Durch den Segen der Redlichen kommt eine Stadt empor; aber durch den Mund der Gottlosen wird sie heruntergerissen. (Spr 11:11)

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Du steht vor einer Entscheidung und weißt nicht, was Du tun sollst. Es gibt 2 oder sogar mehrere Möglichkeiten und alle schauen irgendwie gut aus. Du hast gebetet, aber Gott scheint dir keine von den Möglichkeiten als die richtige zu zeigen. Jetzt kommt auch noch Zeitdruck dazu, weil du dich bald entscheiden musst. Was sollst Du tun? Die Bibel gibt uns für solche Situationen einen guten und wirklich befreienden Rat.

1. Prüfe dein Herz vor Gott. Bist du wirklich bereit, alles, was Gott dir sagt, zu tun? Oder hast du seine Stimme in einem bestimmten Bereich blockiert? Wenn Du zum Beispiel umziehst, sagst du dann: "Herr, überall hin, nur nicht dorthin"? Wenn wir nicht bereit sind, Gottes Willen zu tun, werden wir seine Stimme entweder gar nicht hören oder nicht ausgerüstet sein, wenn er zu uns spricht. Auch ist es möglich, dass eine Sünde in deinem Leben die Stimme Gottes blockiert. Bitte den Herrn, Dir zu zeigen, ob irgend etwas zwischen euch steht. Er wird dich sanft überführen oder seinen Frieden geben, wenn alles OK ist.

2. Schau in die Bibel. Spricht Gott vielleicht deswegen nicht zu dir, weil seine Antwort ohnehin schon in seinem Wort steht? Durchforsche die Bibel, nimm dir Zeit alleine mit dem Herrn und suche ihn. Suche seinen Willen. Er wird dich führen und wird dir aus seinem Wort Antwort geben.

3. Suche den Herrn. Nimm dir Zeit und suche Gottes Angesicht. Wir müssen selber lernen, die Stimme Gottes zu hören und können uns nicht ausschließlich(!) von anderen Menschen leiten oder beraten lassen. Jesus sagt: "Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir." Ein echtes Kriterium, ob jemand ein "Schaf" des Herrn ist oder nicht, besteht darin, dass wir seine Stimme persönlich hören. Jesus will eine Beziehung zu uns aufbauen und direkt zu uns sprechen, nicht nur durch einen Vermittler. Wir folgen ja nicht Petrus, Paulus oder Apollos nach, sondern Jesus. Wir hören in erster Linie auf seine Stimme, nicht auf menschliche. Das müssen wir lernen. Da müssen wir wachsen. Oft spricht Gott durch tiefen Frieden in unserem Herzen.

Solche Situationen des Suchens helfen uns 1. Gott besser kennenzulernen 2. Gott mehr zu vertrauen 3. Seine Stimme besser zu hören.

4. Sprich mit anderen Gläubigen darüber. Gleichzeitig ist es natürlich gut, mit anderen darüber zu sprechen. Aber es soll nicht der erste oder sogar der einzige Schritt sein, den wir tun. Es kann manchmal zu Verwirrung führen, weil wir viele verschiedene Meinungen gehört haben und jetzt erst recht nicht wissen, was wir tun sollen. Wenn wir den Rat anderer Menschen suchen, sollten es reife Gläubige sein, die die Stimme des Herrn hören können, mit ihrem Leben echte Nachfolge bezeugen und weise sind.

5. Wenn Du immer noch nicht weißt, was du tun sollst, gibt die Bibel einen sehr guten und befreienden Rat: Tu das, was du "in gutem Glauben" tun kannst (Römer 14:23). Hab keine Angst davor, einen falschen Schritt zu tun. Gott sieht und kennt dein Herz und weiß, dass du das Richtige tun willst. Wenn du trotzdem einen falschen Schritt machst, wird der Herr dich liebevoll korrigieren und auf den richtigen Weg bringen.

Wenn Gott dich in eine Situation führt, wo beide Möglichkeiten in Ordnung sind, entscheidet dein Glaube darüber, ob du richtig oder falsch handelst.

Unser Glaube entscheidet

Bei allem, was wir tun, müssen wir im Glauben handeln. Ohne Glauben können wir Gott nicht gefallen (Hebräer 11:6). Alles, was nicht im gutem Glauben geschieht, ist Sünde (Röm 14:23). Wenn du einen Schritt machst, soll es im Glauben geschehen. Wenn du wartest, soll es auch im Glauben geschehen. Wenn du einen Schritt machst und dir dabei im Herzen denkst, "eigentlich ist es falsch", dann handelst du nicht in gutem Glauben. Besser wäre es, zu warten. Wenn du wartest und dabei auf den Herrn vertraust, handelst du in gutem Glauben.

Ein Beispiel: Du willst etwas kaufen, hast aber nur 70% des Geldes. Sollst du kaufen oder nicht? Jemand mag sagen, "Ich kaufe und vertraue dem Herrn, dass er mir das restliche Geld gibt!" Wer diesen Glauben hat, mag kaufen. Er soll aber kein Gesetz daraus machen und diejenigen, die nicht kaufen, verurteilen (Römer 14:22!). Ein anderer mag sagen, "Diesen Glauben auf die fehlenden 30% des Geldes habe ich nicht." In seinem Fall wäre es falsch zu kaufen, weil er es nicht in gutem Glauben tun würde. Auch er soll nicht verallgemeinern, und diejenigen verachten, die den Glaubensschritt getan haben. Jeder hat die Freiheit, gemäß seines eigenen Glaubens zu handeln!

Keine Angst vor Fehlern, sondern Vertrauen!

Das Entscheidende ist, dass Du Gott vertraust, was immer du tust. Wir leben im Glauben, nicht im Schauen. Das heisst, dass wir oft in Situationen sind, wo wir einen Schritt machen müssen, ohne vorher schon zu wissen, ob er richtig oder falsch ist. Gott weiß das auch und will, dass du im Glauben zu ihm wächst. Wir vertrauen dem Herrn, dass er uns bestätigt oder korrigiert und weiterführt. Und er wird uns gut führen, denn er ist der gute Hirte, der uns alles zum Guten gereichen läßt (Römer 8:28!).

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