Frage: Kann Jesus der Messias sein, wenn in Seinem Namen so viel Blut wie sonst nirgendwo vergossen wurde?

Antwort:

Zuerst wollen wir klar sagen, dass die Tatsache, dass in Yeshuas Namen Blut vergossen wurde, schrecklich ist. Es ist das Schlechteste, was geschehen hätte können. Und das genaue Gegenteil von dem, was Jesus gelehrt hat und wofür Er eingetreten ist! Und das komplette Gegenteil vom dem, was Seine ersten Nachfolger und Jünger gelehrt haben und wofür sie eingetreten sind. Genau das Gegenteil!

Ich spreche nicht über Situationen wie z.B im Krieg, wo wiedergeborene Christen gegen Nazis gekämpft haben. Sondern über Situationen, wo Menschen, die gesagt haben, sei seien Christen, Juden vor die Wahl gestellt haben: entweder Taufe oder Tod. Das ist vollkommen falsch und eine tiefe Verleugnung von Jesus.

Trotzdem müssen wir auch hier bei der Wahrheit bleiben: das jüdische Blut, das durch Kreuzzüge und Inquisition vergossen wurde, verblasst gegenüber dem jüdischen Blut, das im 2. Weltkrieg und unter dem Kommunismus vergossen wurde (was natürlich nicht bedeutet, dass es 'nicht so schlimm' wäre). Auch haben Nazis nicht nur Juden, sondern auch Christen ganz bewußt verfolgt und ermordet.

Im 15., 16. und 17. Jahrhundert wurden Menschen, die die Bibel in verschiedene Sprachen (die Menschen verstehen konnten) übersetzt bzw. verbreitet haben, von der institutionellen Kirche verfolgt und umgebracht. Auch hier gab es keinerlei Verbindung zu dem Wort Gottes oder zu dem, was Jesus gesagt hat.

Es braucht also eine ganz grundlegende Ablehnung von Yeshuas Lehren, um feindlich gegenüber Juden zu sein. Wer wurde denn am Anfang, in den Jahrzehnten nach Yeshuas Tod und Auferstehung verfolgt? Nachfolger von Jesus. Sogar jüdische Jünger von Yeshua wurden von anderen Juden verfolgt. Auch heute verfolgen orthodoxe Juden messianische Juden, und nicht umgekehrt. In moslemischen Ländern verfolgen Moslems Christen, und nicht umgekehrt. Die selben Moslems, die Juden hassen, hassen auch Christen (nicht alle Moslems sind gleich). Radikaler Islam richtet sich gegen beide.

Das Christentum ist historisch gesehen keine gewalttätige Religion. Andernfalls hätten wir es in den letzten 19 Jahrhunderten gesehen. Tatsächlich hat sogar Martin Luther, der am Ende seines Lebens sehr antisemitisch eingestellt war (nicht aus rassistischen, sondern aus theologischen Gründen), niemals seine Hand gegen Juden erhoben. Also ist eine 'generelle Schuld des Christentums an aller Judenverfolgung' überzeichnet. Gräueltaten gegen Juden sind im Namen von Jesus begangen worden, das ist richtig. Aber Jesus lehrt es nicht (Er ist selber Jude!). Das komplette Neue Testament lehrt es auch nicht.

In Wahrheit sind heute die besten Freunde der Juden ... wiedergeborene Christen, auf der ganzen Welt, die die Bibel wörtlich nehmen! Sie erweisen ihnen Liebe und Barmherzigkeit, die vom Herrn kommen. Sie wollen sie nicht 'konvertieren', sondern lieben und trösten (Jes 40:1-2). Und sie wollen sie mit Yeshua, dem jüdischen Messias, bekannt machen!





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