Sonderartikel: Ron Wyatt

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Vor 20 Jahren holte der Herr einen seiner treuen Diener, Ron Wyatt, zu sich. Ich möchte in diesem Artikel eine Übersicht darüber geben, was Ron in seinem Leben getan hat und wie er den Leib Christi mit archäologischen Funden, die die Bibel bis ins kleinste Detail bestätigen, gesegnet hat.

Ron war ein sehr demütiger Mann, der beständig am Herzen hatte, Gott die Ehre zu geben und Menschen zur Erlösung in Jesus zu führen. Er war darauf bedacht, das Wort Gottes in jeder Hinsicht ernst zu nehmen, weil er wußte, daß wir einmal danach gerichtet (beurteilt) werden würden. Sein Ziel war es, ohne Kompromisse in dieser Welt zu leben und mit seinem ganzen Leben über Gott Zeugnis abzulegen. Von seinen Funden möchte ich ein paar herausgreifen und zwei davon im Detail beschreiben.

Die Arche Noah

(Ein Klick auf die Bilder vergrößert sie!)

Ron Wyatt fand die Überreste der Arche Noahs in den Bergen von Ararat (moderne Türkei). In mehreren Expeditionen von 1977 bis 1987 besuchte er dieses Gebiet unzählige Male. Die Evidenz ist zahlreich:

  • Es wurde festgestellt, daß es sich bei der Formation um ein Schiff handelt.
  • Chemische Analysen zahlreicher Proben ergaben, daß es sich bei dem Material um ein sehr altes, antikes Holz handelt.
  • Versteinertes Holz wurde gefunden
  • Antike Inskriptionen wurde in der Nähe des Fundes gefunden
  • Die Länge und Breite stimmen genau mit den Angaben in der Bibel überein.
  • Das Gebiet des Fundes wird in der Bibel explizit genannt.
  • Die Höhe des Fundes über dem Meeresspiegel paßt genau dazu, daß eine lokale Flut diese Höhe nicht erreichen konnte; jedoch würde eine globale Flut das Wasser weit über diese Höhe ansteigen lassen.
  • Das Gebiet des Fundes liegt sehr weit von Wasserstellen weg. (Wie kommt also ein Boot dort hin?)
  • Das gefundene Objekt ist extrem groß und schwer; es konnte nicht über weite Strecken "gezogen" werden, um an diesem Ort zu bleiben. Nur die globale Flut konnte es dorthin bewegen.
  • Es ist der einzige Fund dieser Art - weltweit.
  • Andere Stellen von angeblichen Funden wurden mit Radar-Abtastungen untersucht - mit negativem Ergebnis.
  • Zahlreiche Funde von versteinertem Holz wurden an dieser Fundstelle geborgen; jedoch in der gesamten restlichen Ost-Türkei nichts davon.
  • Chemische Analysen belegen die Einzigartigkeit des Fundes - im Gegensatz zum gesamten umliegenden Gebiet.
  • Viele Historiker geben an, daß die Überreste der Arche Noahs in diesem Gebiet gesehen werden kann.

[RonWyatt.com/noahs_ark_book.html]

Was bringt der Fund? Gott legt über die Wahrheit Seines Wortes Zeugnis ab. Die Funde, zu denen der Herr Ron Wyatt geführt hat, helfen vielen Menschen, die Bibel zu glauben.

Der Durchzug durchs Schilfmeer, Berg Sinai, Sodom und Gomorrah

Ron fand die Route der Söhne Israels beim Auszug aus Ägypten, zusammen mit vielen Relikten entlang dieser Route.

Über den wahren Ort des Berges Sinai und die Gebiete von Sodom und Gomorrah kann bei http://RonWyatt.com oder http://WyattMuseum.com nachgelesen werden.

Die Bundeslade

Der sensationellste Fund war sicherlich die Bundeslade aus dem Tempel. Es begann mit einem prophetischen Wort, das Ron zu seiner eigenen Überraschung aussprach. Als er mit einem Freund in Jerusalem spazieren ging, streckte er seinen linken Arm aus und sagte: 'Da ist Jeremiahs Grotte und die Bundeslade ist dort drinnen!' Sein Freund antwortete: 'Wunderbar! Grabe sie aus! Wir verschaffen dir Bewilligungen, Übernachtung und Verpflegung, Arbeiter und was du brauchst!" Ron studierte die Bibel, ob das alles überhaupt möglich wäre, was er so frei gesagt hatte und sagte dann zu.

Die Bundeslade war in der Stiftshütte und im Tempel im Allerheiligsten untergebracht. Dort war die Gegenwart Gottes. Jeder Unbefugte, der berühren, schauen oder eintreten wollte, würde sofort sterben. Als die Bundeslade einmal im Gebiet der Philster war, sandte Gott schwere Plagen, bis sie die Feinde Israels zurückgaben. Gott spielt mit Seiner Heiligkeit nicht. Lediglich einmal im Jahr durfte ein einziger Mann, der Hohepriester, ins Allerheiligste eintreten - und das auch nur, nachdem er Opfer für seine eigenen Sünden gebracht hatte.

Über der Bundeslade mit den beiden Kerubim war die Versöhnungsplatte. Der einzige Weg zur Vergebung von Sünden bestand darin, daß das Blut eines unschuldigen Tieres auf diese Versöhnungsplatte gespritzt wurde. Wenn kein unschuldiges Blut auf der Platte über der Bundeslade war, gab es keine Vergebung von Sünden.

Ohne Blut auf der Versöhnungsplatte über der Bundeslade gibt es keine Vergebung.

Nach dem Fall Jerusalems 586 v. Chr. verschwand die Bundeslade - aus biblischen Berichten und anderen historischen Quellen.

Als die Babylonier Jerusalem im Jahr 586 v. Chr. angriffen, wußte der Prophet Jeremiah durch zahlreiche prophetische Worte vom Herrn, daß die Stadt eingenommen werden würde. Er versteckte die Bundeslade und andere heilige Geräte (historische Quellen). Es gab eine Stadtmauer rund um Jerusalem, und Israel hatte die Möglichkeit, von dieser Mauer aus zu schießen (2 Chr 26). Die Babylonier bauten daher eine zweite Mauer in einiger Entfernung um Jerusalem. In dieser "Zwischenzone" gab es Höhlen, wohin Jeremiah alles brachte.

Bei seinen Ausgrabungen begann Ron daher in der Zwischenzone und fand tatsächlich eine Hinrichtungsstätte. Sie war neben einer größeren Straße angelegt - Jesus wurde nicht auf einem Hügel gekreuzigt - das kommt von Bildern, die wesentlich später gemalt wurden. Die Kreuzigungsstätte war dort, wo viele vorbeigingen. Im Boden dort gab es 3 Löcher, in denen ein Pfahl eingesetzt wurde. Sie waren 58 cm tief. Etwas weiter oben gab es ein weiteres solches Pfostenloch - es war eine Kreuzigungsstätte.

Als er weitergrub - ich fasse hier die Ergebnisse seiner Arbeit zusammen, die viele Jahre dauerte - fand er Münzen aus der Zeit von Tiberius, also aus der Zeit von Jesus.

Direkt unter dieser Stelle gab es einen Spalt im Felsen, der hinunter ging. Er stammte nicht von menschlichen Eingriffen, sondern von einem Erdbeben.

All diese Ausgrabungen führte Ron an der Stätte, die "Schädelstätte" genannt wird, durch. Matt 27:33; Mark 15:22, Luk 23:33, Joh 19:17.

Danach kam eine erste große Überraschung: Ron fand neben bzw. über dem Ort, wo die Kreuze in den Löchern gestanden waren, 3 Bereiche, die wie große Schilder ausschauten. Wir sind damit aufgewachsen, daß auf dem Kreuz von Jesus ein kleines Schild angebracht war, auf dem in 3 Sprachen "Jesus der Nazarener, der König der Juden" geschrieben stand. Doch das Wort "epi" muß nicht "AUF" dem Kreuz, sondern kann auch "ÜBER" dem Kreuz heißen. Johannes schreibt: "Diese ÜBERschrift nun lasen viele von den Juden, denn die Stätte, wo Jesus gekreuzigt wurde, war nahe bei der Stadt; und es war auf hebräisch, griechisch und lateinisch geschrieben." (Joh 19:20) Drei große Schilder, die über dem Kreuz angebracht waren, würden auch viel besser erklären, wie viele Menschen diese Inschrift lesen konnten. Ein kleiner Zettel am Kreuz kann schon in 1 Meter Entfernung kaum gelesen werden.

Als er weitergrub, stieß er auf eine überdurchschnittlich große Platte. Sie war in horizontaler Position, kreisförmig und ihre Maße waren 4 Meter Durchmesser und 60 cm Dicke. Als sie in nicht allzu großer Entfernung ein Grab fanden, mit einer 'Rinne' vor dem Eingang, kannten sie bei dem Maß der Rinne die Erklärung: sie war auch 60 cm breit. Diese große Platte war ein Grabstein und diese Rinne war die 'Führung', ähnlich einer Schiene für den Grabstein direkt am Eingang des Grabes. Noch dazu war dieses Grab nicht weit von der "Schädelstätte" entfernt. Die ungewöhnliche Größe des Grabes und des Grabsteines deutet darauf hin, daß es das Grab eines reichen Mannes war (Josef von Arimathia).

"Und man gab ihm bei Gottlosen sein Grab und bei einem Reichen seine Gruft, obwohl er kein Unrecht getan hatte und kein Betrug in seinem Munde gewesen war." (Jes 53:9) Siehe auch Joh 19:38-41!

An der Vorderseite des Grabes fand man zwei Löcher, an denen das Siegel angebracht war. Sie hatten einen Abstand von 4 m zueinander. Es war genau der Abstand des großen gefundenen Grabsteines!

Wie weiter?

Es stellte sich heraus, daß es in diesem (heute) unterirdischen Gebiet ein große Anzahl von Höhlen und Tunnels gab. Wo sollte man weitersuchen? Es war eine extrem herausfordernde Arbeit, mit zunächst wenig Ergebnissen. Ron wollte aufgeben, wurde aber auf übernatürliche Weise ermutigt, weiterzumachen. Schließlich kam dann der große Durchbruch: Rafat, ein Mitarbeiter, untersuchte eine kleine Höhle. Plötzlich schrie er auf: "Was ist denn HIER drinnen?" Er verließ die Höhle, das ganze unterirdische System und verschwand. Er kam nie wieder. Da wurde Ron, der diese kleine Höhle eigentlich gar nicht weiter beachten wollte, aufmerksam.

Er vergrößert den Schacht und entdeckt einen sehr schmalen Eingang zu einem 'Raum', in den er jetzt von oben her gelangt. Er kann nur auf seinem Bauch kriechend mit einer Taschenlampe langsam weiter kommen. Er findet 3 Gegenstände, die mit schwarzen Tierfellen bedeckt sind. Darüber war Holz, wieder darüber waren Steine. Ron krabbelt weiter, über die Steine, nur wenig unter der Decke. Plötzlich sieht er etwas funkeln. Er sieht eine Goldleiste, mit abwechselnd einem Glöckchen und einem Granatapfel. Er weiß, daß er hier einen Gegenstand vom 1. Tempel sieht - es war der Schaubrottisch aus Salomos Tempel.

Ein bißchen weiter hinten im Raum sieht er etwas wie eine große, schwarze Kiste aus Stein. Eine Steinplatte, die darüber gelegt war, ist in 2 Teile gebrochen. Ron weiß jetzt, was er vor sich hat - und wird ohnmächtig.

Später versucht er, die Bundeslade zu fotografieren. Alle Bilder waren jedoch stark verschwommen. Ein Mitglied seines Team malte dann, was Ron gesehen hatte.

Der größte Fund kommt noch

Bei weiteren Ausgrabungen fanden sie in diesem Raum einen Spalt im Felsen - und zwar an der Decke. Schließlich stellte sich heraus, daß dieser Spalt senkrecht nach oben ging und ca. 6 Meter weiter oben GENAU an der Stelle des Kreuzigungspfosten endete. Die Bibel sagt:

"Sondern einer der Kriegsknechte durchbohrte seine Seite mit einem Speer, und alsbald floß Blut und Wasser heraus. Und der, der das gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr, und er weiß, daß er die Wahrheit sagt, auf daß auch ihr glaubt." (Joh 19:34-35)

"Und siehe, der Vorhang im Tempel riß von oben bis unten entzwei, und die Erde erbebte, und die Felsen spalteten sich." (Matt 27:51)

Der Spalt im Felsen wurde genauestens untersucht. Es hat sich gezeigt, daß reichlich Blut durch diesen Spalt hinunter geflossen ist. Es ist heute noch dort - und es ist menschliches Blut.

Das Blut von Jesus floß von Seiner Seite, am Kreuz herunter, durch den Spalt im Felsen und 6 m weiter unten direkt auf die Versöhnungsplatte über der Bundeslade.

Ron nahm etwas von diesem Blut und ließ es in einem Labor untersuchen. Normalerweise hat ein Menschen 46 Chromosomen, 23 vom Vater und 23 von der Mutter. Das Ergebnis hier: dieses Blut hat 24 Chromosomen - 23 von der Mutter und eines, das Y Chromosom, bekam Jesus von Seinem Vater.

Das Blut von Jesus bedeckte nun also buchstäblich die Versöhnungsplatte über der Bundeslade. Das Werk der vollkommenen Erlösung und Vergebung durch unseren Hohenpriester war tatsächlich "vollbracht".

Nur Gott wußte es

All das geschah, nachdem die Bundeslade 600 Jahren vorher an diesen Platz gebracht wurde und die Römer über dieser Stelle eine Kreuzigungsstätte errichtet hatten - und niemand wußte es. Als Jeremiah die heiligen Gegenstände von den Babylonieren versteckte, hatte er keine Ahnung, daß der Messias später genau über diesem Ort geopfert werden würde. Auch die Römer wußten nicht, daß all ihr Haß und ihre Brutalität schließlich von Gott dazu verwendet werden würden, um Sein Wort zu erfüllen und Sein Erlösungswerk zu vervollkommnen.

Eine Frage, die oft gestellt wird, ist: Warum ist dieser Fund nicht sofort in aller Welt veröffentlicht worden? Er ist lange Zeit geheim gehalten worden - 14 Jahre lang, von 1982 bis 1996. Dazu ist ist gut, die Situation im Nahen Osten zu kennen. Die extreme angespannte Situation in Israel, speziell in Jerusalem, würde unweigerlich zu einem Krieg führen. Die israelischen Behörden hatten Ron Wyatt eindringlich gebeten, keine genauen Details bekannt zu geben. Die Bundeslade ist m. W. heute noch in der Höhle, gut bewacht und wird zu seiner Zeit herausgebracht werden.

Am Berg Sinai (Deut 18:5) schrieb Gott mit Seinem eigenen Finger die 10 Gebote auf Steintafeln.

Am Berg Moriah (Gen 22:4) besiegelte Gottes Sohn diese 10 Gebote mit Seinem eigenen Blut.

Gott legt über Sein Wort Zeugnis ab. Er tut es auf mehrere Arten - hier durch archäologische Ausgrabungen und daraus resultierende tiefe Erkenntnisse. Wir sehen, daß das Wort Gottes wahr ist und bis ins kleinste Detail erfüllt wird - buchstäblich und wortgetreu. Ron selbst hat nie irgendeinen Ruhm für sich beansprucht. Er sagte, daß es nur vom Herrn geführt sein kann, wenn ein einziger Mensch alle diese Funde macht. Er gab immer Gott die Ehre und alle seine Funde und Aussagen stimmen mit der Bibel überein.

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