Tattoos, Teil 1/3

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Seit ca. 25 Jahren gibt es einen wahren "Hype" um Tattoos. Was früher nur Punks, Rockern und "Profi"-Basketball-Spielern vorbehalten war, ist heute bei mehr und mehr Menschen zu finden. In den USA z. B. gibt es 45 Millionen Menschen, die jährlich 1.6 Milliarden Dollar für Tattoos ausgeben. 40% aller Menschen im Alter von 26 - 40 haben mindestens 1 Tattoo. Speziell in der Sport-Welt haben sie extrem zugenommen. Kaum ein Fußball-Verein existiert mehr ohne mindestens einen tätowierten Spieler. Auch bei Christen sehen wir dieses Phänomen. Was früher verpönt und verboten war, ist heute "in": Sie lassen sich, wie sie selber sagen, "für Jesus markieren". Ist das alles nur eine Mode-Erscheinung? Oder gibt es geistliche Verbindungen, über die wir Bescheid wissen müssen? Was sagt die Bibel zu "Tattoos"?

Nachdem dieses Thema so groß ist, teile ich es auf 3 Teile auf. In diesem Artikel geht es um die Verbindungen des Tätowierens zu Blut und okkulten Ritualen. Im nächsten dann um das Wesen der Tattoos und gesundheitliche Aspekte. Im dritten Artikel um die klaren biblischen Aussagen zu dem Thema.

Die Verbindung zum Blut

Die Bibel sagt uns, dass "die Seele [oder das Leben] des Fleisches im Blut" ist (Lev 17:11). Deshalb ist Blut auch im Okkulten sehr hoch geschätzt. Durch die Geschichte hindurch sind Rituale wie sein eigenes Fleisch aufzuschneiden und das Blut herauszulassen praktiziert worden, um dämonische und übernatürliche Kräfte freizulassen. Mehrere okkulte Schriften legen darüber Zeugnis ab [1] [2].

Ein bekanntes Beispiel dafür finden wir in 1. Könige 18:25-28, wie Satanisten (Propheten von Baal) dieses Blutfließen praktizierten: "Und Eliah sprach zu den Propheten Baals: Erwählt euch den einen Farren und bereitet ihn zuerst zu, denn ihr seid viele, und ruft den Namen eures Gottes an und legt kein Feuer daran! Und sie nahmen den Farren, den er ihnen gab, und richteten ihn zu und riefen den Namen Baals vom Morgen bis zum Mittag an und sprachen: O Baal, erhöre uns! Aber da war keine Stimme noch Antwort. Und sie hüpften um den Altar, den man gemacht hatte. Als es nun Mittag war, spottete Eliah ihrer und sprach: Ruft laut! denn er ist ja ein Gott; vielleicht denkt er nach oder hat zu schaffen oder ist auf Reisen oder schläft vielleicht und wird aufwachen! Und sie riefen laut und machten nach ihrer Art Einschnitte mit Schwertern und Spießen, bis das Blut über sie floß." Der Ausdruck "nach ihrer Art" zeigt, dass es für diese Menschen "normal" war. In vielen Heidennationen wurde das praktiziert, was Gott streng verboten hat:

"Sie sollen sich keine Glatze auf ihrem Haupt scheren, noch die Enden ihres Bartes stutzen, noch an ihrem Leib Einschnitte machen. Sie sollen ihrem Gott heilig sein und den Namen ihres Gottes nicht entheiligen; denn sie opfern die Feueropfer Jahwes, das Brot ihres Gottes, darum sollen sie heilig sein." (Lev 21:5-6)
"Ihr seid Kinder des HERRN, eures Gottes. Darum sollt ihr euch keine Einschnitte machen, noch euch zwischen euren Augen wegen eines Toten kahlscheren; denn du bist ein dem HERRN, deinem Gott, heiliges Volk, und dich hat der HERR erwählt, daß du ihm unter allen Völkern, die auf Erden sind, ein Volk des Eigentums seiest." (Deut 14:1-2)

Blutfließen und dämonische Besessenheit

"Und sie kamen ans andere Ufer des Meeres in die Landschaft der Gadarener. Und als er aus dem Schiff gestiegen war, lief ihm alsbald aus den Gräbern ein Mensch mit einem unreinen Geist entgegen, der seine Wohnung in den Gräbern hatte. Und niemand konnte ihn binden, auch nicht mit Ketten; denn schon oft war er mit Fußfesseln und Ketten gebunden worden, aber die Ketten wurden von ihm zerrissen und die Fußfesseln zerrieben; und niemand vermochte ihn zu bändigen. Und er war allezeit, Nacht und Tag, in den Gräbern und auf den Bergen, schrie und schnitt sich selbst mit Steinen. Als er aber Jesus von ferne sah, lief er und warf sich vor ihm nieder, schrie mit lauter Stimme und sprach: Yeshua, du Sohn Gottes, des Höchsten, was habe ich mit dir zu schaffen? Ich beschwöre dich bei Gott, daß du mich nicht peinigst! Denn er sprach zu ihm: Fahre aus, du unreiner Geist, aus dem Menschen! Und er fragte ihn: Wie heißt du? Und er antwortete und sprach: Legion heiße ich; denn wir sind viele!" (Markus 5:1-9)

Die perverse Praktik, sich selbst aufzuschneiden und Blut fließen zu lassen, hat eine lange, dunkle Vergangenheit bei Satanismus und Okkultem [3].

Auch Kinder und Teenager werden und wurden dazu verführt [4] [5].

Was geschieht eigentlich beim Tätowieren?

Gott verbietet sehr klar und ausdrücklich, dass wir uns Einschnitte am Körper machen. "Ihr sollt keine Einschnitte an eurem Leib für eine (tote) Seele machen und Ätzschrift sollt ihr an euch nicht machen; ich bin der HERR." (Lev 19:28) Wir werden über diesen zentralen Vers etwas später noch mehr und genauer sprechen.

Ich zitiere in den nächsten Zeilen keine christliche Quellen, die von vorn herein ablehnend gegen Tattoos eingestellt sind. Sondern ich zitiere hier Seiten, die Tattoos preisen und dafür werben. Der Vorgang des Tätowierens wird beschrieben und wir sehen, dass die Haut aufgeschnitten wird und dass Blut fließt:

"Früher schnitten Menschen ihr Fleisch auf und gaben Ruß hinein, um sich zu markieren. Sie haben ihren Körper mit Knochen und Zähnen von Tieren punktiert." [6]

"Man sieht Bluts-Tropfen an den frisch tätowierten Stellen. ... Wie viel du blutest, hängt von deiner körperlichen Verfassung ab. ... Nach ein paar Minuten wird das Blut fest und lassen die kleinen Einstiche gerinnen. ... Wenn es fertig ist und kein Blut mehr aufsteigt, macht der Künstler [der das Tattoo macht] vielleicht ein paar Fotos davon." [7]

"Die Maschine wird über den Körper geführt. Ca. jede Minute wird sie gestoppt, damit Blut und Tinte weggewischt werden können. Wie viel Blut fließt ist, bei jedem Menschen verschieden. Nach den ersten 2 Stunden solltest du die Bandage wegnehmen und das Blut abwaschen." [8]

"[Nach einiger Zeit] gibt es keinen Unterschied zwischen Blut und Tinte mehr ..." [9]

"Die Gründe, warum das Durchstechen der Haut mit einer gewissen Ehrfurcht betrachtet werden soll, müssen nicht lange gesucht werden: denn erstens entnimmt man dem Körper Blut, was für die unzivilisierte, wilde Welt voller Bedeutung ist: es soll verjüngen und unsterblich machen. Außerdem werden viele Eingänge geschaffen, damit das Böse eintreten kann." [10]

Das Tätowieren hat seinen Ursprung in den satanische Ritualen und Fleisch-Zerschneidens und Blut-fließen-Lassens.

Das bei Weitem ausführlichste Werk über Tätowierungen ist "The History of Tattooing And It's Significance" von Dr. W.D. Hambly. Steve Gilbert schreibt über ihn: "Er schließt, dass das Tätowieren geschichtlich gesehen seinen Ursprung in Entstellungen und Blutfließen hat, die mit religiösen Praktiken verbunden sind." [11]

Sei auf der Hut! Das ist keine "christliche Propaganda", sondern es sind FAKTEN, die aus Pro-Tattoo-Quellen stammen! Das Tätowieren ist mit dem satanischen Ritual des Einritzens und Blutfließens verbunden.

"Und sie riefen laut und machten Einschnitte nach ihrer Weise mit Schwertern und Spießen, bis das Blut über sie floß." (1 Kön 18:28)

"Und er war allezeit, Nacht und Tag, in den Gräbern und auf den Bergen, schrie und schnitt sich selbst mit Steinen." (Markus 5:5)

"damit wir nicht vom Satan übervorteilt werden; denn seine Anschläge sind uns nicht unbekannt." (2 Kor 2:11)

Tätowierungen - dämonische Zeichen

Durch die Geschichte war und ist das Tätowieren ein Zeichen von Heidentum, Dämonen, Shamanen, Mystik, Kannibalismus. NIE wurde Tätowieren mit Bibel-gläubigen Christen in Verbindung gebracht. Im Gegenteil: wo Christen in einem Gebiet auftauchten, Missionare die gute Nachricht von Jesus brachten - verschwanden die Tattoos. Ausgenommen in der lauwarmen, abgefallenen Laodizea-Christenheit von heute.

Hier sind weitere Quellen, wiederum von Befürwortern des Tätowierens geschrieben:

"Das Tätowieren ist in den traditionelleren Kulturen oft ein magischer Ritus, und dem Tätowierer wird als Priester oder Shamane Respek entgegen gebracht." [12]

"In Fiji, Fromosa, Neu Seeland und in bestimmten Gebieten der Indianer in Nordamerika wurde das Tätowieren als religiöse Zeremonie angesehen und von einem Priester oder einer Priesterin durchgeführt." [13]

"Der eigentliche Tätowierungs-Prozess, der komplexe Rituale und Taboos umfasste, konnte nur von Priestern durchgeführt werden und war mit einem geheimen Glauben verbunden, der nur den Mitgliedern der priesterliche Kaste bekannt war. ... Hambly kam zu dem Schluß, dass Tätowieren geschichtlich in Verbindung mit antiken Praktiken von Einritzen und Blutfließen entstanden ist; diese waren mit religiösen Ritualen verbunden, die die menschliche Seele in Harmonie mit übernatürlichen Kräften bringen und eine Verbindung von diesem zum nächsten Leben garantieren sollten." [14]

Der Tätowierer, Priester oder Shamane verwendet das Tattoo als Kontaktpunkt zur (finsteren) geistlichen Welt. Deshab ist ein Tattoo mehr als nur eine "Körper-Dekoration". Auch heute noch wird das Tattoo als Mittel, um Beschwörungen durchzuführen, gesehen und verwendet. Die bekannte Hexe Laurie Cabot schreibt über das Tattoo: "Die Ursprünge des Tätowierens kommen aus alten, antiken magischen Praktiken." [15]

Tattoos werden verwendet, um die Geister zu rufen [16] und "Heilungen" durchzuführen [17].

Speziell die sogenannten "Stammes-Tattoos" werden dazu verwendet, um Menschen in dämonische Abhängigkeiten zu bringen:
"Wenn die Designs sorgfältig ausgewählt werden, haben Tattoos eine Macht und Magie in sich selbst. Sie dekorieren den Körper, aber sie "verbessern" auch die Seele." [18]

"Außerdem werden viele Eingänge geschaffen, damit das Böse eintreten kann." [10]

"Tattoos haben eine Verbindung zu Sonnen-Anbetung, Ohren-Durchstechen, Schlangen-Anbetung, ..." [19]

Schließlich sollen Tattoos: vor Schmerzen schützen, Krankheiten heilen, übermenschliche Kräfte verleihen, jung erhalten; mit übernatürlichen Kräften eines Shamanen bereichern, die Seele über den Tod hinaus bewahren; gegen Hexerei schützen; den Schutz einer Gottheit sicherstellen; okkulte Kräfte übertragen [20].

Auch heute?

Sicher werden manche jetzt sagen: "Das war im dunklen Mittelalter." oder "Das sind unwissende Ureinwohner von irgendeinem Stamm. Aber doch nicht hier, bei uns!" Leider doch:

"Diese Tattoos dienen als schützender Talisman, der dem, der es trägt, Kraft gibt. Es gibt sogar einige "Körper-Künstler", die rituelle Tätowierungen durchführen, Piercings, Brandings und Einschneiden des Fleisches. Sie könnten dir vorschlagen, deine astrologische Karte um Rat zu fragen, um die richtige Zeit für eine "Körper-Kunst" zu erfragen. Sie verwenden Weihrauch, zünden Kerzen an, ..." [21]

"Manche Tätowierer im Westen experimentieren mit rituellen Tattoo-Zeremonien. Die Art der Arbeit beinhaltet, ein bestimmtes Ritual durchzuführen, um eine "heilge Zone" zu schaffen, wo das Tattoo dann plaziert werden soll. Oft wird Weihrauch verwendet und die Götter werden eingeladen, um die Zeremonie zu segnen." [22]

"Ihr könnt nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Dämonen; ihr könnt nicht am Tisch des Herrn teilhaben und am Tisch der Dämonen!" (1 Kor 10:21)

Lieber Leser, ich hoffe, du siehst bis jetzt die eindeutigen Verbindungen der Tattoos zum okkulten Bereich. Im nächsten Teil werden wir dem Wesen des Tätowierens noch genauer auf den Grund gehen und medizinische Aspekte betrachten. Bitte nimm an unserer Umfrage teil! Wir geben keine Daten weiter. Einloggen könnt ihr mit Eurem Passwort von Yeshua.at.5 einfache Fragen beantworten.

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