Ein Aufruf zur Buße

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Wer ist geistlicher? Ein Pastor, der das Wort Gottes verkündigt und Hunderte von Menschen bekehren sich zum Herrn, oder der junge Mann, der nach der Veranstaltung die Sessel zurechtrückt und den Boden aufwischt?

Wir verherrlichen Menschen. Wir verherrlichen unsere Talente. Unsere Gemeinden und Gruppen sind voll von Menschen, die sich selbst in den Mittelpunkt stellen. Und wir jubeln denen zu, die sich mit ihren Talenten selbst erhöhen. Wir heben Pastoren, "Propheten" und christliche Sänger hoch, die von Gott "speziell gesalbt" wären. Wir schauen auf Menschen statt auf Gott! Wir erwarten von ihnen, statt vom Herrn! Wir fragen sie um Rat, anstatt Jesus zu Füßen zu sitzen, ihn zu lieben und zu warten, bis er zu uns spricht.

Nicht nur tun wir uns selbst dabei weh, sondern auch denen, die wir hochheben! Sie versuchen ehrlich, dem Herrn zu folgen, und wir stellen ihnen Hindernisse in der Weg, indem wir sie auf ein Podest stellen. Sie wollen dienen, wir machen sie zu "Stars". Und wir werden für sie dann zum Stolperstein, dass sie mit Stolz kämpfen.

Wir haben sie zu Götzen in unseren Herzen gemacht. Die Zeit, die wir damit verbringen, auf Menschen zu schauen, können wir besser dafür verwenden, und mit Jesus alleine sein.

Liebe Familie in Jesus, warum sind wir wie die Welt und auf das "Hohe" ausgerichtet? Wissen wir es wirklich nicht besser? Wir tun genau das Gleiche! So oft habe ich mich schon gefragt, wo eigentlich der Unterschied zwischen der Welt und uns ist. Die Welt läuft Menschen nach und erhebt sie. Wir tun das Gleiche. Die Welt sucht eigene Weisheit. Wir genauso. Die Welt meint, selber stark zu sein ... Wir auch.

Wir betrüben den Geist Gottes.

Einfach dienen

Liebe Brüder und Schwestern, wenn wir nicht umkehren, wird es eines Tages ein böses Erwachen geben! Jesus sagt: "Jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden." (Matt 23:12, Luk 14:11; Luk 18:14) Und denken wir daran, dass es gerade der Stolz war, der Lucifer zu Fall gebracht hat. Sich selber zu erhöhen ist gefährlich!

Ich selber tue Buße, wo ich bei Yeshua.at irgend etwas geschrieben oder getan habe, was euch nicht zu einer engeren Beziehung zu Jesus ermutigt hat. Mehr noch, wo ich es nicht gelebt habe!

Sind wir bereit, einfach nur von Herzen zu dienen? "Unbekannt" zu sein, anstatt im Rampenlicht zu stehen? Die Gaben und Talente, die der Herr uns gegeben hat, einzusetzen, selbst wenn es niemand bemerkt? Selbst wenn wir kein Lob von Menschen bekommen?

Sind wir bereit, "niedrige" Arbeit zu tun ... die in den Augen des Herrn vielleicht gar nicht so niedrig ist? Einfach nur ein demütiger Diener zu sein, der Jesus mit ganzem Herzen liebt, voller Dankbarkeit über sein Erlösung ist und tief zufrieden, wenn er dem Herrn dienen darf?

Wahre Vorbilder

Warum gibt es so wenige Christen, deren Vorbilder Missionare sind? Demütige Männer und Frauen, die alles dafür geben, das Evangelium weiter zu tragen? Wie viele sehen den gekreuzigten Jesus als Ideal für das eigene Leben? Wieso haben wir es verlernt, die wahren Werte im Leben wie echte Hingabe, dienen und Dankbarkeit zu leben? Wie viele von uns beten für Arme? Wie viele geben Organisationen, die sich um die Armen kümmern? Wie viele von kümmern sich SELBST um Arme, statt einfach nur Geld zu geben?

Unsere Feinde heißen Bequemlichkeit, Menschenfurcht und falsche Sicherheit.

Machen wir aus Menschen keine Götzen. Es soll uns auch nicht darum gehen, viele "Likes" wir bei Facebook bekommen, um bei Menschen "beliebt" zu sein. Wir wollen aus der Liebe, die der Herr zu uns hat, leben.

Denken wir daran, dass in den Augen des Herrn nicht zählt, wie viele Menschen sich durch dich bekehrt haben, oder wie viele Menschen du zu Jüngern gemacht hast - du bist doch eifrig dabei, Menschen zu Jüngern zu machen, oder? Sondern der Herr schaut auf unser Herz, wie wir die Dinge tun. Und wenn es heißt, eine "mindere" Arbeit zu tun, dann wirst du vom Herrn den Lohn dafür bekommen, wenn du es mit dem richtigen Herz tust. Denn ob eine Arbeit "minder" ist oder nicht, entscheidet sich an deiner Einstellung dazu.

Tun wir alle gemeinsam Buße. Nur der wird vom Herrn "Recht so, du guter und treuer Knecht" hören, der von Herzen dient und sich nicht selber in den Mittelpunkt stellt. Wahre Demut denkt nicht an sich selbst. Wenn Menschen in dein Leben schauen, sollen sie DICH sehen, oder JESUS in dir?

Laßt uns einander ermutigen, auf dem richtigen Weg zu gehen! (Heb 10:24) Es geht als Christ nicht darum, "ein gutes Leben zu haben", sondern unser Leben für den Herrn und für einander hinzugeben. (Joh 15:13) Lassen wir gemeinsam unser Fleisch sterben. Gott steht mit Seiner Gnade für uns bereit, um uns zu Überwindern zu machen!

Michael Bühler (22. 9. 2017, 13:27)

das ist es wovon das Gleichnis der zehn Jungfrauen handelt - die weisen Jungfrauen, die in inniger Gemeinschaft mit Jesus von ihm das Öl empfangen, dass nicht nur ihre Lampen am brennen hält, sondern auch in ihnen ein Vorrat für dunkle Zeiten ist, versus den törichten Jungfrauen, die nur in den Gottesdiensten von den Predigern, Propheten etc. einen gewissen Segen erhalten, der ihnen ein bisschen Öl gibt, wovon ihre Lampen gerade eben noch brennen. Sobald sie von diesen "Stars" getrennt sind, erlöschen die Lampen. Sie wissen nicht, wo man das Öl wirklich bekommt, darum sagen die weisen zu ihn ... Alles anzeigen >>


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