Ist Anti-Semitismus Gottes Gericht?

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Ist Anti-Semitismus, der Hass gegenüber Juden, Gottes Gericht über Israel? Manche Menschen, auch Christen, vertreten diese Ansicht. Was sagt die Bibel dazu?

Warum richtet Gott?

Bei Sünde zieht Gott sich zurück, weil er heilig ist. Wie bei Israel ist es auch bei uns: wenn wir den Heiligen Geist betrüben, zieht er sich langsam zurück. Wenn wir in unserer Sünde verharren, zieht er sich mehr zurück. Dadurch sind Gottes Gegenwart und sein Schutz nicht mehr so stark in unserem Leben. Gleichzeitig zieht der Vater im Himmel uns aber zu sich zurück. Er wirbt um uns - in Liebe und mit großer Geduld. Genauso ist es bei Israel.

Das Gericht Gottes über Israel bestand also nicht darin, Israel für immer zu verwerfen, sondern sie zu züchtigen und zu gewinnen. Als Folge davon hatten Juden zuerst den Segen Gottes nicht mehr so stark erlebt; das wurde immer stärker - Gott wandte sich immer mehr ab - und schließlich mußten sie sogar aus ihrem Land ausziehen. Gott "läßt Dinge zu". Genauer gesagt wirkt er aktiv durch diese Dinge, um Sein Volk wieder zu sich zu ziehen.

Der Apostel Petrus warnt uns davor, hochmütig zu denken: Gott richtet zuerst sein Volk, dann alle anderen (1 Pet 4:17-18). Durch Gericht macht Gott Herzen offenbar - gut oder böse. In Psalm 76:10 lesen wir, wie Gott zum Gericht aufsteht, um zu erlösen. "Als Gott sich zum Gericht erhob, alle Demütigen im Land zu retten." Das Ziel von Gottes Gericht ist Erlösung. Licht und Finsternis werden ganz offenbar. Das größte Gericht fand am Kreuz statt - und brachte die vollkommene Erlösung.

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