"Ich weiß, Jahwe, daß deine Gerichte Gerechtigkeit sind und daß du mich in Treue gedemütigt hast." (Ps 119:75)




Jüdische Pioniere und Siedler

Kategorie(n): Israel   Endzeit  

Gott will, dass Christen Israel helfen. Jesus sagt: "Wahrlich, ich sage euch: was ihr einem der Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." (Matt 25:40) Diese Worte von Jesus werden zu oft nur auf Christen angewendet. Aber Jesus hat "geistliche Brüder", die Christen und er hat "natürliche Brüder", die Juden.

Es ist nicht genug, nur die richtige Lehre über Israel zu haben. Gott will uns sein Herz für Israel geben! Und dann sollen wir aktiv werden.

Natürlich können wir uns auf viele verschiedene Arten für Israel einsetzen. Dieses Mal möchte ich eine bestimmte Gruppe herausgreifen: jüdische Siedler und Pioniere. Schon vor dem Jahr 1948 gab es sie im Land Israel. Sie sind mutige Menschen, von denen viele an Gott und sein Wort glauben, in bedrohte Gebiete in Israel ziehen und - teilweise unter Lebensgefahr - dort wohnen. Sie sind davon überzeugt, dass die Bibel wahr ist und dass Gott ihnen dieses Land gegeben hat. Deshalb - im Vertrauen auf den Herrn - ziehen sie sogar in Gebiete, die umkämpft sind, weil sie auf der Wahrheit fest stehen und sich dieses Land nicht rauben lassen wollen.

Warum wird in der ganzen Welt über jüdische Siedler geredet?

Die Heilige Schrift sagt uns, dass es zwei wesentliche Schritte in Gottes Plan gibt, bevor er Sein Königreich auf Erden letztendlich vollkommen installiert:

Erstens, Gott führt Juden aus aller Welt wieder ins Land Israel. Das geschieht, während die meisten von ihnen noch ungläubig sind. An diesem Punkt scheitern viele Christen in ihrem Verständnis, weil sie meinen, dass der moderne Staat Israel keine Bedeutung hätte, weil er doch hauptsächlich von ungläubigen Juden bewohnt werde. Doch das Wort Gottes sagt deutlich, dass Gott ein zunächst ungläubiges Volk sammelt. - Ist das nicht ein noch größeres Werk, durch das sich der Herr verherrlicht? Denn was ist leichter? Gläubige Juden, die den Herrn lieben, zu führen und ins Land Israel zu bringen ... oder ungläubige Juden, die sich großteils gar nicht für Gott interessieren (Gott nennt sie "halsstarrig"), in ihrem Herzen so zu verändern, dass sie alles in einem fremden Land aufgeben, um nach Israel zu ziehen?

Zweitens, nach der Sammlung des jüdischen Volkes in ihr Land Israel wird Gott ihnen die Augen für Yeshua, Jesus den Messias, öffnen. Diesen Plan aus zwei Schritten finden wir z. B. in Hesekiel 36:24-28. Der Herr verwendet hier sehr klare Worte, dass er sein Volk Israel zunächst ungläubig aus den Nationen nach Israel sammelt und sie dann zu einer Bekehrung führt. Beachten wir bitte auch, dass diese Verse über Israel sprechen, nicht über die christliche Gemeinde! In manchen Kreisen wird speziell der Vers 26 gerne als aktuelle "Jahreslosung" zitiert. Doch Gott spricht hier nicht "vergeistlicht" über Christen, sondern - ganz natürlich - über Juden:

"Denn ich will euch aus den Nationen herausholen und aus allen Ländern sammeln und euch wieder in euer Land bringen. Ich will reines Wasser über euch sprengen, daß ihr rein werdet; von aller eurer Unreinigkeit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euch legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben; ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Satzungen wandeln und meine Rechte beobachten und tun. Und ihr sollt in dem Land, das ich euren Vätern gegeben habe, wohnen und ihr sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein."

Wer Gottes Herrlichkeit erleben will, der beachte, dass Gott in den Versen direkt vor dieser Stelle sagt, dass er sich gerade dadurch verherrlichen und seinen großen Namen heiligen wird, dass er Juden nach Israel bringt und sie erlöst!! (Hes 36:22-23) Und die Bekehrung der Juden wird eine weltweite Erweckung auslösen, die noch nie dagewesen ist! (Röm 11:11-15)

Der Kampf zur Zerstörung der Juden geht weiter

Diese beiden Schritte geschehen als Vorbereitung auf das Wiederkommen von Jesus. Jüdische Pioniere und Siedler spielen also prophetisch eine bedeutende Rolle. Kein Wunder also, dass der Feind die ganze Welt aufstacheln will, um gegen diese Pläne zu stehen! Deshalb sind Siedler, also Menschen, die nach Gottes Willen im Land Israel wohnen, eine angebliche "Bedrohung für den Weltfrieden". Wenn sich jemand irgendwo auf der Welt ein Haus baut, stört das niemanden. Wenn sich aber ein Jude in Israel ein Haus baut, hat das prophetische Bedeutung! Deswegen werden sie so angefeindet. Deswegen gibt es die internationale(!) "BDS-Bewegung", eine engl. Abkürzung für "Boykott - Beraubung - Sanktionen". Sie unterscheidet sich zum "Kauft nicht bei Juden!" der Nazis nur dadurch, dass sie diesmal nicht nur manche Menschen, sondern die ganze Welt gegen Israel, das geliebte Volk Gottes, aufbringen will. Da müssen wir als Christen umso mehr und entschiedener mit den Juden stehen! Machen wir bei Gottes "BDS"-Bewegung mit: auf Englisch: Buy - Support - Develop (Kaufen, Unterstützen, Entwickeln) oder BDS auf Deutsch: Beten - Dienen - Segnen (Gen 12:3).

Über die Medien werden Anti-Semitismus, Anti-Judaismus und Anti-Zionismus sehr aggressiv verbreitet. Fast täglich lesen wir falsche Darstellungen der Situation in Israel, damit die Einwohner dieser Welt durch Gehirnwäsche manipuliert werden, sich gegen Israel stellen und so das Volk der Juden geschwächt, dezimiert und dann ausgerottet werden soll. Der Plan des Feindes hat sich nicht geändert, denn nur so könnte er verhindern, dass Jesus auf die Erde wiederkommt. Denn das jüdische Volk muß ihn einladen, wiederzukommen, wie er selbst prophezeiht hat (Matt 23:37-39).

Anstatt die Lügen der Welt über Israel zu glauben (ein Beispiel sind die falsch so genannten "besetzten Gebiete" - leider stehen da auch manche Christen nicht auf festem biblischem Boden - Israel hat nichts "besetzt", denn der allmächtige Gott hat in seiner souveränen Entscheidung das Land Israel den Juden gegeben. Und das Land heißt in Gottes Augen "Israel", und nicht anders!), sollen wir als Christen offen aussprechen und mit unserem Leben bezeugen, dass Israel ein "Recht auf Leben" hat, und das "in ihrem eigenen Land". Röm 15:26-27 spricht sehr klar aus, dass wir Christen es den Juden schuldig sind, ihnen materiell zu helfen, nachdem sie uns geistlich gesegnet haben - was viel mehr ist! Paulus erklärt: "Es hat nämlich Mazedonien und Achaja gefallen, eine Sammlung für die Armen unter den Heiligen in Jerusalem (= Juden) zu veranstalten; es hat ihnen gefallen, und sie sind es ihnen auch schuldig; denn wenn die Heiden an ihren geistlichen Gütern Anteil erhalten haben, so sind sie auch verpflichtet, jenen (den Juden) in den leiblichen zu dienen."

Und schließlich spricht der Prophet Jesaja eine überdeutliche Sprache:

" 'Tröstet, tröstet mein Volk', spricht euer Gott, redet freundlich [mit Jerusalem] und ruft [Jerusalem] zu, dass [Jerusalems] Frondienst vollendet ist, dass [Jerusalems] Schuld gesühnt ist; denn [Jerusalem] hat für alle seine Sünden Zweifaches von der Hand Jahwes empfangen." (Jes 40:1-2)

Gott spricht hier zu Menschen, dass sie Israel trösten sollen. Wer sind diese Menschen? Im Bibelvers steht: "spricht euer Gott". Gott bezeichnet sich als der Gott dieser Menschen. Zu welcher Gruppe von Menschen auf dieser Welt - außer zu Israel, das getröstet werden soll - sagt der Herr "Ich bin euer Gott"? Zu wiedergeborenen Christen!

Wie können wir unterstützen?

Viele Christen wollen helfen, wissen aber nicht, wie konkret.

Die effektivste Waffe ist unser Gebet.

Die beste Hilfe für ungläubige jüdische Menschen ist Yeshua. Verkünden wir ihnen das Evangelium. Das geht sowohl in persönlichen Gesprächen als auch sehr leicht am Internet.

Einen weiteren Dienst, der jüdische Siedler ganz praktisch unterstützt, möchte ich Euch vorstellen. Er heißt Lev HaOlam, auf Deutsch "Herz der Ewigkeit" oder "Herz des Universums".Gemeint ist damit das biblische Kernland von Israel. Rene Sigg, der dieses Werk von der Schweiz aus unterstützt, schreibt: "Mit dem Kauf von Produkten der Siedler unterstützen wir direkt ihre Existenz." Und schließlich muß das jüdische Volk ja existieren, damit Jesus wiederkommt!

Hier sind ein paar Links über diesen Dienst:

Rene Sigg stellt ein Paket mit Produkten der Siedler vor

Nati Ram, Gründer von Lev HaOlam, stellt das Werk vor

Der israelische Präsident besucht Lev HaOlam

Kurze Zeugnisse, auch mit Benjamin Netanyahu

Manche Christen fragen, ob sie Juden unterstützen sollen, die nicht an Jesus glauben? Die Antwort darauf ist biblisch so einfach und klar. Juden sind zwar ohne Jesus nicht erlöst (Joh 14:6). Aber sie sind, ob gläubig oder nicht, Teil des auserwählten Volkes. Was für ein Unterschied besteht zwischen ungläubigen Juden und ungläubigen Menschen aus anderen Ländern? Liebt Gott nicht alle gleich? Gott hat eine spezielle Auserwählung auf das jüdische Volk gelegt. Diese gilt, auch wenn Juden ungläubig sind. Viele der Pioniere und Siedler waren und sind junge Familien, die im Glauben gegangen sind und mit Gottes Hilfe überwunden haben. Hören wir, was das Wort Gottes sagt [Paulus schreibt hier über ungläubige Juden!]:

"Sie sind Israeliten (= Teil des von Gott auserwählten Volkes),

ihnen gehört die Sohnschaft (Israel ist heute immer noch Gottes erstgeborener Sohn!)

und die Herrlichkeit (des Herrn und seines Königreichs)

und die Bündnisse (Gott hat bis heute keinen seiner Bündnisse mit Israel gebrochen!)

und die Gesetzgebung (Gott hat dem jüdischen Volk seine Lehre, seine Torah, anvertraut. Der Psalm 147 jubelt darüber!)

und der Gottesdienst (der Dienst des lebendigen Gottes)

und die Verheißungen (auch ein ungläubiger Jude hat Gottes Verheißungen für sein Leben! - und das unterscheidet ihn sehr stark von einem nicht-jüdischen Menschen, der nicht an Jesus glaubt)." (Röm 9:4-5)

Speziell diesen letzten Punkt möchte ich hier herausstreichen: Sehen wir Juden, die noch nicht mit Jesus leben, als zukünftige Brüder. Schließlich sagt die Bibel, dass "ganz Israel erlöst werden wird." (Röm 11:25-27) Die ganze Nation wird erlöst werden! Eine der wunderbarsten Verheißungen, die nur(!) dem jüdischen Volk gelten. Die jüdischen Pioniere und Siedler und ihre Nachkommen werden in ein paar Jahren unsere Brüder im Herrn sein! Unterstützen wir sie!

Brigitte Baumann (7. 11. 2017, 5:27)

Excellent, genau darum geht es doch


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