Beziehungen, Familien, Gemeinden, die Gesellschaft. Dieser Geist ist kompromißlos und auf totalen Krieg aus. Und der Kampf wird immer stärker. Wir haben auch gesehen, dass Jesus heute zu Seiner Gemeinde sagt: "Aber Ich habe gegen dich, dass du das Weib Isebel gewähren läßt." (Off 2:20) Der Herr nimmt dieses Thema sehr ernst, wie wir weiter unten noch sehen werden. Es ist ein Wort mit weitreichenden Konsequenzen, speziell an uns Männer. Gott nimmt es nicht auf die leichte Schulter, wenn wir nichts tun und dadurch etwas Schlechtes kommt. Die gute Nachricht ist aber: der Geist der Isebel ist nicht Gott. Er ist nicht einmal Satan. Jesus hat ihn am Kreuz besiegt. Gott hat uns den Sieg über den Geist der Isebel schon gegeben. Daher brauchen wir keine Furcht zu haben (siehe Phil 4:7-8.) Wie können wir also ganz konkret Sieg haben?

Wie hat Gott die Tyrannin Isebel besiegt?

Er hat bezeichnenderweise einen Mann stark gemacht: Jehu. Er war nicht perfekt, ist aber ein Bild für Jesus, der den Feind besiegt hat. Jehu war ein General in Ahabs Armee. Gott sprach zu Jehu: "Ich habe dich zum König über das Volk des HERRN, über Israel, gesalbt! Und du sollst das Haus Ahabs, deines Herrn, erschlagen; so will ich das Blut der Propheten, meiner Knechte, und das Blut aller Knechte des HERRN an Isebel rächen. Ja, das ganze Haus Ahabs soll umkommen; und ich will alles, was von Ahab männlich ist, ausrotten, Mündige und Unmündige in Israel. Und ich will das Haus Ahabs wie das Haus Jerobeams, des Sohnes Nebats, und wie das Haus Bashas, des Sohnes Achijas machen. Und die Hunde sollen Isebel auf dem Acker zu Jisreel fressen, und niemand soll sie begraben!" Als Gott Jehu gesalbt hat, fing er sofort an, zu handeln. Er war ein Mann der Tat. Jehu tötet Joram (den Sohn von Ahab und Isebel, der die physische Macht hatte), Achasjah (er war nicht in Israel König, sondern in Judah, aber er war auch Ahabs Enkel), Isebel (die Quelle des Bösen) und Ahabs Famile. Denn ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig. Ahab hatte 70 Söhne (2 Kön 10:1), die Jehu ebenfalls tötete. Deshalb hatte Jahwe Israel, als sie in den Krieg gezogen sind, geboten: "So tötet nun alles, was unter den Kindern männlich ist; und alle Frauen, welche einen Mann durch Beischlaf kennengelernt haben, die tötet." Denn eine Frau wird dadurch mit dem Mann geistlich eins, und die Söhne könnten die Väter rächen. Jehu hat danach auch die falsche Religion im Land, die Anbetung von Baal, ausgerottet. In 2 Kön 10:30 lesen wir dann, dass Gott zu Jehu spricht: "Weil du dich wohl gehalten und getan hast, was in meinen Augen recht ist, weil du am Haus Ahabs nach allem, was in meinem Herzen war, getan hast, so sollen Nachkommen von dir bis in das vierte Glied auf dem Thron Israels sitzen!" Der Herr erfüllte dieses Wort auch (2 Kön 15:12).

All das zeigt, wie ernst Gott diese Sache nimmt. Götzendienst, Okkultes, Kindesmord sind in Seinen Augen keine leichten Sachen. Israel hatte eine Chance, zu wahrer Anbetung des Gottes Israels zurück zu kehren. König Josiah, der so eifrig wie kein anderer war, ging ins ganze Land aus, um es von Götzendienst zu reinigen. Aber als er gestorben war, kehrte das Volk wieder zum Götzendienst zurück. Denn ihre Herzen waren nicht auf den Herrn ausgerichtet. König Jehu handelte im Geist des HERRN und überwand Isebel, die in einem bösen Geist handelte.

Was charakterisiert Jehu?

Sein Name bedeutet "Jahwe ist er." Wenn das Böse in einer Gesellschaft seit vielen Jahren praktiziert wird, richtet es sich wie eine Mauer auf - wie die Mauern Jerichos. Da braucht es jemanden, der stark ist, der zur Tat schreitet, der unberechenbar ist, der handelt! Jehu war ein Outsider, aber wie ein Elefant im Porzellanladen. Er ging "All in". Bekannt war er auch für seinen furiosen Fahrstil (2 Kön 9:20). Gott hat einen Mann wie ihn dazu verwendet, um Isebel (und den bösen Geist dahinter!) zu erledigen. Weil der Geist der Isebel Angst als eine Hauptwaffe verwendet (vor der Elijah geflüchtet ist), brauchte es einen, der mutig, unerschrocken und ohne Zögern war. Jehu hat nicht ver-handelt, er hat ge-handelt.

Auch heute verwendet dieser böse Geist Angst in unserer Gesellschaft, um gegen jede Autorität, speziell männliche, aufzustehen und zu kämpfen. Denn es sind Männer, die Gott berufen hat, zu leiten. Deshalb haben wir heute so viele Frauen an Orten der Autorität sitzen! In den Medien, in der Politik, bei den Behörden, als Richter usw., wo der Geist der Isebel Männer durch Frauen ersetzt hat. Alles unter dem Deckmantel der 'Gleichberechtigung'. Daher leuchtet es ein: Jehu musste ohne Kompromiss sein. Er war sehr impulsiv. Resolut. Entschieden. Wie Jesus, als Er nach Jerusalem ging, sehr entschieden war, um das Werk zu vollenden! (Mar 10:32)

Wenn eine königliche Familie die Gesellschaft beherrscht, braucht es entschiedenes, rasches Handeln. Wenn du zögerst, haben die Feinde Zeit, umzugruppieren. Sehr interessant ist auch, zu sehen, dass die Armee nicht hinter König Joram stand, sondern hinter Jehu! Sobald er zum König gesalbt worden war, unterstützten sie ihn. (2 Kön 9:11-13)

Normalerweise sollen wir nicht impulsiv sein, mit schnellen Entscheidungen. Sie sollen gut überlegt und durchdacht und 'durchgebetet' sein. Jehu war aber impulsiv. Wie passt das zusammen? Die Lösung ist einfach: wir laufen nicht schneller als der Herr; aber wenn der Herr den Befehl gibt, gehen wir! Wir haben einen Auftrag bekommen, also gehen wir.

Der Kampf Jehu gegen Isebel

In 2 Kön 9:30 lesen wir, welche Waffen Isebel im entscheidenden Kampf verwendet hat: sexuelle Verführung und Angst. Obwohl Isebel nicht mehr die Jüngste war, ging trotzdem eine sexuelle Energie von ihr aus, womit sie Männer verzaubern wollte. Unreine Sexualität ist in okkulten Kreisen sehr häufig. Die ans Licht gekommene Pädophilie in der katholischen Kirche sollte nicht überraschen, denn die obersten katholischen Kreise sind im Okkulten und Heidnischen verstrickt. Bei sexuellem Mißbrauch bekommen Täter von ihren Opfern Energie. Je jünger und je reiner, umso mehr Energie. (Das sind keine schönen Dinge, über die wir hier reden, aber wir müssen darüber reden, denn es sind die Waffen des Feindes, die er gegen unsere Kinder verwendet, damals und heute.)

Dann hat Isebel Jehu so angesprochen: "Ist es Simri wohl ergangen, der seinen Herrn ermordete?" Wer war Simri? Simri verschwor (einige Zeit früher) gegen den König. Er war aber nur 7 Tage lang König, denn das Volk machte Omri zum König, worauf er Selbstmord beging. Omri war Isebels Schwiegervater! Mit anderen Worten hat Isebel gesagt: So wie es Simri ergangen ist, wird es dir auch ergehen. Die gleiche Taktik wie gegen Elijah (1 Kön 19:2)! Sie wollte ihm Angst einjagen. Jehu jedoch ließ sich weder verführen, noch beeindrucken. Er ignorierte, was sie sagte. "Da schaute er zum Fenster empor und sprach: Wer hält es mit mir? Wer? Da schauten zwei oder drei Eunuchen zu ihm hinab. Er sprach: Stürzt sie herab! Und sie stürzten sie hinunter, daß die Wände und die Pferde mit ihrem Blut bespritzt wurden; und sie zertraten sie." (2 Kön 9:32-33).

Gott braucht einen Jehu, um eine Festung des Bösen zu stürzen. Und sehr interessant: Wer hat Isebel hintergestürzt? Die Eunuchen! Es waren die Männer, die durch Zauberei, Hexerei und Rebellion entmannt worden waren, die Jehu inspiriert hat, wieder Männer zu werden und Isebel zu stürzen!

Sieg!

Das tut Gott auch heute! Er läßt den Geist Jehus von Neuem erstehen, damit Männer, die einst geschwächt und unfähig waren, wieder zu Männern werden und ihren rechtmäßigen Platz in der Familie und in der Gesellschaft einnehmen. Der Herr gibt Männern die Kraft, zu sagen: Genug mit Isebel! Genug mit ihren Ehebrüchen! Genug mit ihrer Zauberei! Genug mit ihrem Götzendienst! Genug mit ihrer Zerstörung der Männer, der Familien, der Gesellschaft und genug mit allem Gottlosen! Wir kommen im Namen des Herrn und in Gerechtigkeit zurück! Was für eine Ermutigung für alle Männer, die unter einem Geist der Angst stehen! Weil Gott heute Jehus erstehen läßt. Der Geist Jehus ist im Zunehmen. Wir werden den Geist Isebels zu Fall bringen!

Einer der Hauptgründe, warum wir dieses Bibelstudium machen, ist, damit wir Sieg haben! Gott will, dass wir Männer Isebel stürzen. Als sie die Hunde gefressen hatten, war es die größte Schande, die es gab. Nicht einmal ein Begräbnis. Und keine Möglichkeit, dass sie zur 'Märtyrerin' erklärt wird und 'Pilgerfahrten' zu ihrem Grab veranstaltet werden. Der Kampf gegen den Geist der Isebel ist in Gottes Augen sehr ernst. Wir müssen einen festen Stand einnehmen! Der Herr will, dass wir Männer diesen Geist, der so viel Verwirrung und Zerstörung von Gutem in die Welt gebracht hat, besiegen. Wie? Indem Gott den Geist Jehus aufstehen läßt und uns Sieg gibt. Jehu war ein von Gott gesalbter Mann. Auch wenn er menschlich nicht vollkommen war (wer ist es schon? - wir sind es alle nicht), hat Gott ihn zum Guten verwendet. Jehu war Gottes Rammbock, um das Werk des Feindes zu zerstören.

Wie können wir den Geist Jehus demonstrieren?

1. Wir müssen wissen, wer der wahre Gott ist, was er getan hat und wer wir in Ihm sind.

Der Prophet Elijah hat das Volk damals aufgefordert, dem zu folgen, der wirklich Gott ist (1 Kön 18:21). Entscheidend ist, dass wir das nicht nur in unserem Kopf wissen, sondern DEN KENNEN, der auf dem Thron sitzt. Der Herr hat den Sieg über Sünde und Tod.

Entscheidend für uns ist, wer wir in Jesus SIND. Nicht in erster Linie, was wir tun, sondern wer wir SIND.

Wir fokussieren zu viel darauf, WAS wir tun und WIE wir es tun. Wichtiger ist, WER Gott ist. Ihn zu kennen (Phil 3:10). In unserem Herzen zu wissen, WAS ER am Kreuz vollbracht hat. Und zu verstehen, WER wir IN JESUS sind. Erst danach kommen die Dinge, die wir tun, und auch die Art, wie wir sie tun. Und wir müssen wissen, was Sein Plan für uns ist. Wenn wir bereit sind, wird Gott alles andere führen.

2. Buße, Zerbruch und Heilung.

Wie im vorigen Artikel gesehen, sind zwei Dinge dafür verantwortlich, dass böse Geister im Leben eines Menschen oder der Gesellschaft wirken können: 1. Sünde und 2. Ungeheilte Bereiche. Entsprechend tun wir über Sünde Buße, sei es im persönlichen Leben oder über Dinge, die die Gesellschaft betreffen. Zweitens gehen wir zu Jesus und bitten ihn, uns ungeheilte Bereiche im eigenen Leben zu zeigen und sie zu heilen. Dann beten wir in einem einfachen, kurzen Gebet, um alle Türen zum Feind zu schließen.

Prinzipiell gilt: Wenn der Feind auf einem Gebiet angreift, operieren wir im entgegengesetzten Geist. Der Feind verwendet die Waffen der Finsternis, wir überwinden durch die Waffen des Lichts. Beispiele: Wenn der Feind eine Person durch den Geist des Todes angreift, sprechen wir im Namen von Jesus Leben zu dieser Person. Wenn ein Geist jemanden durch übermäßigen Ärger, Wut und Zorn angreift, sprechen wir Frieden im Namen des Herrn. Wenn ein Mensch die Lügen des Feindes glaubt, sprechen wir die Wahrheit des Wortes Gottes zu ihm. Die Liste der Punkte, wie der Geist Isebels charakterisiert wird, kann eine gute Vorlage sein. Wenn wir wissen, wie der Feind operiert, überwinden wir im entgegen gesetzen Geist. Daher auch bei einer der Hauptwaffen des Feindes, nämlich Angst:

3. Wir beten um Glauben und Mut.

Denn der Geist Isebels versucht, uns unsicher zu machen: darüber, wer wir in Jesus sind; über unsere Berufung; über Gottes Willen in unserem Leben. Er sagt: 'Du kannst das nicht. Andere werden über dich lachen. Du bist unwürdig.' Ahab hatte vor dem Geist der Isebel Angst. 'Was werden andere über mich sagen? Wie schaue ich dabei aus?' Wir müssen entschieden dagegen stehen und Schritte setzen. "Und sofort schrie der Vater des Knaben mit Tränen und sprach: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!" (Mar 9:24) "So lasst uns nun mit Freimütigkeit zum Thron der Gnade hinzutreten, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade zu rechtzeitiger Hilfe finden!" (Heb 4:16) Wir müssen mutig sein und Gottes Gnade bekommen. Denken wir daran: Geistliche Kampfführung ist Krieg! Haben wir keine Angst, Dinge zu lernen. Auch David, ein Held im Krieg, musste Dinge lernen. Wir haben mächtige Waffen! Nämlich:

4. Die Waffenrüstung Gottes.

Wir dürfen uns nicht auf unsere Gefühle verlassen. Gefühle sind nicht der Heilige Geist. Was wir glauben, vom Herrn zu hören, muss mit dem geschriebenen Wort übereinstimmen. Es scheint eines der größten Probleme für viele Christen zu sein, dass sie nach ihren Gefühlen leben. Aber unsere Gefühle sagen uns nicht die Wahrheit, sie lügen zu uns. Das ist ein Grund, warum wir oft so kraftlos sind.

Gott spricht nie etwas, was Seinem Wort widerspricht.

"Im übrigen, meine Brüder, erstarkt im Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr den Kunstgriffen des Teufels gegenüber standzuhalten vermögt; denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag zu widerstehen vermögt und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, das Feld behalten könnt. So steht nun, eure Lenden mit Wahrheit umgürtet, und mit dem Panzer der Gerechtigkeit angetan, und die Füße mit Bereitwilligkeit, die frohe Botschaft des Friedens zu verkündigen, gestiefelt. Und bei dem allen ergreift den Schild des Glaubens, mit welchem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt. Und nehmt den Helm des Heiles und das Schwert des Geistes, nämlich das Wort Gottes. Und bei allem Gebet und Flehen betet allezeit im Geist, und wacht zu diesem Zweck in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen." (Eph 6:10-18)

Der Gürtel der Wahrheit hält unser Gewand zusammen. Wahrheit hält unser Leben zusammen und läßt uns auf festem Grund stehen.

Der Panzer der Gerechtigkeit schützt unser Herz. Wenn wir ein reines Herz haben, sind wir durch Gottes Gerechtigkeit in unserem Leben wie mit einem Panzer geschützt.

Die Schuhe der Bereitschaft helfen uns, das Evangelium weiter zu sagen und das Wort Gottes auszubreiten und so zu überwinden.

Mit dem Schild des Glaubens wehren wir alles, was der Feind gegen uns schleudert, ab.

Der Helm des Heiles schützt unsere Gedanken. Wir haben Gewißheit über unser Heil. Wir wissen, dass wir erlöst sind! Wir stehen im Herrn fest.

Das Schwert des Geistes ist das Wort Gottes. Viele von uns sind einfach deshalb unsicher, weil sie das Wort Gottes nicht kennen. Jesus hatte Sieg, weil er das Wort kannte.

Das Gebet erfleht Gottes Kraft, Macht, Stärke und Gnade zu rechtzeitiger Hilfe.

Jesus hat den Teufel durch das Wort Gottes überwunden. So werden wir den Geist der Isebel durch das Wort Gottes überwinden. Wir müssen den Herrn und Sein Wort kennen. Wenn der Feind dann kommt und sagt: 'Hat Gott wirklich gesagt?' (Gen 3:1), wissen wir die Antwort und sind stark genug, zu überwinden.

5. Wir leben weiter im Sieg.

Das bedeutet Gehorsam. Wir können keinen Sieg haben, wenn wir ungehorsam sind. Denn dann, und nur dann, wenn wir Gottes Geboten gehorsam sind, haben wir Seinen Schutz. Wir können Gott nicht um Segen bitten, und trotzdem die falschen Dinge tun. Wir können nicht um Heilung von Lungenkrebs beten und weiter rauchen. Wir können nicht um Gesundheit bitten und gleichzeitig ungesunde Dinge essen.

Ungehorsam führt auch dazu, dass wir Gottes Stimme zu uns gar nicht oder nicht so gut hören. Jesus hat den Sieg über die Sünde für uns errungen. Leben wir im neuen Leben!

"Und daran erkennen wir, daß wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und seine Gebote doch nicht hält, der ist ein Lügner, und in ihm ist die Wahrheit nicht; wer aber sein Wort hält, in dem ist die Liebe zu Gott wahrlich vollkommen geworden. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind. Wer sagt, er bleibe in ihm, der ist verpflichtet, auch selbst so zu wandeln, wie jener gewandelt ist." (1 Joh 2:3-6)

Wenn wir Sieg über den Geist Isebels haben wollen, müssen wir wissen, wer Gott ist, Buße tun, geheilt sein, im Glauben mutig leben, die Waffenrüstung Gottes anhaben, das Wort Gottes kennen und dem Herrn gehorsam sein.

6. Wir suchen die Gemeinschaft mit anderen starken, reifen Christen.

Wir müssen diesen Kampf gemeinsam gewinnen. Manchmal sind wir bei einem Angriff nicht stark genug, manchmal zu müde. Dann ist es gut, wenn Männer andere Männer suchen, Frauen andere Frauen, um gemeinsam zu beten. Das kann auch übers Telefon sein. Jak 5:16 sagt uns: "So bekennt einander also die Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist." (Interessant, dass auch hier in diesem Vers beides von Punkt 2 oben vorkommt: Buße und Heilung!) Dazu müssen wir demütig sein. Aber es hat einen großen Lohn! Wenn wir dann überwunden haben, können wir anderen helfen.

"Brüder, wenn auch ein Mensch von einem Fehltritt übereilt würde, so helft ihr, die ihr geistlich seid, einem solchen im Geist der Sanftmut wieder zurecht; und schau dabei auf dich selbst, daß du nicht auch versucht wirst! Tragt einer die Lasten des anderen, und so werdet ihr das Gesetz des Messias erfüllen! Denn wenn jemand glaubt, etwas zu sein, da er doch nichts ist, so betrügt er sich selbst. Ein jeglicher aber prüfe sein eigenes Werk, und dann wird er für sich selbst den Ruhm haben und nicht für einen anderen; denn ein jeglicher soll seine eigene Bürde tragen." (Gal 6:1-5) Es ist gut, auf den Rat anderer zu hören, wenn sie Gottes Weisheit sprechen. Denn es hilft uns, ein reines Herz zu bewahren.

Einen solchen Rat möchte ich dringend weitergeben: Frauen sollten in geistlicher Kampfführung niemals alleine losziehen! Sie haben Schutz, wenn sie (ihren) Männern untergeordnet sind. Und sie sollten den Geist der Isebel (oder einen anderen bösen Geist) niemals _direkt_ attackieren. Sondern beten, dass Gott es tut und ihn stürzt.

Männer!

7. Die Berufung Jehus annehmen. Während die oben genannten Punkte für uns alle gelten, ist der letzte Punkt speziell für Männer. Männer müssen die Berufung Jehus annehmen. Gott will Männer zu einem Bollwerk gegen den Feind machen. Er will sie verwenden, um die Mauern des Bösen einstürzen zu lassen. Wie die Mauern in Jericho durch Joshua eingestürzt sind. Bewirkt durch den Geist des Herrn, haben die Israeliten im Glauben den Kampfschrei ausgestoßen. Gott wird die dämonischen Festungen in der Gesellschaft brechen. So können auch wir im Glauben losgehen. Biblische, männliche Männer haben wir in einem vorigen Artikel beschrieben. Gott will und wird Männer nach Seinem Herzen formen. Wer ist dazu bereit?

In unseren Familien beten wir füreinander. Frauen, bittet betet regelmäßig für eure Männer! Eure Gebete haben eine große Auswirkung. Viel Segen liegt darin.

In letzter Konsequenz liegt die Entscheidung bei jedem Einzelnen. Viele sind berufen, wenig auserwählt. Gott will Jehus aufstehen lassen, um die Sünden des Geistes der Isebel zu stürzen. Wir haben zwei Möglichkeiten, speziell die Männer: wir können warten, bis der Geist Jehus in jemandem ist und ihm dann folgen oder 2. wir können dieser Jehu sein, den Gott verwenden will. Wenn wir das nicht tun, wäre es eine Tragödie. Wir brauchen heute Jehus, überall in der Gesellschaft.

Auch müssen wir uns als Männer zusammenschließen. Zu oft bauen wir 'jeder sein eigenes Reich'. Das ist bis zu einem gewissen Grad gut und natürlich. Denn Männer sind so geboren. Ein Mann hat sein eigenes Haus. Aber wenn wir gemeinsam stehen, werden wir umso größeren Erfolg im Reich Gottes erleben.

Das Wichtigste ist unsere vollkommene Hingabe an den Herrn in jedem Bereich unseres Lebens.

Wir sind dankbar, dass der Herr heute eine Generation von Jehus erstehen läßt. Männer, die das Reich Gottes bauen und das Reich der Finsternis verwüsten werden. Die Festungen niederreißen werden. Jesus sagt, dass uns die Pforten der Hölle nicht standhalten werden. Möge der Herr selbst uns Mut und Glauben geben, uns durch Seinen Geist stärken. Wir wissen, dass diese Festungen sicher zerstört werden.

Mögen alle Männer, die Ohren zu hören haben, die den Ruf des Herrn an sie innerlich wahrnehmen, mit einem lauten "Ja!" antworten, sich vom Herrn formen lassen und gehen, um das Richtige zu tun. Wie Jehu. Möge Gott uns Unerschrockenheit und Freimut geben, dass wir für Gerechtigkeit eintreten. Möge der Herr die Männer unserer Generation inspirieren. Möge er den Geist Jehus in uns erstehen lassen! Möge der Herr uns helfen, dass Männer ihre Position einnehmen, als Leiter in der Gesellschaft, als Schutz für ihre Familien, Frauen und Kinder, als Lehrer des Wortes, weil all das ihre Verantwortung ist. Mögen Männer diese Verantwortung nicht ihren Frauen überlassen, sondern der Berufung, die der Herr ihren gegeben hat, treu sein. Mögen Männer nach dem Wort Gottes aktiv werden!

Der Herr will, dass Männer aufblühen. Möge Er es erfüllen!


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